Lebensdaten
1701 bis 1783
Geburtsort
Warschau
Sterbeort
Sankt Florian bei Linz
Beruf/Funktion
Maler
Konfession
katholisch
Normdaten
GND: 118648527 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Hohenberg, Bartholomäus
  • Altomonte, Bartholomäus
  • Hohenberg, Bartholomäus
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Zitierweise

Altomonte, Bartholomäus, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118648527.html [26.01.2020].

CC0

  • Genealogie

    V Martin Altomonte (s. 3);
    3.11.1730 Anna Magdalena Rendel.

  • Leben

    A. erhielt die erste Anleitung bei seinem Vater, der ihn zur weiteren Ausbildung nach Italien schickte. Dort arbeitete er 1717 angeblich bei M. A. Francescini in Bologna, dann 1719 bei B. Luttis in Rom und seit 1721 zusammen mit D. Gran unter F. Solimena in Neapel. 1722 kehrte A. nach Österreich zurück und trat in den vornehmlich kirchlichen Auftraggeberkreis seines Vaters ein, wo sich sein Talent voll entfalten konnte. A. brachte die Kompositions- und Formelemente des italienischen Barock-Klassizismus nach Österreich und war als Freskant und Maler von Altarblättern außerordentlich produktiv. 1731 trat er der Sebastiansbruderschaft in St. Florian bei und arbeitete dort im Stift teils nach Entwürfen|D. Grans (Bibliothek) an der Innenausmalung der Klostergebäude. 1770 wurde A. Mitglied der Wiener Akademie der Bildenden Künste. Seine zahlreichen Altarblätter und Deckenfresken in Wien, Ober- und Niederösterreich sind von großer Virtuosität und erstreben im Sinne des Spätbarock durch ihre illusionistische Malweise eine rein bühnenmäßige Wirkung. Die Schwerelosigkeit seiner Formen verwirklichte die letzte Möglichkeit dieser Stilphase in Österreich. Wenn A. auch kein origineller Erfinder wie J. Rottmayer oder P. Troger ist, so gehört er doch zu den letzten großen Malern des ausgehenden 18. Jahrhunderts in Österreich.

  • Werke

    u.a. Fresken: Stiftskirche Herzogenburg 1755 u. 1772; Dom St. Pölten, 1739, Bischofshof, 1780;
    Stift Seitenstetten, Hauptstiege 1744;

    Stiftskirche Engelszell, 1759–62;

    Stiftsbibliothek Admont, 1774; sowie zahlreiche Altargem., Zeichnungen u. a., Albertina, Wien.

  • Autor/in

    Margarete Braun-Ronsdorf
  • Empfohlene Zitierweise

    Braun-Ronsdorf, Margarete, "Altomonte, Bartholomäus" in: Neue Deutsche Biographie 1 (1953), S. 228 f. [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118648527.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA