• Genealogie

    V Lemann, Arzt, S des Moses Bloch und der Gertrud Gideon;
    M Mathilde, T des Moses Guggenheim und der Esther geborene Guggenheim;
    Basel 1912 Marguerite, T des Jos. Bollag und der Recha Dreifuss; 3 T.

  • Leben

    B. studierte in Basel Medizin und wurde durch den Kliniker W. His in die dermatologische Laufbahn gelenkt. Nach dem Aufenthalt an der Hautklinik von Josef Jadassohn in Bern 1906 zum Oberarzt der Basler Abteilung und 1913 als Extraordinarius zum Vorsteher der selbständig gemachten Dermatologischen Klinik ernannt, folgte er drei Jahre später einem Ruf nach Zürich, wo die nach seinen Intentionen erbaute Klinik 1924 eingeweiht wurde. B. wurde durch die umfassende Heranziehung der experimentellen Forschungsmethode zu einem der Begründer der biologisch orientierten Dermatologie, erweiterte und vertiefte die Lehre von den parasitären Hautkrankheiten, vom Ekzem als allergischer Affektion, von der Entstehung des Melanins als Hauptpigment („Dopaoxydase“) und vom Teerkrebs.

  • Werke

    Die allg. pathol. Bedeutung d. Dermatomykosen, = Slg. zwangloser Abhh. aus d. Gebiet d. Dermatol. … 2, 1913, H. 4/5;
    Das Problem d. Pigmentbildung in d. Haut, in: Archiv f. Dermatol. u. Syphil. 124, 1917, S. 129-208.

  • Literatur

    G. Miescher, in: Schweiz, med. Wschr. 14, 1933, S. 576-78;
    W. Lutz, in: Schweiz, med. Jb., Basel 1934, S. XVII-XXVI (W, P);
    H. Buess, in: Schweizer Ärzte als Forscher. Entdecker u. Erfinder, hrsg. v. d. Ciba AG, Basel 1945, S. 125 f. (W, P).

  • Autor/in

    Heinrich Buess
  • Empfohlene Zitierweise

    Buess, Heinrich, "Bloch, Bruno" in: Neue Deutsche Biographie 2 (1955), S. 306 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd11760710X.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA