Lebensdaten
1861 bis 1922
Geburtsort
BurgBelchau Kreis Thorn
Sterbeort
Schloß Lindstedt bei Potsdam
Beruf/Funktion
preußischer General ; Kriegsminister
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 118531875 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Falkenhayn, Erich Georg Anton Sebastian von
  • Falkenhayn, Erich von
  • Falkenhayn, Erich Georg Anton Sebastian von
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Zitierweise

Falkenhayn, Erich von, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118531875.html [18.11.2018].

CC0

  • Genealogie

    V Fedor (1814–96), Gutsbes., S d. Georg, Gutsbes., Rittm. a. D., Landrat v. Dt.-Krone, u. d. Karoline v. d. Marwitz;
    M Franziska (1826–88), T d. Anton Frhr. v. Rosenberg (1790–1849), Gutsbes., Gen.landschaftsdir. v. Westpreußen, u. d. Laura v. Gentzkow;
    Ov Theophil v. Podbielski (1814–79), preuß. Gen. d. Kav., stellv. Kriegsmin. (s. ADB 26; Priesdorff VII, S. 397-400, P); 6 Geschw., u. a. Eugen (1853–1934), preuß. Gen. d. Kav., 1889-95 Mil.gouverneur d. Kronprinzen Wilhelm, nach s. Verabschiedung als Divisionskommandeur (1910) Oberhofmeister d. Kaiserin, 1914-18 wiederverwendet als Führer d. XXII. Res.-Korps (s. Rhdb., P), Arthur (1857–1929), polit. Erzieher d. Kronprinzen Wilhelm, preuß. WGR im Min. d. Innern (s. DBJ XI, Tl. 1929, L);
    Vt Victor v. Podbielski (1844–1916), preuß. Gen.Lt., Landwirtsch.min. u. Staatssekr. (ebd. I, Tl. 1916, L);
    Oldenburg 1886 Ida (1866-1964, kath.), T d. Wilh. Selkmann (1818–1913), oldenburg. Staatsrat u, 1871-1901 Bundesratsbevollmächtigter (s. BJ 18. Tl. 1913, L);
    2 S, 2 T, u. a. Fritz (* 1890, Hptm. a. D., 1930-45 Gen.Dir. d. NSU-Werke), Erika ( Gen.Maj. Henning v. Tresckow, 1944, Widerstandskämpfer);
    N GFM Fedor v. Bock (†1945, s. NDB II).

  • Leben

    F., nach der Erziehung im Kadettenkorps 1880 als Leutnant ins Oldenburgische Infanterie-Regiment 91 eingestellt, wurde früh als Adjutant eines Bataillons und eines Landwehrbezirkes verwendet (1882-87) und nach 3 Jahren Kriegsakademie sowie 2jähriger Kommandierung zur Topographischen Abteilung 1893 als Hauptmann in den Großen Generalstab versetzt. Er galt als sehr befähigter, klar überlegender Offizier mit frischem, dem Leben zugewandtem Sinn. Im Juni 1896 trat er während des üblichen Kommandos als Kompaniechef überraschend in chinesische Dienste. Der 6jährige, 1899/1900 nur kurz unterbrochene Aufenthalt im Fernen Osten war für F. durch politische und menschliche Erfahrungen, die Aufgabe schwieriger Verhandlungen und den Einblick in den Wettstreit der europäischen Mächte ertragreicher als durch militärische Tätigkeit, zumal er wegen russischen Einspruchs nicht Leiter einer Militärmission wurde, sondern auf die Lehrtätigkeit an einer Kriegsschule in Hankow beschränkt wurde. Nach Errichtung des Flottenstützpunktes Kiautschou in den Dienst des deutschen Gouvernements getreten und im März 1899 als Major wieder in die preußische Armee übernommen, war F. bis Herbst 1899 vor allem mit der kartographischen Aufnahme des Pachtgebiets beschäftigt. Im Boxerkrieg und in der folgenden Besatzungszeit bewährte sich seine organisatorische und politische Begabung im Generalstab der Ostasiatischen Brigade und in der vorläufigen Regierung in Tientsin. Mit den üblichen Unterbrechungen als Bataillonskommandeur (1903-05) und Regimentskommandeur (1911-12 beim 4. Garderegiment zu Fuß, für einen Nichtgardisten eine auffallende Bevorzugung) gehörte er bis 1913 vorwiegend dem Truppengeneralstab an. Während über seine einjährige Tätigkeit als Abteilungschef im Großen Generalstab (besonders Nachschubfragen) nichts überliefert ist, wird er nach seiner Wirksamkeit beim XVI. Armeekorps (1907–11), die ihn mit den Verhältnissen in Lothringen vertraut machte, als „Muster eines Generalstabschefs“ geschildert. Reibungen mit General Sixt von Armin, dessen Generalstabschef beim IV. Armeekorps er 1912 geworden war, führten F. zum Entschluß, seine Freigabe für eine Tätigkeit als Instrukteur der türkischen Armee zu beantragen. Doch war er schon, unmittelbar nach dem Abschluß der Beratungen über die Wehrvorlagen, zum Nachfolger des als zu wenig energisch kritisierten preußischen Kriegsministers von Heeringen ausersehen (8.7.1913).

    Das bestimmte, mitunter scharfe Auftreten des 52jährigen Generalleutnants im Parlament (Zabern-Debatte November/Dezember 1913, Duellfrage, gegen die Kritik am Militärkabinett und Offizierkorps) beeinflußte damals das Urteil der Öffentlichkeit über ihn stärker als seine zielsichere Arbeit an Durchführung und Ausbau der Heeresreform, die der Kriegsausbruch überholte. In kurzer Frist gelang es ihm, seine wegen ungewöhnlich jungen Dienstalters überraschende Berufung, die man auf sein Ansehen in der kaiserlichen Familie zurückführte, zu rechtfertigen. Anfang Juli 1914 forderte er ohne Erfolg vorsorgliche Kriegsvorbereitungen; im Höhepunkt der Krise drängte er auf die Proklamation „drohender Kriegsgefahr“, kritisierte dagegen die Kriegserklärung an Rußland als verfrüht. Auf Anfrage des Militärkabinetts erklärte er sich am 10.8. bereit, notfalls die Nachfolge Moltkes als Chef des Generalstabs des Feldheeres zu übernehmen. In besonders kritischer Lage am 14.9. wurde sie ihm neben seiner Aufgabe als Kriegsminister übertragen (Ernennung mit Rücksicht auf die öffentliche Meinung erst am 3.11.). Mit Energie übernahm F. die ihm damit praktisch zugefallene Führung der deutschen Landstreitkräfte; er entschied sich gegen die geplante Rückzugsbewegung, mit der die Operationsfreiheit im Westen wiedererlangt werden sollte, für Behauptung des Erreichten durch Gegenangriffe auf der ganzen Westfront. Nach Ausschaltung der Bedrohung aus Antwerpen versuchte er unter Einsatz neuaufgestellter Reservekorps in mehrwöchigem Ringen um die rechte Flanke (Langemarck,|Ypern) eine Entscheidung herbeizuführen, erreichte jedoch allein den Aufbau einer Front vom Kanal bis Basel, die eine Überflügelung verhinderte, aber einen 4jährigen Stellungskrieg einleitete.

    Das Ausbleiben eines sichtbaren Erfolgs in den ersten Wochen gab der Kritik an F., dessen Laufbahn eine Berufung zum Leiter der Operationen nicht zu rechtfertigen schien, Nahrung und nahm offenbar auch ihm selbst die gewohnte Sicherheit. Zu den hervorragendsten Persönlichkeiten des deutschen Heeres gehörend, durch scharfen Verstand und schnelle Auffassung, Tatkraft und Härte, politischen Sinn und geschickte Menschenbehandlung ausgezeichnet, gelang es F. dennoch in der Folgezeit nicht, für seine Entscheidungen im Zweifrontenkrieg, die er, vom Leiter der Operationsabteilung Tappen nicht ausreichend ergänzt, meist einsam traf, allgemeines Vertrauen zu finden. Den großen Arbeitsstab der Obersten Heeresleitung überlegen und sicher leitend, galt er bei großen Entschlüssen als „undurchdringlich“. Zwar scheiterte im Januar 1915 ein erster Vorstoß gegen seine Stellung, für den sich Moltke mit Hindenburg verbündet hatte, er führte aber dazu, daß er das Kriegsministerium abgab (20.1.1915, zugleich Beförderung zum General der Infanterie).

    Die Zurückhaltung Wilhelms II., der sich nicht nur der militärischen Führung enthielt, sondern auch bei dem häufigen Nebeneinander der Absichten von OHL und Reichsleitung einen einheitlichen Plan der Kriegführung nicht durchsetzte, brachte für F. bei dem Gewicht Deutschlands innerhalb der Koalition der Mittelmächte erhöhte Verantwortung für die Gesamtkriegführung und, angesichts des Mangels an Koordination und infolge des Fehlens einheitlicher Kriegsziele, zusätzliche Reibungen. In der Überzeugung, daß ein entscheidender Sieg gegen die Koalition der Feindmächte nicht mehr möglich sei, forderte er schon am 18.11.1914 zur Erzwingung eines Erfolgs im Westen einen Sonderfrieden mit Rußland, das sich seiner Ansicht nach einem vernichtenden Schlag entziehen konnte. Eine eindeutige Verfolgung dieses Ziels war aber bei der wechselnden Gesamtauffassung des Reichskanzlers, dessen politische Motive sich mit dem Drängen Hindenburgs und Ludendorffs auf entscheidende Operationen gegen Rußland verbanden, und angesichts der notwendigen Rücksicht auf die Interessen Österreich-Ungarns, Bulgariens und der Türkei in der Folgezeit nicht möglich. Persönliches Vertrauen, das den Austrag der kaum vermeidbaren Konflikte erleichtert hätte, verband F. weder mit Bethmann Hollweg noch mit dem österreichisch-ungarischen Generalstabschef Conrad von Hötzendorf. Ohne Weisungen des Kaisers oder der Reichsleitung traf er die stets auch politisch bedeutsame Wahl der Schwerpunkte im Mehrfrontenkrieg selbständig, im Sommer 1915 den Wünschen des Reichskanzlers und des Oberbefehlshabers Ost entgegenkommend, für das Jahr 1916 dagegen unabhängig von Bethmann Hollweg und dem österreichisch-ungarischen Armeeoberkommando, ja in mißtrauischer Geheimhaltung vor ihnen. Die Erfolge des Jahres 1915 (Masuren, Gorlice, Serbien, Abwehr im Westen) hoben sein Ansehen, obwohl auch hier die Begrenzung der Operationsziele, zu der er sich auf Grund der Gesamtlage gezwungen glaubte, Kritik an seiner strategischen Konzeption (Neigung zu halben Maßnahmen) hervorrief und den Vorwurf eigennütziger Verteilung der Kräfte eintrug. Hinter der Wahl Verduns als Angriffsziel für 1916 (Denkschrift Weihnachten 1915) stand der Gedanke, Großbritannien als dem Hauptfeind mit der Schwächung Frankreichs die Aussichtslosigkeit eines Weiterkämpfens zu zeigen, während die Vertagung der Angriffspläne gegen Italien und Saloniki das Interesse der Bundesgenossen an der Fortsetzung des Krieges erhalten und den Kriegseintritt des für Kriegswirtschaft und Ernährung unentbehrlichen Handelspartners Rumänien verhindern sollte. Weniger die bewußte Option für eine „Ermattungsstrategie“ als Rücksicht auf die begrenzte Kraft der Mittelmächte und die Überzeugung von den geringen Aussichten eines operativen Durchbruchs gegenüber einem gleichwertigen Gegner führten ihn zu diesem Versuch, die Kräfte der westlichen Gegner abzunutzen; er konnte jedoch eine schwere Gegenoffensive an der Somme nicht verhindern und verzehrte auch die eigenen Kräfte. F.s Verzicht auf ein gleichzeitiges Vorgehen auf beiden Maasufern war dabei für das Festlaufen des ersten Angriffs folgenschwer. Die Entscheidung, die verlustreichen Kämpfe abzubrechen, die er unter dem Eindruck der Brussilow-Offensive und Sommeschlacht am 11.7. traf, schwächte er unter dem Einfluß des Generalstabschefs der 5. Armee Schmidt von Knobelsdorf, der ihn schon bisher zum Weiterkämpfen bestimmt hatte, ab.

    In Verbindung mit dem Plan gegen Verdun forderte F. seit Januar 1916 zur Entlastung der Westfront und als schärfste Waffe gegen England den unbeschränkten U-Boot-Krieg. Doch mit Rücksicht auf die Haltung der USA, deren Kriegseintritt F. im Unterschied zum Vorjahr riskieren wollte, weil er die erstrebte schnelle Niederringung Englands|nicht hindern könne, entschied der Kaiser Ende April 1916 gegen ihn. F. zog sein Entlassungsgesuch (2.5.), mit dem er hiergegen protestiert hatte, zurück, stand aber seither in unversöhnlichem Gegensatz zu Bethmann Hollweg, der in ihm immer mehr einen persönlichen Rivalen sah.

    In der durch den Kriegseintritt Rumäniens verschärften Krise der Mittelmächte entschloß sich Wilhelm II. am 29.8.1916 zur Abberufung F.s, der – persönlichem Hervortreten auch sonst abgeneigt – bei großer Selbständigkeit seiner Entscheidungen äußerlich die Stellung des Monarchen stets gewahrt hatte. Nachdem F. sich noch im Juli in den durch den Führungsanspruch Ludendorffs und österreichische Empfindlichkeit belasteten Auseinandersetzungen über eine Neuordnung der Befehlsverhältnisse im Osten hatte durchsetzen können, führten jetzt zum Teil sich widersprechende Ursachen unter dem Druck der Gesamtlage zu seinem Sturz: die Kritik an seiner militärischen Führung, die Rücksicht auf die Siegeshoffnungen, die das Volk mit den Namen Hindenburg-Ludendorff verband, aber auch die Überzeugung des Reichskanzlers und einzelstaatlicher Regierungen, der von ihnen als notwendig erkannte Verständigungsfriede könne nicht von F., sondern ebenfalls nur von den populären Heerführern gedeckt werden.

    Während seiner 2jährigen Führung, die er nach dem entscheidenden Fehlschlag an der Marne übernommen und unter erschwerten Umständen zu leisten hatte, war es F. nicht gelungen, die begrenzten Ziele seiner Kriegführung zu erreichen; zugleich hatte die deutsche Kampfkraft und Siegesgewißheit erheblich abgenommen. In Erwartung einer langen Kriegsdauer und dem Charakter des Materialkriegs Rechnung tragend, hatte er sich erfolgreich bemüht, Kriegsrüstung und Ernährungslage zu heben, ohne jedoch von der durch innenpolitische Rücksichten gehemmten Reichsleitung ähnlich eingreifende Maßnahmen zur Steigerung des Kriegspotentials zu fordern wie später Ludendorff. Die bedrohliche Ersatzlage veranlaßte ihn 1916, obwohl er als Westpreuße den Plänen einer „Befreiung“ Polens skeptisch gegenüberstand, eine Ausnutzung der polnischen Wehrkraft für Deutschland vorzuschlagen. Vorübergehend dem Gedanken eines „Mitteleuropa“ zuneigend, hatte er aber auf die politische Lösung der polnischen Frage keinen Einfluß mehr.

    Der Oberbefehl über die 9. Armee, den er am 16.9.1916 nach Ablehnung des Botschafterpostens in Konstantinopel übernahm, gab ihm Gelegenheit, sich mit der sicheren und kühnen Leitung der Operationen gegen Rumänien als Armeeführer voll zu bewähren. Am 9.7.1917 erhielt er, nach mehrwöchiger Erkundungsreise im Nahen Osten, den Oberbefehl über die Heeresgruppe F (Ernennung zum türkischen Marschall), mußte jedoch angesichts der innenpolitischen Verhältnisse wie der militärischen Kräfte der Türkei den geplanten Angriff auf Bagdad aufgeben und sich auch an der seit dem 30.9. zusätzlich übernommenen Palästinafront auf Abwehr beschränken. Wegen scharfer Gegensätze mit der türkischen Heeresleitung wurde er im Februar 1918 abberufen und erhielt die 10. Armee in Weißrußland, bei der sich ihm bis zu ihrer Auflösung im Februar 1919 vor allem Verwaltungsaufgaben stellten. Am 5.6.1919 auf seinen Wunsch verabschiedet, lebte er, unter gesundheitlichen Folgen der letzten Jahre leidend, zurückgezogen auf Schloß Lindstedt, mit der Niederschrift seiner Erinnerungen beschäftigt. – Pour le mérite mit Eichenlaub, Schwarzer Adlerorden, Chef des Deutschordens-Infanterie Regiment Nummer 152; Dr. phil. honoris causa (Universität Berlin).

  • Werke

    Die Oberste Heeresleitung 1914-1916 in ihren wichtigsten Entschließungen, 1920 (engl. New York 1920);
    Der Feldzug d. 9. Armee gegen d. Rumänen u. Russen 1916/17, 1921;
    Verdun, in: Mil.Wbl. 104, 1919, Nr. 6 (anonym).

  • Literatur

    H. v. Zwehl, E. v. F., 1926 (P);
    A. Alberti, Gen. F., 1924 (P);
    H. Ziese-Behringer, Der einsame Feldherr, 2 Bde., 1934;
    v. Wienskowski, F., 1937 (P);
    W. Solger, F., in: Heerführer d. Weltkrieges, hrsg. Dt. Ges. f. Wehrpol. u. Wehrwiss., 1939 (P);
    Der Weltkrieg 1914–18, bearb. im Reichsarchiv, insbes. Bde. 5-12, ferner Kriegsrüstung u. Kriegswirtsch. I, S. 208 ff., 1929-39;
    H. Delbrück, Ludendorff, Tirpitz, F., 1920;
    W. Foerster, Gf. Schlieffen u. d. Weltkrieg, 1925;
    ders., F.s Plan f. 1916, in: Mil.-wiss. Rdsch. 2, 1937, S. 304-30;
    H. L. Wendt, Verdun 1916, 1931;
    G. Frantz, F.s Führung im Mehrfrontenkrieg 1915, in: Dt. Wehr 5, 1932, S. 877 ff.;
    E. v. Frauenholz, Das Problem d. obersten Kriegsleitung u. s. Lösung im Weltkrieg, in: Wissen u. Wehr 17, 1936, S. 101-25;
    E. Direnberger, Die Beziehungen zw. Oberster Heeresleitung u. Reichsleitung 1914–18, 1936;
    P. R. Sweet, Germany, Austria and Mitteleuropa, Aug. 1915/April 1916, in: Festschr. f. H. Benedikt, 1957;
    W. Conze, Poln. Nation u. dt. Pol. im Ersten Weltkrieg, 1958;
    F. Fischer, Dt. Kriegsziele, Revolutionierung u. Separatfrieden im Osten 1914–18, in: HZ 188, 1959, S. 249-310;
    K. H. Janssen, Der Wechsel in d. Obersten Heeresleitung 1916, in: Vjh. f. Zeitgesch. 7, 1959, S. 337-71;
    M. Reymann, in: DBJ IV, S. 56-75 (L, u. Tl. 1922, W, L). – Aus d. umfangreichen Memoiren- usw. Lit. nach 1929 (vgl. o. M. Reymann) sind bes. wichtig d. Werke v. M. Hoffmann, H. v. Seeckt, F. v. Loßberg, F. v. Papen, W. Groener, G. v. Müller. – Der Nachlaß, zuletzt in Lindstedt, ist seit April 1945 verschollen.

  • Portraits

    Ölgem. v. F. Triebsch (in Fam.besitz), Abb. b. H. v. Zwehl, s. L, u. in: Die Gr. Deutschen im Bild, 1937.

  • Autor/in

    Friedrich Freiherr Hiller von Gaertringen
  • Empfohlene Zitierweise

    Hiller von Gaertringen, Friedrich Freiherr, "Falkenhayn, Erich von" in: Neue Deutsche Biographie 5 (1961), S. 11-15 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118531875.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA