Lebensdaten
1826 oder 1821 bis 1874
Beruf/Funktion
Lithograph ; Maler
Konfession
evangelischer Vater
Normdaten
GND: 117762008 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Adam, Julius
  • Adam, J.
  • Adam, Jul.

Quellen(nachweise)

Verknüpfungen

Von der Person ausgehende Verknüpfungen

Personen in der GND - familiäre Beziehungen

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Adam, Julius, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd117762008.html [17.11.2019].

CC0

  • Leben

    Adam: Julius A., Maler und Lithograph, geboren 1821 als der jüngste Sohn von Albrecht A., erhielt die gleiche Unterweisung des Vaters, zeigte großes Talent zum Studium, insbesondere der Mechanik, malte Landschaften mit Figuren|und Thieren, übte das Aquarell und die Lithographie, welche er mit besonderer Vorliebe aufnahm, um die Werke des Vaters und der Brüder, darunter die vorgenannten „Erinnerungen an die Feldzüge der kais. österreich. Armee in Italien“ (mit der Dedication an Radetzky, in 22 Blättern, München bei Cotta) zu reproduciren. Auch dem Farbendruck oblag er mit großem Geschick, um seine vielfachen Kenntnisse zu verwerthen. Diese leiteten ihn auf das Gebiet der Photographie. Hier arbeitete Julius A. mit Joseph Albert (geboren am 5. März 1825, am 5. Mai 1886), die Photographien auf Metallplatten zum künstlerischen Schnelldruck zu verwenden — ein epochemachendes Verfahren, welches in der Folge als „Lichtdruck“ durch den genialen Joh. Bapt. Obernetter (geboren am 31. Mai 1840, am 12. April 1887) zur weitesten Geltung gelangte, und durch Meisenbach und Hanfstängl weiter entwickelt wurde. Julius Adam, welcher mit großem Geschick allerlei mechanische Subtilitäten, auch im Uhrenbau, cultivirte, starb am 24. Februar 1874. (Sein gleichnamiger Sohn Julius Adam ist durch anziehende Genrebilder, insbesondere durch seine liebenswürdigen Katzenscenen berühmt geworden.)

    • Literatur

      Vgl. Nagler, Monogrammisten, 1863, III, 741 (Nr. 1773). — Nagler-Meyer, Künstlerlexikon, 1872, I, 72. — Albrecht Adam's Selbstbiographie, 1886, S. 371. — Soldan, Die Künstlerfamilie Adam, 1890, S. 12.

  • Autor/in

    Hyac. Holland.
  • Empfohlene Zitierweise

    Holland, Hyacinth, "Adam, Julius" in: Allgemeine Deutsche Biographie 45 (1900), S. 700-701 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd117762008.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA