Lebensdaten
1820 bis 1888
Sterbeort
Wernigerode
Beruf/Funktion
evangelischer Theologe ; Kirchenlieddichter
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 117763772 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Arndt, Julius Karl

Orte

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Zitierweise

Arndt, Julius Karl, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd117763772.html [15.12.2018].

CC0

  • Genealogie

    V Karl Friedrich Arndt, Pastor in Walternienburg;
    M Julie Emilie Thiele;
    1) ganz jung †, 2) Julia Friederike Hermine Theuerkauf (1831–68), 3) Wernigerode 1870 Anna Caroline Elisabeth (1836–1915), T seines Amtsvorgängers Johann Michael Christoph von Hoff und der Johanna Caroline Louise Jacobi; 15 K.

  • Leben

    A. war nach seinem Studium in Halle zunächst Hauslehrer in Paris und Berlin und wurde 1849 Pastor, 1856 Superintendent in Walternienburg bei Schönebeck, 1863 Oberpfarrer in Wernigerode und später auch Superintendent der Grafschaft und Konsistorialrat. In der Kirchenpolitik stand er schon vor 1870 in einem entschiedenen Gegensatz zu Bismarck und versuchte in diesem Sinne mit anderen zusammen auf Wilhelm I. einzuwirken. 1874 verlor er sein geistliches Aufsichtsamt, weil er sich gegen die „Maigesetze“ und die Kirchengemeind- und Synodalordnung erklärt hatte. Er gab 1867 das „Gesangbuch für die Grafschaft Wernigerode“ heraus und verfaßte neben kleineren Schriften zahlreiche Lieder, u. a. „Wohin, o müder Wanderer du?“.

  • Werke

    Die Auferstehung d. Todten, 1871;
    Trostheim, 1886;
    verschiedene Predigten.

  • Literatur

    W. Schulz, Reichssänger, 1930 (P);
    H. J. Schoeps, Das andere Preußen, 1952, S. 311;
    RGG.

  • Autor/in

    Paul Gabriel
  • Empfohlene Zitierweise

    Gabriel, Paul, "Arndt, Julius Karl" in: Neue Deutsche Biographie 1 (1953), S. 361 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd117763772.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA