Lebensdaten
1870 bis 1925
Geburtsort
Breslau
Sterbeort
Berlin
Beruf/Funktion
Chemiker
Konfession
jüdisch
Normdaten
GND: 117669032 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Auerbach, Friedrich

Verknüpfungen

Von der Person ausgehende Verknüpfungen

Personen in der NDB Genealogie
Personen in der GND - familiäre Beziehungen

Verknüpfungen auf die Person andernorts

Weitere Erwähnungen in der NDB/ADB

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Zitierweise

Auerbach, Friedrich, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd117669032.html [20.07.2018].

CC0

  • Genealogie

    V Leopold Auerbach (s. 3);
    B Felix Auerbach (s. 1);
    1897 Selma Sachs, T eines Arztes; 1 T.

  • Leben

    A. ging 1888 zur Universität, um Chemie, Physik und Mathematik zu studieren. In Leipzig hörte er bei J. Wislicenus und W. Ostwald und in Breslau von 1890 an bei A. Ladenburg. 1893 promovierte er, 1894-1903 war er in den Blaukali-Fabriken in Edenkoben (Pfalz) und Krefeld tätig. 1903-04 arbeitete er im physkalisch-chemischen Laboratorium von R. Abegg in Breslau. 1904 trat er als Hilfsarbeiter in das Reichsgesundheitsamt; anfänglich fast ausschließlich mit chemischen Problemen beschäftigt, war er später als Regierungsrat und Oberregierungsrat in zunehmendem Maße durch Verwaltungsaufgaben in Anspruch genommen. – Eine große Anzahl seiner Arbeiten war Vergiftungsfragen gewidmet, vor allem der Frage der Bleivergiftung. Mit Abegg gab er seit 1908 das Handbuch für anorganische Chemie heraus und wurde nach dessen Tode 1910 alleiniger Redakteur.

  • Werke

    Üb. ein neues Kollidin u. eine neue Pipecolincarbonsäure, Diss. Breslau 1893; Borsäure u. arsenige Säure, eine Studie üb. Komplexbildung, in: Ztschr. f. anorgan. Chemie, 37, 1903, S. 353; Zustand d. Schwefelwasserstoffes in Mineralquellen, in: Ztschr. f. physikal. Chemie 49, 1904, S. 217; Arbb. üb. Formaldehyd, in: Arbb. aus d. Reichsgesundheitsamt 22, 1905, S. 584, 27, 1907, S. 183, 30, 1909, S. 195, 47, 1914, S. 116; Arb. üb. Bleivergiftungen, ebenda 23, 1906, S. 333; Alkalität natürl. kohlensäurehaltiger Wässer u. Säfte, ebenda 38, 1911, S. 243, 562, 43, 1912, S. 155, u. in: Biochem. Ztschr. 48, 1913, S. 425; Bestimmung d. Glykose, in: Ztschr. f. angewandte Chemie 36, 1923, S. 602; Zur Theorie u. Praxis d. elektrometr. Säuretitration, in: Ztschr. f. physik. Chemie 110, 1924, S. 65; s. a. Pogg V, VI/1.

  • Literatur

    Ztschr. f. Elektrochemie, Bd. 1, 1925; Berr. d. Dt. Chem. Ges., 1927, Nr. 7, S. 141-152 (P).

  • Autor/in

    Berthold Peter Anft
  • Empfohlene Zitierweise

    Anft, Berthold Peter, "Auerbach, Friedrich" in: Neue Deutsche Biographie 1 (1953), S. 433 f. [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd117669032.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA