• Genealogie

    V Alphons von Arx, Schriftsetzer;
    M Emma von Däniken, aus Ober-Erlinsbach; beide aus alten Solothurner Familien;
    1924 Gertrud Haefelin aus Engelberg; 2 T.

  • Leben

    A. brach 1917 sein 1915 in Basel begonnenes Studium der Geschichte und Literatur ab, um sich der Bühnenkunst zu widmen. 1920-23 war er Dramaturg und Regisseur an den Städtischen Bühnen in Leipzig, 1924/25 Oberregisseur am Zürcher Schauspielhaus und danach unabhängiger Schriftsteller, ausschließlich Dramatiker. Vom Herbst 1926 bis Sommer 1929 lebte er in Lugano-Paradiso und ließ sich dann dauernd in Nieder-Erlinsbach nieder, wo er 1932 das mütterliche Elternhaus zu eigen erwarb. A. ist seit Niklaus Manuel ( 1530) der erste namhafte und bedeutende dramatische Autor der Schweiz, für deren zeitgenössisches Theater er Pionierdienste geleistet hat. 1930 und 1936 wurde er mit dem Berner Dramenpreis ausgezeichnet, 1936 mit dem Ehrenpreis der Schweizererischen Schillerstiftung für „Verrat von Novara“, ferner 1949 mit der Ehrengabe dieser Stiftung. A. folgte seiner Gattin wenige Stunden nach ihrem Ableben freiwillig in den Tod.

  • Werke

    u. a. Die Gesch. v. Gen. Joh. Aug. Suter, Schauspiel, 1929;
    Land ohne Himmel, Drama, 1943;

    Das Selzacher Passionsspiel, 1944 (Musik v. A. Honegger); Brüder in Christo, Drama, 1947;

    Solothurner Gedenkspiel u. Festakt z. Enthüllung d. Schlachtdenkmals in Dornach, 1949;
    s. a. Kürschner. Lit.-Kal., 1943.

  • Literatur

    W. Kosch, C. v. A. als Dramatiker, in: Der Wächter, Bd. 26, 1944;
    H, Kägi, C. v. A., ein Schweizer Dramatiker, Zürich 1945;
    A. Kamber, Das Leben d. Dramatikers C. v. A., in: Schweizer. Mschr. „Du“, März 1950.

  • Portraits

    Totenmaske v. E. Suter (Nachlaß v. C. v. A. b. A. Kamber, Nieder-Erlinsbach).

  • Autor/in

    Werner Juker
  • Empfohlene Zitierweise

    Juker, Werner, "Arx, Caesar von" in: Neue Deutsche Biographie 1 (1953), S. 404 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118504568.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA