Lebensdaten
1853 bis 1906
Geburtsort
Hamburg
Sterbeort
London
Beruf/Funktion
Bankier ; Kaufmann
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 117583391 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Beit, Alfred

Objekt/Werk(nachweise)

Verknüpfungen

Von der Person ausgehende Verknüpfungen

Personen in der NDB Genealogie

Verknüpfungen auf die Person andernorts

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Zitierweise

Beit, Alfred, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd117583391.html [14.12.2018].

CC0

  • Genealogie

    V Siegfried (1818–81, getauft 1851), Teilhaber seines B Ferdinand s. (2);
    M Laura Carol. Hahn (1824–1918);
    B Otto John, seit 1924 britischer Baronet, Haupterbe und Nachfolger in der Firma Wernher, Beit & Co.; ledig.

  • Leben

    B. verbrachte seine kaufmännische Lehrzeit in der Import- und Exportfirma Lippert & Co. in Hamburg, ging für diese nach Amerika, wurde eng befreundet mit Cecil Rhodes, den er auf Forschungsreisen nach Kimberley (Südafrika) begleitete und mit dem gemeinsam er sich an südafrikanischen Minen beteiligte. So wurde er Hauptaktionär der „de Beers Consolidated Mines Ltd.“, eines der größten dieser Unternehmen. Außerdem beteiligte er sich an dem Haus „Jules Porges & Co.“, aus dem die Firma Wernher, B. & Co. zur Ausbeutung der südafrikanischen Gold- und Diamantenfelder hervorging. Nach seiner Rückkehr aus Afrika lebte er in London. Er war ein eifriger Sammler und hinterließ bedeutende Kunstsammlungen (maurische Fayencen, Gemälde alter Holländer, Murillo, englische Romantiker). Für den Bau der Kap - Kairo - Bahn bestimmte er 1 200 000 £, vermachte ferner Millionenbeträge an seine Geschwister in Hamburg, sowie für wohltätige und erzieherische Zwecke in Hamburg, London und Südafrika, wie er für diese Zwecke schon zu seinen Lebzeiten große Summen stiftete. Insbesondere förderte er durch reichliche Zuwendungen die Verwirklichung der geplanten Universität Hamburg.

  • Literatur

    W. Bode, in: Kunstchronik, 1904, 1906;
    DNB, 1910/11 u. 1922/30;
    Enc. Jud. IV. P Phot. (Staatsarchiv Hamburg).

  • Autor/in

    Maria Möring
  • Empfohlene Zitierweise

    Möring, Maria, "Beit, Alfred" in: Neue Deutsche Biographie 2 (1955), S. 23 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd117583391.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA