Lebensdaten
1795 bis 1846
Geburtsort
Berlin
Sterbeort
Berlin
Beruf/Funktion
Schachmeister ; Mathematiklehrer ; Gründer der Schachzeitung
Konfession
lutherisch
Normdaten
GND: 137194463 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Bledow, Ludwig Erdmann
  • Bledow, Ludwig
  • Bledow, Ludwig Erdmann
  • mehr

Quellen(nachweise)

Verknüpfungen

Verknüpfungen auf die Person andernorts

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Zitierweise

Bledow, Ludwig, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd137194463.html [18.10.2018].

CC0

  • Genealogie

    V Adolf Erdmann, Friseur;
    M Maria Elisabeth Grubert;
    von Conway-Waterford; kinderlos.

  • Leben

    B. war Lehrer der Mathematik und der erste deutsche Schachmeister, der ausländischen Meistern erfolgreich entgegentrat. Er gehörte zu dem damals sehr bekannten „Berliner Siebengestirn“ B., von Bilguer, von Heydebrand und der Lasa, Hanstein, Mayet, Horwitz und Schorn. Dieser Kreis trat besonders durch die Korrespondenzpartien Berlin-Posen (1839–1840), die beide von Berlin in neuem Stile („Berliner Schule") gewonnen wurden, hervor. 1843 gab B. eine Sammlung von 52 Korrespondenzpartien heraus. In seinem Todesjahr gründete er die „Schachzeitung“, ab 1871 „Deutsche Schachzeitung“, die noch erscheint.

  • Literatur

    ADB L (im Artikel Heydebrand).

  • Autor/in

    Rudolf Teschner
  • Empfohlene Zitierweise

    Teschner, Rudolf, "Bledow, Ludwig" in: Neue Deutsche Biographie 2 (1955), S. 296 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd137194463.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA