Lebensdaten
1789 oder 1783 bis 1865
Geburtsort
Sankt Petersburg
Sterbeort
Stuttgart
Beruf/Funktion
Militärkartograph ; Geodät ; russischer Offizier
Konfession
evangelisch?
Normdaten
GND: 101531834 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Schubert, Friedrich Theodor von
  • Šubert, Fedor Fedorovic
  • Schubert, Friedrich von
  • mehr

Verknüpfungen

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Zitierweise

Schubert, Friedrich von, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd101531834.html [19.11.2018].

CC0

  • Genealogie

    V Theodor (s. 1);
    M Louise Friederike v. Cronhelm;
    ⚭ Sophie (1801–33), T d. Alexander Franz Baron Rall (1756–1832), Holbankier in St. P., u. d. Elisabeth Molwo (1768–1843);
    1 S Theodor (1831–77), Beamter in St. P., 3 T Elisabeth (1820–79, ⚭ Wassili Corwin-Krukowski, 1800–74, russ. Offz., 1858 Gen. d. Artillerie, poln. Gutsbes.), Sophie (1822–92), Alexandrine (1824–1901, ⚭ Nikolaus v. Adelung, 1809–78, Hofbeamter, Sekr. d. Kgn. Olga v. Württ.);
    E Sof'ja (Sophie, gen. Sonja) Vasil'evna Kovalevskaja, geb. Corwin-Krukowski (1850–91, Wladimir Kowalewskj [Kovalevsky], 1842-83), beide Nihilisten, studierte seit 1869 Math. u. Naturwiss. in Heidelberg u. Berlin, Frauenrechtlerin, 1871 Verwundetenpflege b. d. Pariser Kommune, Mathematikerin, 1874 Dr. phil. (Göttingen), 1883 PD, 1884 an., 1889 o. Prof. f. Analysis an d. Univ. Stockholm (s. Svenskt Biografiskt Lex.), Anna Corwin-Krukowski (1847–87, ⚭ Charles-Victor Jaclard, 1840–1903, Oherst d. franz. Nat.garde), kämpfte mit b. d. Pariser Commune

  • Leben

    S. erhielt seine Bildung durch Hauslehrer, vertieft von mathematischen Unterweisungen des Vaters. 1800-03 besuchte er die St. Petersburger Kriegsschule und durfte wegen guter Leistungen bereits als Schüler seine kameralistischen und kartographisch-geodätischen Kenntnisse im Quartiermeisterdienst des Generalstabs erweitern. Als Unterleutnant wurde er 1804 mit der selbständigen Ausführung von astronomischen Ortsbestimmungen und topographischen Geländeaufnahmen für das Kartendepot beim Generalstab betraut. 1805 begleitetes, seinen Vater auf einer Gesandtschaftsexpedition nach China, die indes nur bis zur Grenze gelangte. 1806 wechselte S. als Stabsoffizier in den Quartiermeisterdienst des Heeres und kämpfte in den russ. Feldzügen gegen die Türkei (1807/10, 1810 Hptm.), gegen Schweden (1808/09) sowie gegen Frankreich|(1806/07, 1812/15, 1812 Oberstlt., 1815 Oberst). 1809 wurde er bei den Friedensverhandlungen mit Schweden sowie 1809/10 mit Frankreich mit diplomatischen Aufgaben betraut und diente 1814 als Verbindungsoffizier zu Preußen. Bis 1819 im besetzten Frankreich stationiert, wurde er zur topographischen Landesaufnahme von Flandern abkommandiert und konnte dabei seine bei der Kartierung von Finnland, Moldawien, der Walachei und Bulgarien gesammelten Erfahrungen in der Organisation der Kartenaufnahme und topographischen Unterweisung der Offiziere erweitern. Nach seiner Ernennung zum Abteilungsleiter des Militärtopographischen Depots (1819) befaßte sich S. mit der Vermessung trigonometrischer Netze und der topographischen Aufnahme der russ. Gouvernements. 1822 begründete er mit dem Aufbau des Militärtopographen-Korps die systematische Landesvermessung in Rußland, verfasste 1826 und 1827 Instruktionen zur trigonometrischen Aufnahme und beteiligte sich an der Einführung des Katasters und der Ziviltopographie. In Abstimmung mit dem Astronomen der Sternwarte Dorpat bzw. Pulkowo, Wilhelm Struve (1793–1864), wurden die westruss. Gouvernements im Maßstab von 1:8400 bis 1:42 000 kartiert. 1826-40 erschienen die „Spezialkarte des westlichen Teils des russ. Reichs“ in 59 Blättern („Schubert-Karte“), die „Postkarte des europ. Teils des russ. Kaiserreichs“ (1827) und die „Militärwegekarte“ (1829). S. führte 1833 mit der Fregatte „Hercules“ eine Chronometerexpedition zur Längengradbestimmung der Ostsee durch. Daneben wurden Meer und Küsten hydrographisch aufgenommen und beschrieben. 1822-34 war er Chef des Militärtopographischen Korps, 1829-37 Direktor des Militärhydrographischen und 1832-43 des Militärtopographischen Depots sowie 1834-43 Generalquartiermeister des Generalstabes. In den Kriegsrat wurde er 1843, zum Direktor des Gelehrten Komitees beim Kriegsministerium 1846 berufen (1820 Gen.major, 1831 Gen.lt., 1845 Gen. d. Inf., seit 1861 im Ruhestand).

    Die Institutionalisierung und Reorganisation der russ. Landesaufnahme und deren wissenschaftlich-methodische Gestaltung bildet S.s Lebenswerk. Mit der Zusammenstellung von 14 531 geodätischen Meßpunkten in Rußland leistete er einen wesentlichen Beitrag zur länderübergreifenden Entwicklung der Höheren Geodäsie und der Gradnetzgestaltung. In seinem „Essai d'une détermination de la véritable figure de la terre“ ging S. 1859 von einem dreiachsigen Erdellipsoid aus, was zunächst skeptisch aufgenommen wurde und erst durch Messungen von Feodossi Nikolajewitsch Krassowski (1878–1948) 1940 bestätigt werden konnte. Nach neuesten Satellitenvermessungen bildet sowohl S.s Modell wie auch ein zweiachsiges Ellipsoid das Geoid gleichwertig ab.

  • Auszeichnungen

    russ. St. Wladimir-Orden IV. Kl. (1807); goldener Tapferkeitsdegen mit Ehrenpension (1810); St. Annen-Orden II. Kl. mit Diamanten (1812), I. Kl. (1813); preuß. Roter Adler-Orden (1813); preuß. Orden Pour le mérite (1813); Ehrenmitgl. d. Ak. d. Künste (1827) u. d. Ak. d. Wiss. (1827), beide St. Petersburg.

  • Werke

    Anleitung zu d. Berechnungen e. trigonometr. Aufnahme u. zu d. Arbb. d. topograph. Bureaus, 1826;
    Specialnaja Karta Zapadnoj Custi Rossiskoj Imperii (1:420 000), 1826-40;
    Počtovaja Karta Evropejskoj Rossii (ca. 1:280 000), 1827;
    Militär-Wegkarte d. Teile Rußlands u. d. angrenzenden Länder (ca. 1:1 680 000, russ.), 1829, dass. (1:1 400 000, dt.);
    Topografičeskaja Karta Sanktpeterburgskoj Gubernij (ca. 1:210 000), 1834;
    Chronometriceskaja Ekspedicija, proizvedennaja v 1833 godu pod načalstvom Šuberta, Zapiski gidrografičeskago depo, 1836;
    Trigonometričeskaja semka gubernij. S. Peterburgskoj, Pskovskoj, Vitebskoj i časti Novgorodskoj, 1820 po 1832 god, 1842;
    Monnayes russes des derniers trois siècles, 1547-1855, 1857;
    Monnaies et medailles Russes, 1858;
    Expose des travaux astronomiques et géodésiques exécutés en Russie dans un but géographique jusqu'à l'année 1855 (1858/62);
    Autobiogr.:
    Unter dem Doppeladler, Erinnerungen e. Deutschen in russ. Offz.-dienst 1789-1814, hg. u. eingel. v. E. Amburger, 1962 (P).

  • Literatur

    ADH 54;
    Z. K. Novokshanova, Shubert, Fedor Fedorovich – voenni geodesist, 1958 (P);
    A. V. Postnikov, in: Tvortsici otecestvennoi nauki – geography, 1996, S. 115-35 (P);
    Pogg. III;
    zur Fam.:
    Dt.GB 36, 1922, S. 24-26.

  • Autor/in

    Rainer W. Gärtner
  • Empfohlene Zitierweise

    Gärtner, Rainer W., "Schubert, Friedrich von" in: Neue Deutsche Biographie 23 (2007), S. 605-606 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd101531834.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA

  • Leben

    Schubert: Theodor Friedrich von Sch., Militärgeograph, Kartograph und Geodät, kaiserl. russ. General der Infanterie, wurde als Sohn des namhaften Astronomen und Mathematikers Friedrich Theodor Sch. (s. A. D. B. XXXII, 628 ff.), der aus Helmstedt stammte und 1783 nach Rußland ausgewandert war, 1789 zu St. Petersburg geboren. Er empfing den ersten Unterricht im elterlichen Hause und trat dann in das Cadettencorps ein, um sich für den Officiersberuf vorzubereiten. Außerdem führte ihn der Vater persönlich in seine Specialwissenschaften ein, sodaß er schon frühzeitig in diesen Gebieten ausgezeichnete Kenntnisse und Fertigkeiten gewann. Als der Vater 1805 eine russische Gesandtschaft nach China als Mitglied der wissenschaftlichen Abtheilung begleitete, erhielt er die Erlaubniß, seinen jugendlichen Sohn mitzunehmen. Beide führten unterwegs gemeinsam eine Anzahl astronomischer Positionsbestimmungen sowie geographische und meteorologische Beobachtungen aus, und es gelang ihnen, die Karte Sibiriens in mancherlei Einzelheiten zu|verbessern. Ihren Wunsch, auch in China Vermessungen anzustellen und so weit als möglich in das Innere des himmlischen Reiches vorzudringen, konnten sie nicht verwirklichen, da die Gesandtschaft nicht bis Peking gelangte, sondern nach langwierigen Streitigkeiten mit den chinesischen Grenzbehörden bereits in der Mongolei wieder umkehrte. Nach Ablauf der Reise wurde Sch. trotz seiner Jugend als Officier in den Generalstab aufgenommen und in den nächsten Jahren mit topographischen Aufnahmen und Recognoscirungen in verschiedenen Theilen des weiten Reiches beschäftigt. Auch nahm er vorübergehend an den Kriegen gegen die Türkei (1807—12), Schweden (1808—9) und Frankreich (1812—15) Theil. Als 1815 das durch den Wiener Congreß neu geschaffene Königreich der Niederlande eine amtliche Landesvermessung im großen Stil begann und auch von auswärts tüchtige Kräfte für dieses Werk heranzog, wurde er von seiner Regierung dem Unternehmen zur Verfügung gestellt und erhielt den Auftrag, einen Theil Belgiens, namentlich die Landschaften an den Flüssen Maas und Schelde, zu bearbeiten. 1818 kehrte er nach Rußland zurück, wo man ihn 1820 zum Chef der trigonometrischen Aufnahme des Petersburger Gouvernements und 1822 zum Director des auf seinen Antrag neubegründeten und von ihm selbst organisirten Militär-Topographencorps ernannte. 1828 wurde er dann zum Vorsteher der Topographischen Abtheilung des kaiserlichen Generalstabs befördert und gleichzeitig mit der Leitung des Hydrographischen Depots der Marine beauftragt. In dieser Stellung hat er fast drei Jahrzehnte hindurch die großartige geodätische Vermessung des weiten russischen Reiches geleitet und trotz aller Hindernisse, welche die Größe der Entfernungen, die Ungunst des Klimas und die Mangelhaftigkeit der Verkehrsmittel verursachten, eine Reihe von Kartenwerken geschaffen, die als die Hauptquellen der meisten gleichzeitigen und späteren kartographischen Arbeiten dienten. Seine Triangulationen und topographischen Aufnahmen umfaßten zunächst in den Jahren 1820—32 die Gouvernements St. Petersburg, Pskow, Witebsk und den nördlichen Theil von Nowgorod, dann 1833—39 Moskau, Smolensk und Mohilew, 1836—38 die Halbinsel Krim, 1840—44 Twer und den südlichen Theil von Nowgorod, außerdem während der Jahre 1828 bis 38 den Finnischen und einen Theil des Bottnischen Meerbusens. Um die wichtigsten Punkte der russischen Ostseeküste schärfer als bisher zu bestimmen, führte er überdies 1833 zum ersten Male für Rußland eine in jeder Hinsicht vorzüglich vorbereitete und gelungene größere chronometrische Expedition auf dem Kriegsschiffe „Hercules“ aus, über deren Verlauf und Ergebnisse er einen ausführlichen Bericht abstattete (St. Petersburg 1836, in russischer Sprache). Von seinen Kartenwerken ist in erster Linie zu erwähnen die in den Jahren 1821—39 erschienene, 59 Blatt und eine Uebersichtstafel umfassende „Specialkarte des westlichen Theils des Russischen Reiches 1:420 000“ in Bonne'scher Projection und wie alle seine Karten mit russischer Namengebung. Eine neue revidirte Ausgabe des Originals folgte 1844—56. Ein unvollendet gebliebener Nachstich mit französischem Text wurde während des Krimkrieges vom französischen Dépôt de la guerre veranstaltet (Paris 1855—56). 1827 veröffentlichte er einen Leitfaden zur Berechnung trigonometrischer Vermessungen. Im folgenden Jahre ließ er anläßlich der Kriege gegen Persien und die Türkei durch seine Topographen im Rücken der russischen Heere Aufnahmen und Mappirungen in Armenien, den Donaufürstenthümern und Bulgarien vornehmen. 1829 gab er eine „Kriegs-Straßenkarte eines Theils von Rußland 1:1680 000“ in 8 Bl. heraus, die später durch den österreichischen General-Quartiermeisterstab vergrößert und mit deutschem Text versehen wurde (16 Bl. 1:1400 000, Wien 1837). 1830 publicirte er eine viel gebrauchte und|wiederholt verbesserte „Postkarte des europäischen Theils des Russischen Kaiserreichs und der Kaukasischen Länder 1:2 520 000“ in 9 Bl. 1834 war die große „Topographische Karte des St. Petersburger Gouvernements 1:210 000“ in 8 Bl. vollendet, der in den nächsten Jahren noch ähnliche Karten der Gouvernements Pskow und Witebsk nachfolgten. Den Abschluß seiner kartographischen Thätigkeit bildete eine „Topographische Karte der Umgebung von Moskau 1:42 000“ in 6 Bl. (1852) und eine „Topographische Karte der Umgebung von St. Petersburg 1:84 000“ in 8 Bl. (1855). Bald nachher trat er in den wohlverdienten Ruhestand. Seitdem widmete er sich lediglich dem litterarischen Schaffen und verfaßte mehrere umfangreiche Bücher von dauerndem Werthe. Zunächst gab er einen zusammenfassenden Ueberblick über seine gesamte wissenschaftliche und praktische Lebensarbeit in dem bedeutsamen dreibändigen Werke „Exposé des travaux astronomiques et géodésiques exécutés en Russie dans un but géographique jusqu'à l'année 1855, avec un atlas et un supplément“ (St.-Pétersbourg 1858—62), das die Geschichte der Landesaufnahmen in Rußland behandelt und nicht weniger als 14 531 nach der geographischen Breite geordnete genaue Positionsbestimmungen verzeichnet. Dieses grundlegende, auf Kosten der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften gedruckte Werk ermöglichte es den westeuropäischen Gelehrten, sich in bequemer Weise über die Ergebnisse der höchst bedeutsamen Leistungen Rußlands auf astronomischem und geodätischem Gebiete während des letzten Jahrhunderts zu orientiren, was bisher wegen der Zerstreutheit der Einzelarbeiten in den Archiven und in schwer zugänglichen amtlichen Publicationen der verschiedenen Ministerien und Militärbehörden oder in wenig verbreiteten russischen Akademie-, Gesellschafts- und Zeitschriften kaum möglich gewesen war. Daran schloß sich noch eine kurze, aber interessante und ergebnißreiche theoretische Untersuchung „Essai d'une détermination de la véritable figure de la terre“ in den Mémoires de l' Académie impériale des sciences de St-Pétersbourg, Serie 7, Bd. 1, Nr. 6 (St. Petersburg 1859) durch die er nachweisen wollte, daß die Meridiane untereinander nicht gleich, sondern Ellipsen verschiedenen Umfangs seien, daß ebenso der Aequator eine Ellipse darstelle und daß die Gestalt der Erde zahlreiche noch näher zu untersuchende Unregelmäßigkeiten aufweisen müsse.

    Sch. war aber nicht nur ein Gelehrter von Weltruf, sondern auch Kunstfreund und Sammler. Als solcher wendete er seine Aufmerksamkeit vor allem den russischen Münzen und Medaillen zu. Von diesen brachte er eine bedeutende Collection zusammen, die er in einem Katalog in russischer Sprache (St. Petersburg 1843) und außerdem in zwei umfangreichen französischen Prachtwerken sachverständig beschrieben hat: „Monnaies russes des derniers trois siècles 1547—1855, avec un atlas“ (Leipzig 1857) und „Monnaies et médailles russes d'après l'état donné par le cabinet de l'auteur“ (Leipzig 1858). Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte er meist auf Reisen, zum Theil in Deutschland, das er als die Heimath seiner Väter liebte. Hier ist er auch am 17. November 1865 hochbetagt in Stuttgart gestorben. Sein Leben war reich an Arbeit, aber auch an Ehrungen und Anerkennungen. Er besaß eine ungewöhnlich große Zahl von Orden und Auszeichnungen aller Art und war Ehrenmitglied der Petersburger Akademie der Wissenschaften und anderer gelehrter Gesellschaften. Außer seinen großen kartographischen und litterarischen Werken hat er noch zahlreiche kleinere Abhandlungen verfaßt, die in russischen Fachzeitschriften, namentlich in den von ihm herausgegebenen Memoiren des Topographischen Kriegs-Depots und des Hydrographischen Depots der Marine zerstreut sind.

    • Literatur

      Petermann's Mittheilungen 1857, S. 1 ff.; 1859, S. 212 ff.; 1867, S. 36 f; 1902, S. 226 ff. — P. Schellwitz, Uebersicht der russischen Landesaufnahmen bis 1885: Zeitschrift der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin XXII (1887), S. 104—143, 387—420, 479—494. — S. Truck, Die Entwicklung der russischen Militär-Kartographie vom Ende des 18. Jahrhunderts bis zur Gegenwart: Mittheilungen des K. und K. Militärgeographischen Instituts XVIII (1898), S. 169—224; XIX (1899), S. 233—256.

  • Autor/in

    Viktor Hantzsch.
  • Empfohlene Zitierweise

    Hantzsch, Viktor, "Schubert, Friedrich von" in: Allgemeine Deutsche Biographie 54 (1908), S. 231-234 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd101531834.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA