Lebensdaten
geboren 15. Jahrhundert
Beruf/Funktion
Meistersänger
Konfession
katholisch
Normdaten
GND: 118892657 | OGND | VIAF: 155523662
Namensvarianten
  • Nunnenpeck, Lienhard
  • Leonhard, Nunnenbeck
  • Lienhard, Nunnenpeck
  • mehr

Verknüpfungen

Verknüpfungen auf die Person andernorts

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Nunnenpeck, Lienhard, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118892657.html [01.08.2021].

CC0

  • Leben

    Nunnenpeck: Lienhard N., Meisterfänger in der zweiten Hälfte des 15. und im ersten Viertel des 16. Jahrhunderts. Er war Leinweber in Nürnberg und seiner Lehre verdankte Hans Sachs die Einführung in die Dichtkunst. Von seinen Liedern führt Hans Sachs in der von ihm angelegten Sammlung von Meistergesängen (in der Berliner Bibliothek) 46 an, die sämmtlich geistlichen Inhalts sind. Er dichtete noch nach 1513, da eins seiner Lieder in Hans Sachsens Silbenweise gedichtet ist, die dieser als seinen ersten Ton 1513 in Braunau erfand. Von weltlichen Gedichten gibt es von ihm ein in Regenbogens langem Ton verfaßtes, das die Zerstörung von Troja behandelt.

    • Literatur

      Vgl. Goedeke, Grundriß 12, 318.

  • Autor/in

    K. Bartsch.
  • Empfohlene Zitierweise

    Bartsch, Karl, "Nunnenpeck, Lienhard" in: Allgemeine Deutsche Biographie 24 (1887), S. 55 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118892657.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA