Lebensdaten
erwähnt 1413, gestorben 1431
Beruf/Funktion
Augustinerchorherr
Konfession
katholisch
Normdaten
GND: 100949363 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Schoonhoven, Johannes von
  • Schoonhoven, Johann von
  • Johannes von Schönhofen
  • mehr

Zitierweise

Schönhofen, Johannes von, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd100949363.html [19.03.2019].

CC0

  • Leben

    Schönhofen: Johannes v. S. (Schoonhoven), so genannt von seinem Geburtsorte, Augustiner-Chorherr zu Groenedaal (Viridis Vallis) bei Brüssel, 1431. Er war ein sehr angesehenes Mitglied seines Ordens. 1413 hielt er eine Rede in dem Generalcapitel zu Windesheim, als die Brabanter Klöster eine engere Vereinigung mit diesem Kloster beschlossen; auch sonst hielt er wiederholt Reden auf den Capiteln zu Windesheim. Diese und mehrere ascetische Schriften sind noch handschriftlich vorhanden. Gedruckt ist nur der 1406 verfaßte „Libellus Fr. Jonannis de Schoenhovia, qui nititur defendere quaedam dicta Fr. Johannis de Ruysbroeck contra Mag. Johannem de Gerson“, in der Dupin'schen Ausgabe der Werke Gerson's I, 63 (s. A. D. B. XXIX, 629). Nach Swertius hat S. auch ein „Chronicon Ordinis canonicorum Cisterciensium“ verfaßt.

    • Literatur

      Paquot, Mémoires I, 395. — van der Aa. — J. B. Schwab, Joh. Gerson. 1858, S. 358. — W. Moll, Kerkgeschiedenis II, 2, 368. 398.

  • Autor/in

    Reusch.
  • Empfohlene Zitierweise

    Reusch, Heinrich, "Schönhofen, Johannes von" in: Allgemeine Deutsche Biographie 32 (1891), S. 307 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd100949363.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA