Lebensdaten
1857 bis 1938
Geburtsort
Falkenberg bei Berlin
Sterbeort
Marburg/Lahn
Beruf/Funktion
evangelischer Theologe
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 118776495 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Jülicher, Adolf
  • Juelicher, A.
  • Juelicher, Ad.
  • mehr

Verknüpfungen

Verknüpfungen auf die Person andernorts

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Jülicher, Adolf, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118776495.html [20.07.2019].

CC0

  • Genealogie

    V Friedrich, Lehrer, Hausvater an e. Knabenfürsorgeanstalt;
    M Karoline Paege;
    1) Berlin 1883 Alma, T d. Pfarrers Friedrich Engels in Seelow, 2) Seebnitz 1891 Marie, T d. Sup. Heinrich Stosch;
    5 S, 3 T.

  • Leben

    Nach Studium in Berlin wurde J. 1882 Prediger am Waisenhaus zu Rummelsburg bei Berlin, 1887 zugleich Privatdozent in Berlin, 1888 ao., 1889 o. Prof. f. Neues Testament und Kirchengeschichte in Marburg (1923 emeritiert). Als führender Vertreter der historischkritischen Theologie, gehört er zu den Kirchenhistorikern, die der Theologie den Respekt der Wissenschaft wiedererworben haben. Dabei ging es ihm darum, die geschichtlichen Grundlagen des christlichen Glaubens in dem Sinne wissenschaftlich zu sichern, daß Tatsachen festgestellt werden, die für den Glauben wichtig sind. Seit 1925 völlig erblindet, erlebte er noch den Abschluß seiner großen Lebensarbeit, der Textausgabe der Itala.|

  • Auszeichnungen

    Korr. Mitgl. d. Ak. Göttingen u. Berlin.

  • Werke

    u. a. Die Gleichnisse Jesu, 2 Bde., 1888, 21899 ff.;
    Einl. in d. NT, 1894, 71931 (mit E. Fascher);
    Die Rel. Jesu u. d. Anfänge d. Christentums, in: P. Hinneberg, Kultur d. Gegenwart, 1905, 21909;
    Paulus u. Jesus, 1907;
    Die Gesch. d. NT, in: Schrr. d. NT übers. u. erklärt, 1907, 31917;
    Der Brief an d. Römer, ebd.;
    Hat Jesus gelebt?, 1910;
    Die Entmündigung e. preuß. theol. Fak. im zeitgeschichtl. Zusammenhang, 1913. -
    Hrsg.: Itala, Das NT in altlat. Überlieferung n. d. Hss., durchgesehen u. f. d. Druck besorgt v. W. Matzkow u. K. Aland, 4 Bde., 1938 ff. -
    Selbstbiogr. in: Die Rel.wiss. d. Gegenwart in Selbstdarst. IV, 1928 (W, P).

  • Literatur

    Festgabe f. A. J., hrsg. v. R. Bultmann u. H. v. Soden, 1927;
    H. v. Soden, in: Theol. Bll. 18, 1939;
    Zs. f. d. neutestamentl. Wiss. 36, 1939.

  • Autor/in

    Hans Hohlwein
  • Empfohlene Zitierweise

    Hohlwein, Hans, "Jülicher, Adolf" in: Neue Deutsche Biographie 10 (1974), S. 643 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118776495.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA