Lebensdaten
1867 bis 1926
Geburtsort
Neumark (Kreis Greifenhagen, Pommern)
Sterbeort
Berlin-Neukölln
Beruf/Funktion
Pädagoge ; Sozialpolitiker
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 116256575 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Agahd, Konrad
  • Agahd, C.
  • Agahd, Konrad R. F.

Orte

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Zitierweise

Agahd, Konrad, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd116256575.html [25.03.2019].

CC0

  • Genealogie

    V Hermann Agahd (* 1828), Lehrer und Kantor;
    M Christine (* 1826), T des Lehrers Gottfried Stänicke (Steincke) und der Christine Bäcker;
    Gvv Friedrich Wilhelm Agahd;
    Gmv Johanna Gratus;
    B Reinhold Agahd|(1864–1925), Altphilologe;
    2.4.1891 Anna Meyer; 2 T.

  • Leben

    A. war 1890-1913 Lehrer an der 11. Gemeindeschule in Berlin-Neukölln, gab wegen Ohrenleidens den Lehrberuf auf und arbeitete nur noch in Jugendfürsorge und -pflege; 1918 trat er dem Deutschen Erziehungsbeirat für verwaiste Jugend bei, dessen Generalsekretär er wurde. Seine Hauptsorge galt der gewerblichen Kinderarbeit, er ist der „Vater des deutschen Kinderschutzgesetzes“ von 1903. Besonders erfolgreich war er als Schriftleiter der Jugendzeitschriften „Jung-Siegfried“ (1912 ff.), „Hänsel und Gretel“ (1912 ff.), „Siegwart“ (1918 ff.), „Treuhilde“ (1920 ff.).

  • Werke

    Kinderarb. u. Gesetz gegen d. Ausnutzung kindl. Arbeitskraft in Dtld., 1902;
    Lehrerschaft u. Jugendfürsorge in Stadt u. Land, 1909; s. a.
    Gesamtkat. der preuß. Bibl. 2, 1932.

  • Literatur

    Wi. VIII, 1922 (W);
    Kürschner, Lit.-Kal., Nekrolog 1901–35, 1936.

  • Autor/in

    Kurt Gassen
  • Empfohlene Zitierweise

    Gassen, Kurt, "Agahd, Konrad" in: Neue Deutsche Biographie 1 (1953), S. 93-94 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116256575.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA