• Genealogie

    V Julius Beeking (1851–1919), Schreinermeister;
    M Maria (1863–1928), T des Tischlers Bernhard Ostermann und der Katharina Treßmann;
    Gvv Richard Beeking, Müller;
    Gmv Elisabeth Jansen.

  • Leben

    Nach seiner Teilnahme am Krieg (1915–16) studierte B. an den Universitäten Münster und Freiburg (Breisgau) katholische Theologie und Staatswissenschaften. Praktisch arbeitete er zuerst als Kaplan in Bork (Westfalen). 1921 wurde er Referent für Jugendfürsorge beim Deutschen Caritasverband in Freiburg. Daselbst promovierte er 1923 zum Dr. theol. Nach mehrjähriger Assistententätigkeit habilitierte er sich 1926 ebenfalls in Freiburg, wo er später ordentlicher Professor für Caritaswissenschaft wurde. In einer Fülle von Schriften behandelte B. Probleme der Jugendfürsorge,|der Familienreform, der Ausbildung sozialer Fürsorger und Helfer. Auf dem gleichen Gebiete bewegten sich auch seine herausgeberischen Arbeiten. - Für die katholische Jugendarbeit hat B. während der Weimarer Republik eine unermüdliche Aktivität entfaltet, die bis in die Gegenwart fruchtbar auf die gesamte Caritas-Arbeit und ihre Publizistik nachwirkt.

  • Werke

    Karitas und Jugendamt, 1924;
    Lehrtafeln z. Reichsgesetz f. Jugendwohlfahrt, 2 1924;

    Helfende Güte, 1924;

    Familien- u. Anstaltserziehung in d. Jugendfürsorge, 1925;
    Hrsg.: Die kath. karitative Anstaltserziehung, 1925;
    Schrr. z. Jugendwohlfahrt, 1925;

    Reichsgesetz f. Jugendwohlfahrt in d. Jugendfürsorge, 1926;

    Wegweiser z. Jugendhilfe;

    Karitas u. Jugend;

    Die Erziehung;
    Jugendwoche (Ztschr.).

  • Literatur

    Rhdb. I, 1930;
    Kosch, Kath. Dtld. I, 1933;
    Kürschner, Gel.-Kal. 1950 (Totenliste 1947);
    Wi. X, 1935 (W).

  • Autor/in

    Wilmont Haacke
  • Empfohlene Zitierweise

    Haacke, Wilmont, "Beeking, Joseph" in: Neue Deutsche Biographie 1 (1953), S. 731 f. [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd10472613X.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA