Lebensdaten
1930 – 1989
Geburtsort
Essen
Sterbeort
Bad Homburg vor der Höhe
Beruf/Funktion
Bankier ; Hochschullehrer ; Wirtschaftswissenschaftler ; Führungskraft
Konfession
römisch-katholisch
Normdaten
GND: 118927523 | OGND | VIAF: 67264682
Namensvarianten
  • Herrhausen, Alfred

Porträt(nachweise)

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Zitierweise

Herrhausen, Alfred, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118927523.html [29.06.2022].

CC0

  • Kritische Würdigung

    Alfred Herrhausen war ein deutscher Industriemanager und Bankier. Als Mitglied und Sprecher des Vorstands der Deutschen Bank trat er mit weltwirtschaftlichen Analysen hervor und trieb die Internationalisierung des Geschäfts voran. Besonderes Aufsehen erregte er 1987 mit seinem Plädoyer für einen Schuldenerlass gegenüber Entwicklungsländern. 1989 kam er durch ein vermutlich von der Roten Armee Fraktion verübtes Bombenattentat ums Leben.

    Lebensdaten

    Geboren am 30. Januar 1930 in Essen
    Gestorben am 30. November 1989 in Bad Homburg vor der Höhe
    Grabstätte Waldfriedhof in Bad Homburg vor der Höhe
    Konfession römisch-katholisch
    Alfred Herrhausen, Deutsche Bank (InC)
    Alfred Herrhausen, Deutsche Bank (InC)
  • Tabellarischer Lebenslauf

    *1930-01-30 - Essen

    1936 - 1940 - Dillenburg; Bad Nauheim

    Schulbesuch

    Volksschule

    1940 - 1942 - Essen

    Schulbesuch

    Humboldt-Oberrealschule

    1941 - 1942 - Schlüsselburg (Böhmen, heute Schloss Lnáře bei Strakonitz, Tschechien)

    Kinderlandverschickung

    Internat

    1942 - 1945 - Feldafing am Starnberger See

    Schulbesuch

    Reichsschule der NSDAP (Internat)

    1945 - 1949 - Essen-Steele

    Schulbesuch (Abschluss: Abitur)

    Carl-Humann-Gymnasium

    1949 - 1952 - Köln

    Studium der Betriebswirtschaftslehre (Abschluss: Diplom-Kaufmann)

    Universität

    1952 - 1955 - Essen

    Direktionsassistent

    Ruhrgas AG

    1955 - Köln

    Promotion (Dr. rer. pol.)

    Universität

    1955 - 1969 - Dortmund

    Angestellter, 1957 mit Handlungsvollmacht, 1959 mit Prokura, zugleich Leitung der kaufmännischen Abteilung; 1960 Verwaltungsdirektor; 1967 Vorstandsmitglied

    Vereinigte Elektrizitätswerke Westfalen AG (VEW)

    1956 - New York City (USA)

    Gastaufenthalt

    Empire Trust Company

    1970 - 1989 - Düsseldorf; Frankfurt am Main

    stellvertretendes, 1971 ordentliches Vorstandsmitglied, 1985 Vorstandssprecher; 1988 alleiniger Vorstandssprecher

    Deutsche Bank AG

    1989-11-30 - Bad Homburg vor der Höhe
  • Genealogie

    Vater Karl Herrhausen 1902–1968 aus Handwerkerfamilie in Essen; Vermessungsingenieur bei der Ruhrgas AG
    Großvater väterlicherseits N. N. Metzger
    Mutter Wilhelme (Hella) Herrhausen, geb. Funke geb. 1907
    Bruder N. N. Metzger in Essen
    Schwester Anne Herrhausen 1930–2011 Zahntechnikerin
    1. Heirat 1953 in Dortmund
    Ehefrau Ursula Herrhausen, geb. Sattler 1929–2016
    Schwiegervater Paul Sattler 1894–1965 Kommunalpolitiker; Kaufmann und Industriemanager u. a. in Dortmund; Generaldirektor der Vereinigten Elektrizitätswerke Westfalen (VEW)
    Schwiegermutter Else Sattler
    Kinder eine Tochter
    Scheidung 1977
    2. Heirat 1977 in Innsbruck
    Ehefrau Waltraud (Traudl) Herrhausen , geb. Baumgartner geb. 1943 Diplom-Kauffrau, Ärztin, Politikerin
    Schwiegervater Wolfgang Baumgartner 1907–1991 1952 ao. Professor, Ordinarius für Chirurgie an der Universität Innsbruck; 1970/1971 Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Chirurgie und Unfallheilkunde
    Schwiegermutter Elisabeth Baumgartner, geb. Hämmerle 1903–1991
    Schwägerin Elfie Baumgartner geb. 1944 aus Dornbirn (Vorarlberg); M. A.; Textilkünstlerin
    Tochter Anna Herrhausen geb. 1978 Dr. rer. pol.; Politikwissenschaftlerin; seit 2016 Geschäftsführerin der Alfred Herrhausen Gesellschaft, seit 2020 zudem Leiterin der Abteilung Kunst, Kultur und Sport der Deutschen Bank AG
  • Biographische Darstellung

    Schule, Ausbildung und berufliche Tätigkeit in der Energiewirtschaft

    Herrhausen wuchs in Essen in einem handwerklich-mittelständisch geprägten Milieu auf. Als Schüler der Humboldt-Oberrealschule zeigte er überdurchschnittlich gute Leistungen und wurde deshalb für eine NS-Eliteschule vorgeschlagen. Seit Herbst 1942 besuchte er die „Reichsschule der NSDAP“ in Feldafing bei München und verinnerlichte dort ein elitäres Gemeinschaftsideal. Im Sommer 1945 zurück in seiner Heimatstadt, ging er auf das Carl-Humann-Gymnasium, absolvierte im Frühjahr 1949 sein Abitur und begann, obwohl seine Interessen eigentlich auf dem Gebiet der Philosophie lagen, Betriebswirtschaft zu studieren. Nach der Diplom-Prüfung trat er im Oktober 1952 eine Stelle als Direktionsassistent bei der „Ruhrgas AG“ in Essen an. Parallel dazu arbeitete er an seiner wirtschaftswissenschaftlichen Dissertation, die von Theodor Wessels (1902–1972) betreut wurde.

    Nach der Promotion zum Dr. rer. pol. wechselte Herrhausen 1955 zur „Vereinigte Elektrizitätswerke Westfalen AG“ (VEW) in Dortmund, dem damals zweitgrößten bundesdeutschen Energieversorger. 1956 lernte er während eines sechsmonatigen Aufenthalts bei der Empire Trust Company in New York das Kreditgeschäft einer Merchant Bank kennen. Die VEW übertrug ihm nach seiner Rückkehr Handlungsvollmacht und regte ihn an, sich an der Sozialakademie Dortmund in die betriebswirtschaftliche Ausbildung gewerkschaftlicher Führungskräfte einzubringen. Herrhausen erwog in dieser Zeit, der SPD beizutreten, entschied sich aber dagegen und wurde auch später nicht Mitglied einer politischen Partei.

    1959 ausgestattet mit Prokura und 1960 befördert zum Verwaltungsdirektor, übernahm Herrhausen die Leitung der kaufmännischen Abteilung. Es gelang ihm, die chronischen Finanzierungsprobleme des expandierenden, in kommunalem Eigentum befindlichen Unternehmens zu bewältigen und 1966 eine Teilprivatisierung durchzusetzen, an der auch die Deutsche Bank beteiligt war. Im November 1967 wurde er in den Vorstand der VEW berufen.

    Wechsel zur Deutschen Bank AG

    1969 erhielt Herrhausen das Angebot, in den Vorstand der Deutschen Bank einzutreten. Zum 1. Januar 1970 vom Aufsichtsrat bestätigt, verschaffte er sich mit fundierten Analysen zur weltwirtschaftlichen Lage rasch Anerkennung, übernahm Verantwortung für verschiedene Fachabteilungen und Hauptfilialbezirke der Bank sowie eine wachsende Zahl von Aufsichts- und Beiratsmandaten in anderen Unternehmen. Auch im Auslandsgeschäft wuchs dem Quereinsteiger Herrhausen größere Verantwortung zu, indem er nach und nach die Zuständigkeit für Stützpunkte in Australien, Südafrika und Amerika übernahm. Zudem wurden ihm wirtschaftspolitisch beratende Aufgaben übertragen: So war er seit 1974 Mitglied der vom Bundesfinanzminister eingesetzten Studienkommission „Grundsatzfragen der Kreditwirtschaft“, die das deutsche Universalbanksystem daraufhin überprüfen sollte, ob es wirtschaftliche Konzentration und Machtballungen fördere. Herrhausen trug maßgeblich dazu bei, dass es nicht zu einer raschen, rigiden gesetzlichen Begrenzung des Beteiligungsbesitzes der Banken kam.

    Vor dem Hintergrund der beiden Ölpreiskrisen und der damit einhergehenden währungspolitischen Verwerfungen sah Herrhausen die Notwendigkeit, die bundesdeutsche Wirtschaftspolitik und das Geschäftsmodell der Deutschen Bank anzupassen: In seinen Augen bestand die Gefahr einer Verkrustung, zugleich aber auch die Chance, die bislang von den Industrieländern dominierte Weltwirtschaft unter Einschluss aller Entwicklungsregionen zu einer multipolaren globalen Ökonomie umzugestalten. Aufgrund dieser in den frühen 1980er Jahren gestellten Diagnose gab Herrhausen auch dezidierte Stellungnahmen zur Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik ab, engagierte sich verstärkt für die Wissenschafts- und Elitenförderung und versuchte, den Kurs der Deutschen Bank im internationalen Geschäft neu zu justieren.

    Vorstandssprecher der Deutschen Bank AG

    Im Mai 1985 neben F. Wilhelm Christians (1922–2004) zu einem der beiden Vorstandssprecher berufen, übernahm Herrhausen drei neue Verantwortungsbereiche: die Öffentlichkeitsarbeit, die Beteiligungen und das noch nicht sehr stark entwickelte internationale Investmentbanking. Von den Medien bevorzugt aufgegriffen wurde allerdings sein Wirken an der Spitze von Aufsichtsräten, v. a. bei der „Daimler-Benz AG“ in Stuttgart. Gegen Widerstände im eigenen Haus wie bei seinem Mandatsunternehmen setzte Herrhausen im Frühjahr 1987 die Berufung des Sozialdemokraten Edzard Reuter (geb. 1928) zum Vorstandsvorsitzenden durch und stellte sich später, trotz eigener Vorbehalte, hinter dessen Pläne zur Fusion mit dem Luft- und Raumfahrtkonzern „Messerschmitt-Bölkow-Blohm“. Große Aufmerksamkeit erregte Herrhausen im Herbst 1987 bei der Jahrestagung des IWF in Washington mit seinem Vorschlag, zur Lösung der seit Jahren schwelenden internationalen Schuldenkrise einen Forderungsverzicht gegenüber den Entwicklungsländern zu erwägen, auch von Seiten der Banken. Dieser Vorstoß, den er mit konkreten, mit der Weltbank abgestimmten Konzepten untermauerte, brachte ihm in der Öffentlichkeit breite Sympathie, bei internationalen und deutschen Bankmanagern allerdings Unverständnis und Kritik ein.

    Im Mai 1988 wurde Herrhausen zum alleinigen Sprecher des Vorstands der Deutschen Bank berufen und übernahm die Verantwortung für die strategisch wichtige Abteilung für Konzernentwicklung. Nach den hier, auch mit Hilfe externer Berater entwickelten Vorstellungen sollte die Deutsche Bank zu einer globalen Universalbank mit integriertem Investmentbanking umgebaut werden. Die Umsetzung dieses maßgeblich von Herrhausen inspirierten Konzepts stieß jedoch auf große Vorbehalte, weil es massive Eingriffe in die Kompetenzen der verschiedenen Leitungsebenen vorsah. So kam es faktisch zwar zur Ausweitung der Geschäftsfelder, etwa im Bereich der Lebensversicherung und der Unternehmensberatung sowie im Herbst 1989 zum Abschluss der Übernahme der britischen Investmentbank „Morgan Grenfell“, doch der parallel dazu vorgesehene organisatorische Umbau der Bank stagnierte, da der Vorstand eine Entscheidung darüber hinauszögerte.

    An den politischen Umbrüchen in der DDR und Osteuropa nahm Herrhausen 1989 lebhaften Anteil, nicht nur als wirtschaftspolitischer Berater des mit ihm befreundeten Bundeskanzlers Helmut Kohl (1930–2017), sondern auch, weil sie neue geschäftspolitische Möglichkeiten für die Deutsche Bank eröffneten, nicht zuletzt bei Unternehmensfusionen und Übernahmen.

    Aus seinen weitreichenden Plänen für die Deutsche Bank wurde Herrhausen durch das der Roten Armee Fraktion zugeschriebene, bis heute aber nicht vollständig aufgeklärte Attentat vom 30. November 1989 herausgerissen. Seine Nachfolger bei der Deutschen Bank setzten viele seiner Ideen und Konzepte um, wenn auch langsamer und mit erheblichen Abstrichen, insbesondere bei der angestrebten Integration des Investmentbankings in die Universalbank. Die daraus resultierenden Steuerungsschwierigkeiten des wachsenden Bankkonzerns unterstrichen den postumen Nimbus Herrhausens als visionärer strategischer Vordenker.

  • Ehrungen, Auszeichnungen und Mitgliedschaften

    neben zahlreichen Aufsichts-, Verwaltungs- und Beiräten deutscher und internationaler Unternehmen, Interessenorganisationen und politisch beratenden Kommissionen gehörte Herrhausen u. a. den folgenden wissenschaftlichen Einrichtungen an:
    1974 Vorstandsmitglied des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft, Essen
    1978 Kuratoriumsmitglied des Historischen Kollegs, München
    1978 Mitglied des Senats der Max-Planck-Gesellschaft, München
    1982 Mitglied des Verwaltungsrats der Max-Planck-Gesellschaft, München
    1983 Mitglied des Kuratoriums der Privaten Universität Witten/Herdecke
    1984 Schatzmeister der Max-Planck-Gesellschaft, München
    1984 Mitglied des Kuratoriums der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, Essen
    1988 Mitglied des Direktoriums der Privaten Universität Witten/Herdecke
    1989 Alfred Herrhausen-Haus, Geschäftsstelle des Initiativkreises Ruhrgebiet, Essen
    1992 Alfred Herrhausen-Gesellschaft für internationalen Dialog der Deutschen Bank AG, Berlin
    1993 Alfred-Herrhausen-Straße, Witten
    1996 Mahnmal für Alfred Herrhausen, Bad Homburg vor der Höhe
    2020 Alfred-Herrhausen-Brücke, Bad Homburg vor der Höhe
    Alfred-Herrhausen-Brücke, Essen
    Dr. Alfred-Herrhausen-Allee, Duisburg-Rheinhausen
    Alfred-Herrhausen-Allee, Eschborn
    • Quellen

      Geschäftlicher Nachlass:

      Historisches Archiv der Deutschen Bank AG, Frankfurt am Main (HADB).

      Privater Nachlass:

      Privatarchiv Herrhausen, Bad Homburg vor der Höhe (PAH).

    • Werke

      Der Grenznutzen als Bestandteil des Marginalprinzips, Diss. masch. Universität Köln 1955.

      Denken – Ordnen – Gestalten. Reden und Aufsätze, hg. v. Kurt Weidemann, 1990, 51992.

      Zahlreiche Beiträge für die Tages- und Fachpresse, für Festschriften und thematische Sammelbände, Reden und Vorträge sowie Ton- und Bildmitschnitte von Interviews und Diskussionsbeiträgen für Rundfunk- und Fernsehsendungen sind fast vollständig dokumentiert im Historischen Archiv der Deutschen Bank AG, Frankfurt am Main.

    • Literatur

      Monografien:

      Dieter Balkhausen, Alfred Herrhausen. Macht, Politik und Moral, 1990. (P)

      Andres Veiel, Black Box BRD. Alfred Herrhausen, die Deutsche Bank, die RAF und Wolfgang Grams, 2002, Taschenbuchausg. 2004, 22005. (P)

      Andreas Platthaus, Alfred Herrhausen. Eine deutsche Karriere, 2006, Taschenbuchausg. 2007. (P)

      Friederike Sattler, Herrhausen: Banker, Querdenker, Global Player. Ein deutsches Leben, 2019, 22019. (P)

      Aufsätze:

      Dieter Balkhausen, Alfred Herrhausen (1930–1989), in: Hans Pohl (Hg.), Deutsche Bankiers des 20. Jahrhunderts, 2007, S. 211–225.

      Friederike Sattler, Bewußte Stabilisierung der Deutschland AG? Alfred Herrhausen und der Diskurs über die „Macht der Banken“, in: Ralf Ahrens/Boris Gehlen/Alfred Reckendrees (Hg.), Die „Deutschland AG“. Historische Annäherungen an den bundesdeutschen Kapitalismus, 2013, S. 221–246.

      Friederike Sattler, Ernst Matthiensen und Alfred Herrhausen. Zwei Wege an die Spitze deutscher Großbanken, in: Werner Plumpe (Hg.), Unternehmer – Fakten und Fiktionen. Historisch-biografische Studien, 2014, S. 295–327.

      Friederike Sattler, Wissenschaftsförderung aus dem Geist der Gesellschaftspolitik. Alfred Herrhausen und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 64 (2016), H. 4, S. 597–635.

      Lexikonartikel:

      Reinhard Frost, Art. „Herrhausen, Alfred“, in: Frankfurter Personenlexikon, 2014. (P) (Onlineressource)

      Dokumentarfilme:

      Andres Veiel, Black Box BRD, 2001.

      Ulrich Neumann, Der Banker und die Bombe. Neue Erkenntnisse im Mordfall Herrhausen, 2009.

      Egmont R. Koch, Die Spur der Bombe, 2014.

      Literarische Verarbeitungen:

      Wolfgang Ullrich, Im Kreis der zwölf Apostel, Kriminalroman, 2011.

      Tanja Langer, Der Tag ist hell, ich schreibe dir, Roman, 2012.

    • Online-Ressourcen

    • Porträts

      Foto mit Zwillingsschwester, privat, ca. 1933; Porträtfoto mit Vater, privat, ca. 1943; Porträtfoto mit Lederhose, Fotograf unbekannt, ca. 1945; Foto mit Abiturklasse, Fotograf unbekannt, 1949; Doppelporträt mit Zwillingsschwester, privat, ca. 1950; Doppelporträt mit Ursula Sattler, privat, ca. 1951; Foto mit Traudl Herrhausen, privat, 1977 (alle Privatarchiv Herrhausen, Bad Homburg vor der Höhe).

      Porträtfotos als junger Manager v. Gisela Büse (1923–2007), ca. 1955, Historisches Konzernarchiv RWE, Essen.

      Porträtfoto als junger Manager, Fotograf unbekannt, 1972, Unternehmensarchiv Continental AG, Hannover.

      Foto mit Hermann J. Abs (1901–1994), Fotograf unbekannt, 1977; Einzel-, Doppel- und Dreifachporträts v. Wolf P. Prange, 1971, 1985, 1986, 1988, Historisches Archiv der Deutschen Bank, Frankfurt am Main.

      Porträtfoto vor Weltkarte v. Josef H. Darchinger (1925–2013), 1979, Friedrich Ebert-Stiftung, Bonn.

      Dreifachporträts mit Robert Ehret (geb. 1925) und F. Wilhelm Christians v. Lutz Kleinhans (1926–2011), 1970, Historisches Archiv der Deutschen Bank, Frankfurt am Main.

      Porträtfotos mit Banktresor v. Wolfgang Wilde, 1988, Roba Images.

      Doppelporträt mit Edzard Reuter v. Rieth, 1989, ullstein bild.

  • Autor/in

    Sattler, Friederike
  • Zitierweise

    Sattler, Friederike, „Herrhausen, Alfred“ in: NDB-online, veröffentlicht am 01.03.2022, zuletzt geändert am 23.05.2022, URL: https://www.deutsche-biographie.de/118927523.html#dbocontent.

    CC-BY-NC-SA