Lebensdaten
1831 bis 1901
Geburtsort
Zürich
Sterbeort
Zürich
Beruf/Funktion
Botaniker
Konfession
reformiert
Normdaten
GND: 117664340 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Cramer, Carl Eduard
  • Cramer, Carl
  • Cramer, Carl Eduard
  • mehr

Verknüpfungen

Von der Person ausgehende Verknüpfungen

Personen in der NDB Genealogie
Personen im NDB Artikel

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Zitierweise

Cramer, Carl, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd117664340.html [13.11.2018].

CC0

  • Genealogie

    V Salomon (1791–1874), Müller u. Eigentümer der „Drakenmühle“ in Zürich in dritter Generation, S des Hans Jakob, Müller in Zürich, u. der Anna Dor. Klauser, Küfers-T aus Zürich;
    M Anna Magd. (1795–1878), T des Joh. Burkhard, Küfer in Zürich, u. der Anna Kath. Vögeli, Färbers-T aus Zürich;
    Romanshorn am Bodensee 1860 Aline Kesselring (1837–85);
    1 S, 2 T, u. a. Melanie Magd. (1867–1936, Politiker Ulrich Meister [1838–1917], s. HBLS V).

  • Leben

    C. studierte in Zürich und Freiburg (Breisgau) (Promotion 1855) als Schüler und Mitarbeiter C. Nägelis; ihm wurde er später auch ein vorbildlicher Biograph. Seit 1857 Lehrbeauftragter, wirkte er 1861-1901 als ordentlicher Professor der Botanik an der Eidgenössischen TH in Zürich, deren pflanzenphysiologisches Institut er begründete. 1882-93 war er Leiter des botanischen Gartens der Zürcher Universität, der er 1880-83 auch als ordentlicher Professor angehörte. - Vor allem am Vegetationsscheitel von Algen untersuchte C. das von ihm Pflanzenarchitektonik genannte Gebiet der genealogischen Weiterverfolgung der einzelnen Zelle bis zu den letzten Abkömmlingen ihrer Teilungen. Weitere Arbeiten galten unter anderem den Bildungsabweichungen pflanzlicher Organe, der Kryptogamenflora der Schweiz und der Bakteriologie.

  • Werke

    u. a. Pflanzenphysiol. Unterss. (mit C. Nägeli), 4 Hh., Zürich 1855-57;
    Über d. verticillierten Siphoneen, insbes. Neomeris u. Cymopolia, in: Neue Denkschrr. d. allgem. schweiz. Ges. f. d. gesamten Naturwiss., Bd. 20, 1887;
    Üb. d. verticillierten Siphoneen, insbes. Neomeris u. Bornetella, ebd., Bd. 32, 1890;
    Leben u. Wirken v. Carl v. Nägeli, Zürich 1896.

  • Literatur

    C. Schröter, Nachruf auf C. E. C., Zürich 1902 (W, P), auch in: Vjschrr. d. Naturf.Ges. in Zürich, 47. Jg., ebd. 1902, S. 1-20 (W, P) u. in: Berr. d. dt. Bot. Ges., 20. Jg., S. (28) - (43), 1902 (W);
    ders., in: BJ VI, S. 160-64 (u. Tl. 1901, L);
    HBLS.

  • Autor/in

    Helmut Dolezal
  • Empfohlene Zitierweise

    Dolezal, Helmut, "Cramer, Carl" in: Neue Deutsche Biographie 3 (1957), S. 391-392 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd117664340.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA