Lebensdaten
1781 bis 1832
Geburtsort
Eisenberg (Thüringen)
Sterbeort
München
Beruf/Funktion
Philosoph
Konfession
lutherisch
Normdaten
GND: 118566342 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Krause, Karl Christian Friedrich

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Zitierweise

Krause, Karl Christian Friedrich, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118566342.html [10.12.2018].

CC0

  • Genealogie

    V Joh. Frdr. Gotthard, Lehrer, dann Pfarrer in Nobitz b. Altenburg;
    M Christiana Friederica (* 1755), T d. Zeugmachermeisters Christian Friedrich Böhme in E.;
    Eisenberg 1802 Amalie (* 1780), T d. Augustin Christian Fuchs (1748–1812), Posamentierermeister u. Ratsweinschenk in E., u. d. Christiane Friederike Herrmann;
    14 K, u. a. Sidonie (⚭ Hermann Frhr. v. Leonhardi, 1809–75, Philosoph, s. ADB 18).

  • Leben

    Der körperlich schwächliche, geistig und musisch frühreife K. wird von seinem Vater auf das Gymnasium vorbereitet. Er erhält einen gediegenen Musikunterricht. 1791-94 besucht K. die Klosterschule in Donndorf, 1794/95 das Gymnasium in Eisenberg und 1795-97 das Gymnasium in Altenburg. 1797-1800 studiert er in Jena Theologie und Mathematik, vor allem aber Philosophie bei Fichte und Schelling. Im WS 1801/02 erwirbt er den philosophischen Doktorgrad mit der Schrift „De philosophiae et matheseos notione et earum intima coniunctione“, in der er sich bemüht, „alle Wissenschaften in einem Systeme, von dem einzigen wahren Grundsatze der Philosophie aus, nach organischen Gesetzen zu konstruieren“. Trotz dreifacher Habilitation (Jena 1802, Berlin 1814, Göttingen 1824) gelingt es K. nicht, eine Professur zu erlangen. Als Privatgelehrter und freier Schriftsteller lebt er in kargen Verhältnissen. 1802-04 liest er als Privatdozent in Jena über Naturrecht, Naturphilosophie, Mathematik und Logik. Sein eigentliches philosophisches Interesse gilt jedoch dem Verhältnis der Philosophie zur Kunst. 1804/05 finden wir ihn in Rudolstadt. Hier reift die Idee vom „wahren Philosophen“: Zum Philosophen müsse auch der Künstler hinzukommen, Denken und Anschauen, Geist und Phantasie müßten sich wechselseitig ergänzen. 1805-13 lebt K. in Dresden, wo er als Lehrer an der Ingenieurakademie tätig ist. In diesen Jahren vollzieht sich eine Hinwendung zum Kunstideal des klassischen Altertums. 1805 tritt er in eine Freimaurerloge ein. Aus der Verbindung mit den Freimaurern erwächst der Gedanke des „Menschheitsbundes“, wonach die irdische Menschheit ein organisches Glied der einen in Gott lebenden Menschheit sei (Das Urbild der Menschheit, 1811). 1813 übersiedelt er nach Berlin und habilitiert sich in der Hoffnung, Nachfolger Fichtes zu werden. Als ihm dies nicht gelingt, kehrt er 1815 nach Dresden zurück. Im Sommer 1817 unternimmt K. als Begleiter eines Dresdner Kaufmanns und Kunstfreundes eine sechsmonatige Kunst- und Studienreise nach Italien und Frankreich. In Rom lernt er durch den Komponisten N. A. Zingarelli die musikalischen Schätze der Sixtinischen Kapelle kennen, in Neapel befaßt er sich mit den neueren Meistern der italienisch Oper, in Paris macht er sich mit den Lehrmethoden des Konservatoriums|vertraut. Überall studiert er die Kunstwerke der Malerei und Plastik. Seit 1823 lebt K. in Göttingen, wo er nach seiner dritten Habilitation als Privatdozent liest. 1828 hofft er, Nachfolger Bouterweks zu werden, doch nicht er, sondern sein Freund Wendt erhält die Professur. 1831 muß er die Stadt verlassen, da er der Kollaboration mit dem Pariser Revolutionskomitee verdächtigt wird. K. geht nach München, wo ihn Ludwig I. und Franz von Baader fördern. Eine Professur wird jedoch 1832 durch Schelling verhindert. Arm und einsam stirbt er im selben Jahr.

    Das umfangreiche Werk K.s ist zum größten Teil aus privat gehaltenen Vorlesungen hervorgegangen. Platon wie Aristoteles, Plotin wie Augustinus, Thomas von Aquin wie Duns Scotus zählt K. zu den Vorbildern seines Denkens. Er selbst sieht sich in der Tradition der „philosophia perennis“, für die nicht das Denken das Sein, sondern das Sein das Denken bestimmt. „Die Philosophie wird gesucht lediglich um der Wahrheit willen; wahr aber ist die Erkenntnis, welche mit dem Sein selbst übereinstimmt.“ Sanz del Rio, der Hauptvertreter des „Krausismo español“, prägt für diese Realitätsverwurzeltheit krausistischen Denkens das Wort vom „realismo armonico“. Die Methode seines Philosophierens ist gekennzeichnet durch einen zweifachen „Lehrgang“: die a-posteriorische Induktion (synthetischer Lehrgang) und die a-priorische Deduktion (analytischer Lehrgang). Diese Unterscheidung hat nach K. einen objektiven Grund „am Erkannten“ und einen subjektiven Grund „an der Erkenntnis“. Erst in der Einheit beider Denkwege (Lehrgänge) könne die eine Wahrheit als „Übereinstimmung des Denkens mit der Natur der Dinge“ gefunden werden. Durch diese realistische Konzeption unterscheidet sich K. grundlegend vom Idealismus Kants, Fichtes, Schellings und Hegels. Die gelegentliche Behauptung, er setze die Kantische Philosophie fort, ist unrichtig. Vielmehr will K. den transzendentalen Subjektivismus Kants und der ihm folgenden idealistischen Systeme überwinden.

    Für K. bedeutet Philosophieren in seiner höchsten Form Einheit von Denken und Schauen, von Begreifen und Gestalten, von Philosophie und Kunst: Philosophie ist die Einheit von „Denklehre“ und „Schaulehre“, ihr zentraler Begriff das „Wesen“. Die Metaphysik als Wesenswissenschaft ist daher die philosophische „Grundwissenschaft“. In ihr gründen alle anderen Wissenschaften. Die Erkenntnis des Wesens ist die Bedingung dafür, die höchste Idee, die Gottähnlichkeit, zu verwirklichen, wobei die sittliche Vollendung des Einzelmenschen Teil des göttlichen Lebensprozesses ist. Wesen ist nach K. das, was einem jeden Ding Sein verleiht. Wesen ist nicht im platonischen Sinne bloß „Idee“, sondern Leben, Vermögen, Tätigkeit und Urtrieb. Das höchste Wesen, das Absolute, ist Gott. Das System der Wesenslehre ist also Theodizee, eine „theologia naturalis“, von der alle anderen philosophischen Disziplinen abgeleitet werden. Gott ist für K. als höchstes Wesen logisch gesehen Erkenntnisgrund und ontologisch gesehen Seinsgrund. Unter dem Gesichtspunkt der „Ganzheit“ betrachtet, ist Gott als das Absolute und Höchste, als das „Eine Wesen“ „Natur“, in seiner „Selbheit“ (Selbständigkeit) aufgefaßt, ist er „Vernunft“, insofern er in transzendentem Sinne über allen endlichen Gegensätzen steht, wird er „Urwesen“ genannt und insofern er in immanentem Sinne alle endlichen Gegensätze durchdringt, heißt er in der Terminologie K.s „Orwesen“. Natur, Vernunft, Urwesen und Orwesen sind die endlichen Bestimmungen der unendlichen Wesenheit Gottes. Als Vernunftwesen steht Gott über der Welt, als Naturwesen in ihr. Insofern Gott „vernünftig“ ist, spricht K. vom „persönlichen Gott“, insofern er „natürlich“ ist, vom „weltinnigen Gott“. Für die philosophische Struktur dieses In-Über-Gottes zur Welt prägt er das Wort „Panentheismus“ (All-in-Gott-Lehre). Diese Lehre löse den Zwiespalt von Pantheismus und Theismus, „indem sie zeigt, daß die Welt zwar in Gott, unter Gott und durch Gott, aber zugleich in einer grundwesentlichen Hinsicht außer Gott, und daß in eben dieser Hinsicht Gott außer und über der Welt ist“.

    Am ausführlichsten wendet K. die Grundsätze seiner panentheistischen Wesenslehre an auf die Ästhetik, die Rechtslehre und die Geschichtsphilosophie. Hierin liegen seine bedeutendsten Leistungen. Das Schöne, das Recht im Verein mit dem Guten und die Geschichte haben jeweils einen doppelten Sinn: Sie gründen in Gott; insofern sind sie objektiv, unveränderlich und ewig. Sie haben aber auch – in ihrer jeweils endlichen Gestalt – eine eigene Wirklichkeit und ein eigenes Wesen; insofern sind sie subjektiv, veränderlich und den Kategorien von Raum und Zeit unterworfen. Das Schöne als zentralen Begriff der Ästhetik bestimmt K. als „Ähnlichkeit der Eigenwesenheit eines Wesens oder einer Wesenheit mit Gott oder die Wesensähnlichkeit der Endeigenwesenheit“. Letztlich ist das Schöne an sich ein|Ebenbild Gottes. Als solches hat es objektive Realität. Auf Grund dieser Konzeption, für die Platon, Plotin, Proklos und Winckelmann Vorbilder sind, hat man K. als „ontologischen Aesthetiker“ bezeichnet (Schurda). Zum anderen aber kennt er – ähnlich wie Kant – den Begriff des „subjektiven Schönen“. K. unterscheidet sich von Kant jedoch grundlegend darin, daß für ihn das subjektiv Schöne als Empfindung des Schönen, als Geschmack, nur möglich ist auf der Grundlage des objektiv Schönen, des „Schönen überhaupt und an sich“. Dieses ist in erster Linie Gegenstand seiner Ästhetik. Die „Wesenheiten“ des „Schönen an sich“ sind „Einheit, Selbständigkeit, Ganzheit“. In „Anfangsgründe der Theorie der Musik“ (1838 postum erschienen) hat er seine Gedanken zur Ästhetik besonders eindrucksvoll entwickelt.

    Die nachhaltigste Wirkung hat die krausistische Rechts- und Geschichtsphilosophie erfahren. Auf dem Gebiete der Rechtsphilosophie gilt K. als Erneuerer und Umgestalter des Naturrechts. Vor allem in seinem „Abriß des Systems der Rechtsphilosophie“ (1828) und in den „Grundlagen des Naturrechts“ (1803) ersetzt er eine bloß in der Vernunft gründende Naturrechtslehre (Ch. Wolff) durch eine in der Religion wurzelnde Lehre vom Recht. „Gott allein ist der Eine Rechtsgrund alles bestimmten Rechts aller endlichen Wesen“. Diese theistische Naturrechtslehre erfuhr durch K.s Schüler H. Ahrens, der in Paris, Brüssel, Graz und Leipzig lehrte, und K. D. A. Röder (Heidelberg) weltweite Verbreitung. Das theistische Naturrecht ist nach K. allgemein, unbedingt, unbeschränkt, ewig und unlösbar: allgemein, weil es für jedes Seiende gilt, für die Pflanzen und Tiere ebenso wie für den Menschen; unbedingt, weil es von keinem anderen, ihm übergeordneten Recht abhängig ist; unbeschränkt, weil es jede denkbare rechtliche Beziehung bestimmt: den Bund Gottes mit dem Menschen ebenso wie die Verhältnisse der Menschen untereinander, das Recht des Menschen auf die belebte und unbelebte Schöpfung und schließlich das Recht eines jeden Menschen an und auf sich selbst; ewig und überzeitlich, insofern es nicht nur die profane, sondern auch die Heilsgeschichte betrifft; unlösbar (invérifiable im Sinne G. Marcels), weil es das Recht des Lebens selbst, des Lebens als Ordnung, ist. Recht wird definiert als „das organische Ganze aller von der Freiheit abhängigen Bedingungen zur Erstrebung des Ziels einer Darlebung der Eigenwesenheit“. Zur Verwirklichung des Rechts dient der Rechtsbund oder Staat, der dem Recht nicht über- und vor-, sondern untergeordnet ist, da dieses seinen „Rechtsgrund“ in Gott hat.

    K. definiert die Geschichtsphilosophie als „Wissenschaft des göttlichen Geistes der Geschichte“ (Die reine, das ist allgem. Lebenslehre und Philosophie der Geschichte zur Begründung der Lebenkunstwissenschaft, 1843, herausgegeben von H. von Leonhardi). Sie „erkennt das Ewige, Unwandelbare in dem Leben aller Wesen. Sie lehrt die Gesetze kennen, wonach das Leben der Menschheit sich unvermeidlich entwickelt; – sie führt zu der Einsicht, daß das Leben auch dieser Menschheit nicht anders kann, als stetig zum Guten fortschreiten. Sie gewährt die Belehrung, daß kein einzelner Mensch, wie gering er auch erscheine, zuerst oder allein nur Mittel sei im Ganzen der Geschichte der Menschheit; denn die Philosophie der Geschichte beweist es, wider die gewöhnliche Annahme, daß das Ganze der Geschichte der Menschheit zugleich auch auf die Vollendung jedes einzelnen Menschen, und jeder einzelnen Gesellschaft von Menschen, wesentlich berechnet ist; – daß jedes einzelne Vernunftwesen im Ganzen seines zeitlichen Lebens seinen gerechten Teil empfängt vom Guten und Schönen, und daß es dagegen auch selbst fähig und berufen ist seinen … Teil zur Darstellung der göttlichen Wesenheit in der Zeit beizutragen“. Ähnlich wie die Menschheit als Ganzes in panentheistischer Wesenseinheit mit Gott steht, so sieht K. den Einzelmenschen in inniger Wesensgemeinschaft mit dem Gesamtleben seiner Artikel, Artillerie

    Mehr noch als im deutschsprachigen Raum, in Belgien und Frankreich hat sich die Philosophie K.s in Spanien (Madrid, Sevilla) ungemein stark verbreitet. Es wird sogar behauptet, kein anderer deutscher Denker habe bei den Spaniern mehr Widerhall gefunden als K. (Flasche). Zu den Hauptvertretern des „krausismo español“ gehören Sanz del Rio und Ginér de los Rios. Die Rezeption der krausistischen Philosophie in Spanien seit der Mitte des letzten Jahrhunderts beruht auf einer inneren Verwandtschaft der philosophischen Grundhaltung vieler Spanier mit K.s zentralem Anliegen, nämlich der Überwindung des transzendentalen Subjektivismus Kants und der Suche nach der Menschheit als Ganzem. Ortega y Gasset stützt diese These durch seinen Ausspruch, der Spanier sei „annähernd genau das Gegenteil von einem Kantianer“. In Deutschland selbst hat die Philosophie K.s bis heute noch nicht die gebührende Beachtung gefunden trotz hoffnungsvoller Ansätze Mitte des 19. Jahrhundert|in Heidelberg durch die K.-Schüler Leonhardi, Röder und Schliephake. Es war vor allem die ungewöhnliche Terminologie K.s, welche einer Verbreitung seiner Philosophie hindernd im Wege stand. Während etwa Hegel der Überzeugung ist, philosophisches Denken benötige keine eigene Sprache, ist K. der Auffassung, daß die Gedanken einer jeden Wissenschaft, vor allem der Philosophie, sich nur dann wahrheitsgemäß ausdrücken lassen, wenn sie sich einer dem jeweiligen Gegenstand angepaßten Terminologie bedienen. Er fordert daher in seinem „Abriß des Systems der Philosophie“ (1825) neben der „Volkssprache“ eine „Kunstsprache der Wissenschaft“, eine „scientifische Terminologie“, die er der deutschen Sprache entnimmt. So entsteht eine Fülle neuer, zum Teil willkürlicher und unschöner Wortprägungen.|

  • Auszeichnungen

    Ist die Beurteilung von K.s Werk bis heute noch kontrovers, weisen doch neuere Untersuchungen nach, daß das philosophische Denken K.s nicht in der ZUG des deutschen Idealismus, schon gar nicht im Umkreis der Transzendentalphilosophie steht – wie lange Zeit behauptet –, sondern in der Tradition der „philosophia perennis“ aristotelisch-scholastischer Prägung.

  • Werke

    Weitere W u. a. System d. Sittenlehre, 1810, 21887;
    Vorlesungen üb. d. System d. Philos., 1828;
    Vorlesungen üb. d. Grundwahrheiten d. Wiss., 1829;
    Die Lehre vom Erkennen u. v. d. Erkenntnis, 1836;
    Abriß d. Ästhetik od. Philos. d. Schönen u. d. schönen Kunst, 1837;
    Phil. Abhh., 1889;
    Das Eigentümliche d. Wesenslehre, 1890;
    Anschauungen u. Entwürfe z. Höherbildung d. Menschheitslebens, 4 Bde., 1890-1902;
    Anfangsgründe d. Erkenntnislehre, 1892;
    Der Begriff d. Philos., 1893;
    Zur Theorie d. Musik, 1894;
    Der Menschheitsbund, 1900.

  • Literatur

    ADB 17;
    J. S. Lindemann, Übersichtl. Darst. d. Lebens u. d. Wiss.lehren K. Ch. F. K.s u. dessen Standpunktes z. Freimaurerbruderschaft, 1839;
    H. v. Leonhardi, Vorher. zu K. Ch. F. K.s Vorlesungen üb. d. reine d. i. allg. Philos. d Gesch., 1843;
    ders., K. Ch. F. K.s Leben u. Lehre, 1902;
    ders., K. Ch. F. K. als phil. Denker gewürdigt, 1905;
    G. Tiberghien, Exposition du Système philosophique de K., Brüssel 1844;
    ders., K. et Spencer, Brüssel 1882;
    K. Fortlage, Genet. Gesch. d. Philos. seit Kant, 1852;
    P. Hohlfeld, Die K.sche Philos. in ihrem geschichtl. Zusammenhange u. in ihrer Bedeutung f. d. Geistesleben d. Gegenwart, 1879;
    ders., Die K.sche Philos. u. d. Dt. Reich, o. J.;
    A. Procksch, K. Ch. F. K., Ein Lb. n. s. Briefen, 1880 (P);
    Br. Martin (d. i. Theo Busch), K. Ch. F. K.s Leben, Lehre u. Bedeutung, 1881, 21885 (P);
    R. Eucken, Zur Erinnerung an K. Ch. F. K. 1881;
    H. Hüniger, Der Philosoph K. Ch. F. K. als Mathematiker, 1894;
    A. Köhler, Der Philosoph K. Ch. F. K. als Geograph, 1905;
    M. Ranft, Der Philosoph K. Ch. F. K. als Erzieher, Diss. Halle 1907;
    E. Wettley, Die Ethik K.s, 1907;
    L. Kunze, Die päd. Gedanken K. Ch. F. K.s, 1911, J. Lindsay, The philosophy of K., in: Archiv f. Gesch. d. Philos. 27, 1914;
    G. Schurda, Ästhetik u. Musiktheorie d. Philosophen K. Ch. F. K., Diss. Bonn 1932 (ausführl. W- u. L-Verz.);
    W. Vester, Soz.philos. u. Soz.pol. d. dt. Rechtsphilos. d. 19. Jh. (K., Ahrens, Röder), Diss. Gießen 1935;
    P. Jobit, Les éducateurs de l'Espagne contemporaine, Les krausistes, Thèse Paris 1936;
    H. Flasche, Studie zu K. Ch. F. K.s Philos. in Spanien, in: DVjS 14, 1936;
    Th. Schwarz, Die Lehre v. Naturrecht b. K. Ch. F. K., 1940;
    O. Schedl, Die Lehre v. d. Lebenskreisen b. K. Ch. F. K., 1941;
    H. G. Buechler, Ginér de los Rios, d. Rechtsphilosoph d. span. Krausismus, Diss. Freiburg/Br. 1954;
    F. Sassen, Jacob Nieuwenhuis en het Krausianismo in Nederland, 1954;
    J, L. Morillas, El Krausismo español, 1956;
    E. Diaz, La filosofia social del krausismo español, 1973;
    H. K. Gumbrecht, Krausismo, in: Hist. Wb. d. Philos. IV, 1976;
    Ziegenfuß.

  • Portraits

    Denkmal, 1834 (Eisenberg);
    Totenmaske (Landesbibl. Dresden).

  • Autor/in

    Friedbert Holz
  • Empfohlene Zitierweise

    Holz, Friedbert, "Krause, Karl Christian Friedrich" in: Neue Deutsche Biographie 12 (1979), S. 704-707 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118566342.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA

  • Leben

    Krause: Karl Christian Friedrich K., geb. am 6. Mai 1781 in Eisenberg (in Sachsen-Altenburg am Thüringerwald), am 27. September 1832 in München, Sohn eines geistlichen Lehrers, erhielt den ersten Unterricht an der Bürgerschule seiner Vaterstadt, besuchte dann (1792) die Klosterschule in Donndorf, hierauf (1794) das Lyceum in Eisenberg, und, nachdem sein Vater Pfarrer in Nobitz geworden (1795), das Gymnasium zu Altenburg. In seinen Knabenjahren war er körperlich zart und kränklich, indem er mit Augenleiden. Kopfschmerzen und selbst epileptischen Anfällen zu kämpfen hatte, geistig aber war er früh entwickelt und zeigte eine sinnige Hingabe an die Natur, sowie eine hohe Begabung zur Musik, so daß er schon im 7. Jahre im Clavierspiele mehr als Gewöhnliches leistete. Im Herbste 1797 bezog er die Universität Jena, um|Theologie zu studiren, hörte aber mit größerem Eifer philosophische und mathematische Vorlesungen; in den ersteren fühlte er sich von Fichte und Schlegel sehr angezogen, Schelling aber gefiel ihm weniger. Bereits damals zeigte er einen ihm nachmals stets anhaftenden Mangel an haushälterischem Ordnungssinne, sowie an Fähigkeit sich in die äußeren Verhältnisse zu finden; er stürzte sich durch unnöthige kostspielige Anschaffungen in Schulden, zu deren Bezahlung er seinen Vater in Anspruch nehmen mußte. Den philosophischen Doktorgrad erwarb er am 6. October 1801 und machte hierauf auch das übliche Candidatenexamen, obwol er entschlossen war, die theologische Laufbahn aufzugeben. Im März 1802 habilitirte er sich als Privatdocent mit einer Abhandlung „De philosophiae et matheseos notione et earum intima coniunctions“ und hielt nun unter reichlichem Zuspruche der Studirenden Vorlesungen über Mathematik, Logik. Naturrecht, Naturphilosophie und über das System der Philosophie. Alsbald (Juli 1802) verheirathete er sich ohne den Willen seiner Eltern mit der Tochter eines Eisenberger Weinhändlers, Amalie Fuchs, welche jedoch aus ihrem väterlichen Vermögen keinerlei Zuschuß erhielt, und somit zog, da auch diese Gattin des häuslichen Sinnes entbehrte, in Bälde die Noth ein, welche auch stete Begleiterin des Hauses blieb, zumal da im Lause der Zeit aus der Ehe 14 Kinder hervorgingen. Die schriftstellerische Thätigkeit begann K. mit „Grundlage des Naturrechts" (1803), dann „Grundriß der historischen Logik" (1303), d. h. eine eigenthümliche tief durchdachte, aber in abstoßendster Sprache geschriebene Entwickelung der Kategorien, hierauf „Grundlage eines philosophischen Systems der Mathematik" (1804), „Die Factoren und Primzahlen von 1—100 000“ (1804) und „Entwurf des Systems der Philosophie. 1. Abtheilung: Anleitung zur Naturphilosophie“ (1804). Da im J. 1804 die bekannte Glanzperiode der Universität Jena zu Ende ging, indem mehrere hervorragende Lehrer anderweitigem Rufe folgten, nahm auch bei K. die Zahl der Zuhörer merklich ab, und nachdem derselbe im Sommer 1804 aus Verstimmung gar nicht gelesen hatte, fiedelte er in der Absicht, zurückgezogen zu philosophiren, ohne Amt und ohne Subsistenzmittel mit Frau und zwei Kindern nach Rudolstadt über, von wo er im April 1805 nach Dresden umzog, um Kunststudien zu betreiben. Dort hatte er wol einigen Erwerb durch Unterricht in der Musik und durch Privatvorlesungen, war aber doch in der Hauptsache auf seinen Vater angewiesen, welcher für ihn zwei Drittel seines jährlichen Einkommens opferte. Eine seit 1806 begonnene nähere Bekanntschaft mit dem Freimaurerorden, in welchem er 1807 den Meistergrad in der Loge „zu den drei Schwertern" erlangte, war für ihn in vieler Beziehung folgenschwer. Zunächst faßte er im März 1808 in festerer Form den Gedanken eines „Menschheitsbundes", welcher sich auch auf die Menschheit der übrigen Planeten und sonstigen Weltkörper erstrecken sollte, und indem er in Napoleon ein passendes Werkzeug zur ersten anfänglichen Realisirung dieser Idee erblickte, wobei vorerst ein Concordat aller christlichen Parteien abgeschlossen werden könne, beabsichtigte er eine Schrift „Der Weltstaat durch Napoleon" zu veröffentlichen, beschränkte sich aber vorläufig auf ein „System der Sittenlehre" (1810), d. h. eine maurerische Ethik, woneben er für sein Ideal durch ein „Tagblatt des Menschheitlebens" zu wirken suchte, welches jedoch nach einem Vierteljahre zu erscheinen aufhörte. Große geistige Anstrengung verwandte er einerseits auf „Das Urbild der Menschheit, vorzüglich Freimaurern gewidmet“ (1811, 2. Aufl. 1851) und andererseits auf die geschichtlichen Untersuchungen „Die drei ältesten Kunsturkunden der Freimaurer-Brüderschaft“ (1811. 2. Aufl. 1320), worin er sowol manche traditionellen Annahmen als unberechtigt zurückwies, als auch über die geheimnißvolle Symbolik sich unbefangen äußerte. Darüber erhob sich in den Logen ein gegnerischer Sturm und K. wurde aus dem Orden ausgestoßen. Zu gleicher|Zeit (1611) wurde er durch Ennemoser (s. Allg. D. Biogr. Bd. VI S. 150) mit dem Mesmerismus bekannt gemacht und verübte selbst mehrere magnetische Euren, wodurch er aber seine eigene Gesundheit schädigte. Die Mißlichkeit der äußeren Lage veranlaßte ihn wieder an einen festeren Lebensplan zu denken, und indem er seit 1812 seine schwärmerischen Ideen übe Napoleon zurückgelegt hatte, richteten sich seine Blicke auf Preußen. Im December 1813 zog er mit Familie nach Berlin, wo er sich noch in demselben Winter mittelst der Abhandlung „De scientia humana et de via ad eam perveniendi“ als Privatdocent habilitirte; dort gründete er die Berlinische Gesellschaft für deutsche Sprache und faßte die vorläufige Idee des von ihm sogenannten „Urwortthums“, d. h. eines neuen Wörterbuches. Da sich aber die Hoffnung gänzlich zerschlug, an die Stelle des im Januar 1814 gestorbenen Fichte zu kommen, kehrte er nach vier Semestern wieder von Berlin nach Dresden zurück (November 1815). Hier beschäftigte er sich neben dem Studium des Sanskrit und des Persischen mit seinen Projecten betreffs Pasilalie und Pasigraphie, womit die Veröffentlichung zweier Schriften zusammenhing, nämlich „Ueber die Würde der deutschen Sprache“ (1816) und „Ausführliche Ankündigung eines neuen vollständigen Wörterbuches oder Urwortreichthumes der deutschen Sprache“. Vom April bis September 1817 machte er mit dem vermöglichen Fabrikanten Tamnau eine Reise nach Italien bis Neapel und zurück über Lyon und Paris; nach der Heimkehr aber befanden er und seine Familie sich in einer wahrhaft hilflosen Lage, so daß ihre Nahrung nur in trockenem Brote bestand, während auch der Vater für die zahlreichen Köpfe nicht mehr hinreichend Unterstützung schassen konnte; doch arbeitete K. rastlos an seinem „System der Wissenschaften“ und hielt auch Privatvorlesungen über die Grundwahrheiten der Wissenschaft (1823, gedruckt 1829). Erklärlicher Weise suchte er wieder eine geregelte Lehrthätigkeit zu erlangen und nach verschiedenen Umfragen siedelte er im August 1823 mit Frau und 12 Kindern (zwei waren unterdessen gestorben) nach Göttingen um, wo er durch Vertheidigung von 25 philosophischen Thesen sich abermals als Docent habilitirte. Nur von H. v. Thorbecke, dem nachmaligen holländischen Minister, wurde er freundlich aufgenommen, die übrigen Amtsgenossen verhielten sich mindestens spröd gegen ihn, da auch sein Haushalt, in welchem sichtlich unaufhörliche Noth waltete, einen ungünstigen Eindruck machte. Jede Aussicht auf Anstellung als Professor zerschlug sich immer wieder, wobei allerdings die alte Feindschaft des in hohen Kreisen einflußreichen Freimaurerordens mitwirken mochte. Obwol er häufig mit asthmatischen und nervösen Anfällen zu kämpfen hatte, hielt er um des Unterhaltes willen womöglich täglich fünf Stunden Vorlesungen, in welchen erfreulicher Weise die Zahl der Zuhörer allmählich zunahm und außerdem ertheilte er Privatunterricht in Musik. Daneben war er fruchtbar in Veröffentlichung seiner bisher in der Stille durchgearbeiteten philosophischen Ueberzeugung; es erschienen: „Abriß des Systems der Philosophie, 1. Abtheilung Analytische Philosophie" (1825); „Vorlesungen über das System der Philosophie" (1825); „Darstellungen aus der Geschichte der Musik" (1827); „Abriß des Systems der Logik" (1825); „Abriß des Systems der Rechtsphilosophie" (1828) und die erwähnten „Vorlesungen über die Grundwahrheiten der Wissenschaft“ (1829, eine 2. Auflage hiervon unter Benutzung des Nachlasses erschien unter dem Titel „Erneute Vernunftkritik“, 1869). Nun aber brach abermals ein Mißgeschick über ihn herein. Mit dem Neujahrstage 1831 hatten Studentenunruhen begonnen, welche gegen zwei Vertreter der Regierung gerichtet waren und schließlich zu einem heftigen Einschreiten militärischer Gewalt führten; dabei aber waren mehrere Zuhörer Krause's betheiligt und unter diesen am lebhaftesten Freiherr v. Leonhardi, welcher schon im vorhergehenden Jahre wegen Beleidigung des Professors Wendt relegirt worden war, und Ahrens|(später als Rechtsphilosoph bekannt), welchem es gelang sich durch die Flucht Weiterem zu entziehen, sowie Plath (nachmals Schwiegersohn Krause's), welcher Jahre lang im Gefängnisse schmachtete. Die Regierung faßte Argwohn gegen K. selbst und wurde hierin bestärkt, als derselbe wiederholt Geldsendungen erhielt (sie waren aus dem Nachlasse der in Eisenberg gestorbenen Schwiegermutter Krause's), indem man hierin Unterstützungen seitens des im Juli 1830 entstandenen Pariser Revolutionscomité's vermuthete. Somit wurde K. am 9. März 1831 vor die Universitäts-Gerichts-Deputation geladen, wobei es schließlich, wahrend ihm nicht das geringste Vergehen nachgewiesen werden konnte, dazu kam, daß er am 18. April versprach, zu Pfingsten Göttingen verlassen zu wollen, wogegen ihm die Regierung 200 Thaler Reisegeld und ein Zeugniß über „freiwillige“ Abreise zusicherte. K. zog nun nach München, wo er bei der Akademie der Wissenschaften eine Anzahl mathematisch-philosophischer Abhandlungen einreichte, um auf Grund derselben eine Honorarprofessur zu erlangen; Schelling aber als Präsident der Akademie erlaubte den betreffenden Vortrag nicht und erklärte sich auch als Mitglied der philosophischen Facultät der Universität gegen die Aufnahme Krause's. Außerdem hatte die hannöverische Polizei an den für solche Dinge empfänglichen bairischen Minister Fürsten Wallerstein Mittheilungen über die ihr verdächtig erschienene Persönlichkeit Krause's gemacht, und die Folge hiervon war, daß demselben am 17. März 1832 ein Ausweisungsdecret zugestellt wurde. Allerdings wurde dieses auf Fürsprache des Professors der Philosophie Franz v. Baader durch hohe Vermittlung wieder zurückgenommen, aber K., welchen seine früheren körperlichen Leiden wieder befallen hatten, war durch die erneute Aussichtslosigkeit gänzlich gebrochen und erlag, nachdem er im Sommer noch im Kainzenbade bei Partenkirchen Heilung gesucht hatte, nach der Rückkehr von dort plötzlich einem Schlagflusse. Aus seinem handschriftlichen Nachlasse erschienen später (herausgegeben theils von Leonhardi, theils von Ahrens oder Anderen): „Die absolute Religions-Philosophie" (1834—36); „Die Lehre vom Erkennen und von der Erkenntniß" (1836); „Abriß der Aesthetik" (1837); „Anfangsgründe der Theorie der Musik" (1838); „Die reine oder allgemeine Lebenslehre und Philosophie der Geschichte“ (1843); „Vorlesungen über psychische Anthropologie“ (1848). Jüngst wurden aus dem Nachlasse Krause's von P. Hohlfeld und A. Wünsche herausgegeben „Vorlesungen über Aesthetik“ (1881) und Die Dresdener Bildergallerie in ihren hervorragendsten Meisterwerken“ (1883). Mag man über Krause's praktisches Ungeschick und mancherlei Fehlgriffe urtheilen, wie man wolle, so hat er doch jedenfalls in einer wahrhaft reinen selbstlosen Hingabe an seine Ideen gearbeitet und geduldet; sowie er überhaupt ein offener, treuer, bescheidener und liebreicher Mann war, so fühlte er sich stets von allem Reinmenschlichen innigst begeistert. In seiner philosophischen Anschauung besaß er von Schelling her einen theocentrischen Standpunkt, verband aber hiermit eine Verwerthung der Methode Fichte's, und er wird immerhin als der bedeutendste selbständige Schellingianer bezeichnet werden müssen. Sein System gliedert sich in einen analytischen Weg, welcher vom menschlichen Selbstbewußtsein zum Absoluten aufsteigt, und einen synthetischen Weg, welcher von da abwärts durch die rationelle Theologie, dann Psychologie. Naturphilosophie (diese im Anschlusse an Oken) und Anthropologie zur philosophischen Religionslehre führt, worauf die von ihm sogenannten formalen Wissenschaften, nämlich Mathematik, Logik, Aesthetik, Ethik und Rechtslehre folgen, um in der Philosophie der Geschichte den letzten Abschluß zu finden. Während er so in der That ein allseitiges System entwickelte, verscherzte er einerseits selbst sich einen nicht unverdienten Erfolg dadurch, daß er in Folge seiner Schrulle des Sprachpurismus in einer unverständlichen Terminologie schrieb (es ist dem Leser|doch zu viel zugemuthet, wenn er sich in die von K. beliebte Bedeutung von Worten einstudiren soll, wie z. B. „Orwesen, Malwesen, Omwesen, Satzheit, Richtheit, Faßheit. Seinheitureinheit, Vereinselbganzweseninnesein. Wesensoromlebselbstschauen“ u. dgl). Andererseits aber kam hinzu, daß K., wol nicht ganz ohne eigenes Verschulden, niemals eine eigentlich amtliche Stellung einnahm, und kaum dürfte die Meinung irrthümlich sein, daß Krause's Philosophie, wenn sie sich einer derartigen staatlichen Unterstützung erfreut hätte, wie dieselbe dem Hegelianismus und auch dem Herbartianismus thatsächlich zu Theil wurde, wahrlich in gleichem Grade über gar viele Lehrstühle verbreitet gewesen wäre. Trotzdem weist der Krausianismus neben einer kleineren Gemeinde Gleichgesinnter in Deutschland auch weitere Erfolge in Belgien und in Spanien auf.

    • Literatur

      H. S. Lindemann, Uebersichtl. Darstellung des Lebens und der Wissenschaftslehre K. Chr. Fr. Krause's und dessen Standpunktes zur Freimaurerbrüderschaft (1839). A. Procksch, K. Chr. Fr. Krause, ein Lebensbild nach seinen Briefen dargestellt (1880). Ueber Krause's Philosophie s. außer den geschichtlichen Werken Erdmann's und Zeller's Tiberghien, Exposition du système de Krause (1844). Paul Hohlfeld, Die Krause'sche Philosophie in ihrem geschichtl. Zusammenhange u. in ihrer Bedeutung f. d. Geistesleben d. Gegenwart (1879). Rud. Eucken. Zur Erinnerung an K. Chr. Fr. Krause (1881). Alfr. Cleß. Das Ideal der Menschheit (1881). Br. Martin, K. Chr. Fr. Krause's Leben. Lehre und Bedeutung (1881). Rosenthal in „Europa“ 1882 Nr. 16 f.

  • Autor/in

    Prantl.
  • Empfohlene Zitierweise

    Prantl, Carl von, "Krause, Karl Christian Friedrich" in: Allgemeine Deutsche Biographie 17 (1883), S. 75-79 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118566342.html#adbcontent

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