Lebensdaten
1869 bis 1927
Geburtsort
Homberg/Efze
Sterbeort
Bad Reichenhall
Beruf/Funktion
preußischer General
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 124376355 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Hoffmann, Max
  • Gofman, Maks
  • Hoffmann, Carl Adolf Maximilian
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Zitierweise

Hoffmann, Max, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd124376355.html [17.10.2019].

CC0

  • Genealogie

    V Julius Frdr. (1832–1903), Amtsrichter in H., dann Landrichter in Nordhausen, S d. Karl ( 1878), 1. Pfarrer u. Metropolitan in H., seit 1851 Metropolitan u. Konsistorialrat in Kassel, u. d. Auguste Kempff (aus Verlegerfam. in Marburg);
    M Frieder. Charl. Alwine (1841–73), T d. Mühlenbes. Johs. Heinr. Dubuisson in Bettenhausen u. d. Carol. Henr. Albertine Auguste Zerbst;
    Ur-Gvm Joh. Christoph Karl Zerbst (1760 -um 1824), Gen.sup. in Gandersheim;
    Groß-Ov Frdr. Wilhelm (s. 1);
    - 1893 Cornelia Irene ( 1944), Schw d. Bankiers Emanuel Stern in Berlin;
    K.

  • Leben

    Ursprünglich Infanterie-Offizier (nach 1887 abgelegtem Abitur) wurde H. schon 1899 in die „Russische Abteilung“ des Großen Generalstabes kommandiert und 1901 endgültig in ihn versetzt. Er galt frühzeitig als Rußland-|Experte und nahm 1904/05 als offizieller militärischer Beobachter auf japanischer Seite am Kriege in der Mandschurei teil. Bei Kriegsausbruch 1914 wurde er als Oberstleutnant und 1. Generalstabsoffizier dem Oberkommando der 8. Armee zugeteilt und war am Erfolg der Schlacht von Tannenberg mitbeteiligt. Den weiteren Aufstieg Hindenburgs und Ludendorffs auf dem östlichen Kriegsschauplatz machte er als unentbehrlich gewordener Helfer in der wichtigen Stellung eines Ia mit. Als Hindenburg und Ludendorff Ende August 1916 die Oberste Heeresleitung übernahmen, wurde H., nunmehr Oberst, Nachfolger Ludendorffs als Chef des Generalstabes beim neuen Oberbefehlshaber Ost (Prinz Leopold von Bayern). Mit dieser Berufung gelangte H. in eine der großen mitentscheidenden Positionen der deutschen Kriegführung (30.10.1917 Generalmajor), plante die begrenzten Offensiven in Galizien und den baltischen Gebieten (Spätsommer/Herbst 1917) und war 1917/18 maßgebend in Brest-Litowsk an den Friedensverhandlungen mit Sowjetrußland beteiligt, wobei er aus Vernunftgründen weniger die Auffassungen Ludendorffs als diejenigen des Staatssekretärs von Kühlmann vertrat. Nach dem Kriege wandte er sich kriegsgeschichtlichen Arbeiten zu, in denen er Hindenburg und Ludendorff scharf kritisierte, und setzte sich publizistisch für gemeinsame Aktionen der Großmächte zur Niederwerfung der Sowjetunion ein.

  • Werke

    Die Aufzeichnungen d. Gen. Majors M. H., hrsg. v. K. F. Nowak, 2 Bde., 1929 (mit Wiederabdr. v. selbständ. zw. 1923/26 ersch. Schrr.).

  • Literatur

    J. W. Wheeler-Bennett, Brest Litovsk, The forgotten peace, March 1918, 21956;
    W. Baumgart, Dt. Ostpol. 1918, Von Brest Litowsk b. z. Ende d. 1. Weltkrieges, 1966;
    E. Buchfink, in: Lb. aus Kurhessen u. Waldeck III, 1942 (W, L).

  • Autor/in

    Thilo Vogelsang
  • Empfohlene Zitierweise

    Vogelsang, Thilo, "Hoffmann, Max" in: Neue Deutsche Biographie 9 (1972), S. 401 f. [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd124376355.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA