Lebensdaten
1820 bis 1901
Geburtsort
Quedlinburg
Sterbeort
Weimar
Beruf/Funktion
klassischer Philologe
Konfession
keine Angabe
Normdaten
GND: 101472447 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Kock, Theodor

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Zitierweise

Kock, Theodor, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd101472447.html [12.12.2018].

CC0

  • Genealogie

    V Christoph (Matthias) Theodor ( 1824), 1. Sekr. beim Land- u. Stadtgericht in Qu.;
    M Caroline Riemann (* 1790) aus Magdeburg;
    ⚭ Elsa Scgarbaum (1824–94) aus Posen; kinderlos.

  • Leben

    Nach Gymnasiumsbesuch in Posen studierte K. seit 1838 in Breslau, Halle und Berlin klassische Philologie, wurde 1842 in Breslau zum Dr. phil. promoviert und legte dort wenig später die Prüfung für das Höhere Lehramt ab. Anschließend war er in Posen und seit 1850 in Elbing im Gymnasialdienst tätig, wurde 1854 Gymnasialdirektor in Guben und wirkte dann in gleicher Stellung in Stolp, am Johanneum in Hamburg, in Memel und schließlich seit 1866 am Luisenstädter Gymnasium in Berlin. Nach seiner Pensionierung (1882) übersiedelte er nach Weimar, wo er die beiden letzten Jahrzehnte seines Lebens verbrachte. – K.s wissenschaftliche Bedeutung liegt in seinen Arbeiten über die antike griechische Komödie. Drei 1880-88 erschienene Bände vereinen die nachweisbaren Fragmente der attischen Komödiendichter (Comicorum Atticorum Fragmenta). Daneben schuf er einen noch heute unentbehrlichen Kommentar zu den wichtigsten Lustspielen des Aristophanes (4 Bände, 1852–64). Wenig Anerkennung fand K. als Schriftsteller. Seine im Druck erschienene Tragödie „Merope“ (1882) wurde nie aufgeführt.

  • Werke

    Weitere W u. a. Alkäos u. Sappho, 1862;
    Elektra in Delphi (Schauspiel), 1902.

  • Literatur

    Bursian-Jberr. 29, 1902, S. 44-49 (W).

  • Autor/in

    Peter Wirth
  • Empfohlene Zitierweise

    Wirth, Peter, "Kock, Theodor" in: Neue Deutsche Biographie 12 (1979), S. 286 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd101472447.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA