Lebensdaten
1715 bis 1782
Geburtsort
Wittenberg
Sterbeort
Wittenberg
Beruf/Funktion
Jurist
Konfession
lutherischer Sohn
Normdaten
GND: 100081495 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Chladenius, Ernst Martin
  • Chladny, Ernst Martin
  • Chladni, Ernst Martin
  • mehr

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Zitierweise

Chladni, Ernst Martin, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd100081495.html [13.11.2019].

CC0

  • Leben

    Chladni: Ernst Martin Ch. (Chladny, Chladenius), Rechtsgelehrter, jüngster Sohn des Theologen Martin Ch. und Enkel des ungarischen Theologen Georg Ch., geb. am 6. August 1715 zu Wittenberg, ebenda am 12. (4.?) März (nach Oettinger am 1. August) 1782. In Schulpforta vorgebildet, studirte er seit 1733 in seiner Vaterstadt Jurisprudenz und Philosophie, war seit 1738 zwei Jahre lang Hofmeister bei einem lausitzischen Edelmanne und wurde 1743 Doctor beider Rechte, 1746 Professor des Lehnrechts und außerordentlicher Beisitzer der Juristen-Facultät, 1752 ordentlicher Professor der Institutionen, sowie Beisitzer im Hofgericht und Schöppenstuhl, 1754 Assessor des Landgerichts in der Niederlausitz, 1759 Professor der Pandekten, auch Beisitzer in dem geistlichen Konsistorium. 1763 erhielt er den Charakter eines kursächsischen Hof- und Justizraths und ward Director des Consistoriums, erster Beisitzer im Hofgericht und Schöppenstuhl, Ordinarius der Juristenfacultät und Professor der Decretalen. Von seinen meist akademischen Schriften sind zu nennen: „De gentilitate seu iuribus gentilitiis veterum Romanorum diatriba“, 1738, sehr vermehrt unter dem Titel: „De gentilitate veterum Romanorum liber singularis“, 1742 und die gekrönte Preisschrift zur Einweihung der Zaluski'schen Bibliothek: „Gentis Zalusciae oracula rei litterariae auspicatissima“, 1747. — Weidlich, Geschichte der jetztlebd. Rechtsgel. I. 129 ff, dessen Lexikon S. 42 und Biogr. Nachrichten I. 112 ff. Nachträge S. 47 f. Programma academicum in funere E. M. Chladenii, Vitemb. 1782 fol. Meusel, Lexikon.

  • Autor/in

    Steffenhagen.
  • Empfohlene Zitierweise

    Steffenhagen, "Chladni, Ernst Martin" in: Allgemeine Deutsche Biographie 4 (1876), S. 124 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd100081495.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA