Lebensdaten
1799 bis 1854
Geburtsort
Steinabrunn (Niederösterreich)
Sterbeort
Wien (Cholera)
Beruf/Funktion
Jugendschriftsteller ; Journalist
Konfession
katholisch
Normdaten
GND: 116329602 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Ebersberg, Josef Sigmund
  • Ebersberg, J. S.
  • Ebersberg, Josef Siegmund
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Zitierweise

Ebersberg, Josef Sigmund, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd116329602.html [13.11.2018].

CC0

  • Genealogie

    V Franz Ebersperger (1753–1827), Fürstlich Sinzendorfischer Ökonomieverwalter;
    M Josepha Dünkel (* 1767);
    1830 Marie ( 1851), T des Joseph v. Nándory, k.k. Hofrat u. staatsrätlicher Referent;
    2 S Julius Karl (1831–70), Offizier, Lehrer an der Militärakademie in Olmütz, Jugend- u. Militärschriftsteller (s. Brümmer u. Wurzbach III), Ottokar Franz s. (2).

  • Leben

    E. studierte seit 1816 in Wien Philosophie und Rechtswissenschaften. Ab 1827 durch die Jahrespensionen adeliger Familien – unter anderem des Grafen Schaffgotsch –, bei denen er zuvor als Hofmeister gewirkt hatte, in die Lage versetzt, nur mehr der Schriftstellerei zu leben, errang er mit der Zeitschrift „Feyerstunden der edleren Jugend“ (1825 folgende) bedeutende Erfolge; diese wurde ab 1836 als „Österreichischer Zuschauer, Zeitblatt für Kunst, Wissenschaft und geistiges Leben“ weitergeführt und wandelte sich mehr und mehr zu einer Zeitschrift für Erwachsene. 1848 hoffte er gleich den Besten seiner Zeit der Freiheit entgegen. Als er diese aber bald durch Radikalismus und Ausschreitungen gefährdet sah, führte er einen einsamen Kampf als verhöhnter und auch am Leben bedrohter Publizist für ein konservatives, besonnenem Fortschritt nicht abgeneigtes Staatsideal monarchischer Prägung fort. – 1851 Goldenes Verdienstkreuz mit der Krone.

  • Werke

    Weitere W u. a. Der Studierende auf gutem Wege z. Ziel, 1833 (Autobiogr.); Erzz. f. m. Söhne, 1835; Pol. Fabeln, 1848 f. – Hrsg.: Ch. F. Weiße, Des Kinderfreundes Jugendtheater, 1827.

  • Literatur

    M. Dohnal, Feyerstunden, e. vormärzl. Jugendzs., hrsg. v. J. S. E., Diss. Wien 1937 (ungedr.);
    E. Waas, J. S. E., Btrr. z. e. Monogr., Diss. Wien 1950 (ungedr.);
    Goedeke X. S. 408, XII, S. 194 f.;
    Wurzbach III;
    Kosch, Lit.-Lex.;
    ÖBL.

  • Portraits

    Lith. v. J. Kriehuber, 1848, Kupf. v. J. Böhm (beide Wien Nat.bibl., P -Slg.);
    Karikatur, Abb. in Gesch. d. dt. Lit. in Österreich-Ungarn im Za. Franz Jos. I., hrsg. v. E. Castle I, 1935, S. 378.

  • Autor/in

    Wilhelm Bietak
  • Empfohlene Zitierweise

    Bietak, Wilhelm, "Ebersberg, Josef Sigmund" in: Neue Deutsche Biographie 4 (1959), S. 250 f. [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116329602.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA