Lebensdaten
1876 bis 1943
Geburtsort
Warnow, Kreis Usedom-Wollin (Pommern)
Sterbeort
Freiburg (Breisgau)
Beruf/Funktion
Althistoriker
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 116311606 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Kolbe, Ernst Walther
  • Kolbe, Walter
  • Kolbe, Walther
  • mehr

Verknüpfungen

Von der Person ausgehende Verknüpfungen

Personen in der NDB Genealogie

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Zitierweise

Kolbe, Walther, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd116311606.html [12.12.2018].

CC0

  • Genealogie

    V Franz, Oberförster;
    M Emma Sperling;
    Lübeck 1911 Maria Lüders;
    1 T Ingeborg (1912–73, ⚭ Rolf Most, 1911–41, Historiker, Mitarbeiter d. MGH, s. L), Historikerin, Mitarbeiterin d. Hist. Komm. (s. W, L).

  • Leben

    K. studierte in Berlin bei Mommsen, Ulrich Koehler und Hirschfeld Alte Geschichte und Archäologie, aber auch neuere Geschichte bei Treitschke (Promotion 1899, Staatsexamen 1901). Anschließend ging er als Stipendiat an das Deutsche Archäologische Institut nach Athen. 1905-18 lehrte er in Rostock, ein Zwischensemester 1918 in Dorpat, dann in Greifswald und seit 1927 in Freiburg im Breisgau – Bekannt geworden ist K., dessen Kenntnisse und Interessen noch den gesamten Bereich der Alten Welt umfaßten, von den Kulturen Ägyptens und des Vorderen Orients über die klassische Antike bis hin zur späten römischen Kaiserzeit, als besonderer Kenner der griechischen Inschriften. Sie sind Ausgang für zahlreiche Untersuchungen zur griechischen Geschichte, besonders Athens im 5. und 4. Jahrhundert, und des nationalen Einheitsstrebens im Zeitalter Alexanders des Großen und des Hellenismus. Entscheidend für die Kenntnisse der Baugeschichte des Parthenon und damit der Akropolis ist sein Nachweis, daß der Vorläufer des Tempels des Perikles nach 480 gebaut worden ist (Athenische Mitteilungen 51, 1936).

  • Werke

    Weitere W Inscriptiones Graecae V, 1, 1913 (Lakonien u. Messenien);
    Thukydides im Lichte d. Urkunden, 1930. -
    Zu T Ingeborg Most: RTA 22, 1, 1973.

  • Literatur

    H. U. Instinsky, in: HZ 168, 1943;
    H. Roloff, in: FF 19, 1943;
    W. H. Schuchardt, in: Gnomon 19, 1943. - Zu Rolf Most
    ;
    H. Heimpel, in: DA 5, 1942;
    ders., in: HZ 166, 1942;
    - zu T Ingeborg Most:
    ders., in: HZ 218, 1974.

  • Autor/in

    Hans Jürgen Rieckenberg
  • Empfohlene Zitierweise

    Rieckenberg, Hans Jürgen, "Kolbe, Walther" in: Neue Deutsche Biographie 12 (1979), S. 452-453 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116311606.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA