Lebensdaten
um 1496 bis 1542
Geburtsort
Konstanz
Beruf/Funktion
evangelischer Theologe ; Dichter
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 118773305 | OGND | VIAF: 40174227
Namensvarianten
  • Zwick, Johann
  • Zwick, Johannes
  • Zuiccius, Joannes
  • mehr

Verknüpfungen

Von der Person ausgehende Verknüpfungen

Personen in der GND - Bekannte und Freunde

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Zwick, Johann, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118773305.html [28.09.2020].

CC0

  • Leben

    Zwick: Johann Z., protestantischer Theologe und Liederdichter, 1542. Z. war geboren zu Constanz am Bodensee etwa um 1496; er studirte in Basel und Freiburg die Rechte und promovirte als Dr. iur. in Italien. Nachher aber legte er sich auf die Theologie und predigte als ordinirter Pfarrer zu Rüdlingen lutherisch. Als er darin durch die Päpstlichen gehindert wurde, begab er sich nach seiner Vaterstadt, wo er 1525 Prediger wurde. Von hier aus betheiligte er sich 1536 am Convente zu Wittenberg. Er starb am 23. October 1542 als evangelischer Pfarrer von Constanz zu Bischofszell, wohin er sich begeben, um der dortigen verwaisten Gemeinde während der Pestnoth zu dienen.

    Von ihm: Todes-Bereitungen; De coniugio; ein Brief an die Rüdlinger, dessen Simler in Epit. Bibl. Gesn. p. 428 gedenkt (Zedler, s. u.); eine Edition des Neuen Testaments 1535, 8°; ein Himmelfahrtslied „Auf diesen Tag bedenken wir". Dieses Lied ist das einzige, welches Fischer (s. u.) ihm als echt zuschreibt. Bei Zedler (s. u.) werden ihm noch weiter zugesprochen die Lieder „Der von dem Gesetz befreiet ward"; „Gelobet sei der Herre Gott, ein Vater"; „Herr Gott, dein Treu mit Gnaden leist"; „Ich glaub an Gott den Vater mein"; „Jetzund so bitten wir Dich Herr"; „Nun wolle Gott, daß unser Gesang"; „O liebes Kind, o süßes Kind, sei tausendmal gegrüßet“.

    • Literatur

      Vgl. Wetzel, Historische Lebensbeschreibung der berühmtesten Liederdichter Th. III, S. 474 ff. — Jöcher, Gelehrtenlexikon s. v.
      Zedler, Universallexikon 64. Theil, S. 1459 f. — A. F. W. Fischer, Kirchenlieder-Lexikon. Gotha 1878, S. 486 u. 49 (über das Himmelfahrtslied „Auf diesen Tag“ usw.).

  • Autor/in

    P. Tschackert.
  • Empfohlene Zitierweise

    Tschackert, Paul, "Zwick, Johann" in: Allgemeine Deutsche Biographie 45 (1900), S. 533 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118773305.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA