Heckmann, Otto

Lebensdaten
1901 – 1983
Geburtsort
Opladen (heute Leverkusen)
Sterbeort
Regensburg
Beruf/Funktion
Astrophysiker ; Astronom
Konfession
römisch-katholisch
Normdaten
GND: 118547542 | OGND | VIAF: 97894616
Namensvarianten

  • Heckmann, Otto Hermann Leopold
  • Heckmann, Otto
  • Heckmann, Otto Hermann Leopold
  • Heckmann, O.
  • Heckmann, Otto H.

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Zitierweise

Heckmann, Otto, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118547542.html [14.01.2026].

CC0

  • Heckmann, Otto Hermann Leopold

    1901 – 1983

    Astrophysiker

    Otto Heckmann forschte anfänglich zur Positionsastronomie, seit den späten 1920er Jahren zur Astro- und Sonnenphysik, Kosmologie und Allgemeinen Relativitätstheorie. Er beschäftigte sich auch mit der Instrumentenentwicklung und erreichte 1954 für die Hamburger Sternwarte mit dem Großen Schmidtspiegel eine wichtige Ergänzung. Als erster Generaldirektor des European Southern Observatory (ESO) 1962 erlangte er als Wissenschaftsorganisator Bedeutung.

    Lebensdaten

    Geboren am 23. Juni 1901 in Opladen (heute Leverkusen)
    Gestorben am 13. Mai 1983 in Regensburg
    Grabstätte Stadtfriedhof (nicht erhalten) in Göttingen
    Konfession römisch-katholisch
    Otto Heckmann, Hamburger Sternwarte (InC)
    Otto Heckmann, Hamburger Sternwarte (InC)
  • 23. Juni 1901 - Opladen (heute Leverkusen)

    - bis ca. 1920 - Bonn

    Schulbesuch (Abschluss: Abitur)

    Reform-Realgymnasium

    1920 - 1925 - Bonn

    Studium der Mathematik, Physik und Astronomie

    Universität

    1925 - Bonn

    Promotion (Dr. phil.)

    Universität

    1925 - 1927 - Bonn

    Assistent

    Sternwarte

    April 1927 - Göttingen

    Assistent

    Sternwarte

    1929 - Göttingen

    Habilitation für Astronomie

    Universität

    25.7.1935 - Göttingen

    außerplanmäßiger Professor für Astronomie; seit 1939 stellvertretender Direktor der Sternwarte

    Universität

    Mai 1937 - 1945

    Mitglied

    NSDAP

    30.1.1942 - 1968 - Hamburg

    ordentlicher Professor für Astronomie und Direktor der Sternwarte (1947–1949 Dekan; 1949/50 und 1954/55 Prodekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät)

    Universität

    1962 - 1969 - Hamburg

    Beurlaubung; Generaldirektor der Europäischen Südsternwarte

    Sternwarte

    1975 - Göttingen

    Übersiedlung

    13. Mai 1983 - Regensburg

    Göttinger und Bonner Zeit

    Nach dem Abitur am Reform-Realgymnasium in Bonn studierte Heckmann hier seit 1920 Mathematik, Physik und Astronomie. 1925 wurde er bei dem Astronomen Karl Friedrich Küstner (1856–1936) mit der Arbeit „Photographische Vermessung der Praesepe“ zum Dr. phil. promoviert und war anschließend bis 1927 dessen Assistent an der Bonner Sternwarte. Während Heckmann sich in Bonn mit Astrometrie beschäftigte, widmete er sich nach seinem Wechsel 1927 als Assistent Hans Kienles (1895–1975) an der Universität und Sternwarte in Göttingen der modernen Astrophysik, speziell der astronomischen Fotometrie (Hyaden, Perseushaufen, Coma Berenices); aus den Farben-Helligkeits-Diagrammen (FHD) dieser offenen Sternhaufen lässt sich das Alter bestimmen. Heckmann verbesserte Beobachtungsverfahren, baute den Astrografen für das Hainberg-Observatorium auf, justierte ihn und installierte hier mit dem 1930 in Hamburg erfundenen Schmidtspiegel den zweiten weltweit.

    Mit Hans Haffner (1912–1977), den er 1953 als außerordentlichen Professor an die Hamburger Sternwarte holte, untersuchte Heckmann den Sternaufbau und die Sternentwicklung, die von der Masse abhängig ist. Forschungen zur Struktur und Dynamik von kugelförmigen Sternhaufen und Sternsystemen entstanden in enger Zusammenarbeit mit Heinrich Siedentopf (1906–1963) und Hans Straßl (1907–1996). 1929 für Astronomie habilitiert, wurde Heckmann 1935 außerplanmäßiger Professor für Astronomie und 1939 stellvertretender Direktor der Göttinger Sternwarte. Seit 1940 baute er unter Mitwirkung von Karl-Otto Kiepenheuer (1910–1975) das sechs Sonnenobservatorien umfassende und vom Reichsluftfahrtministerium finanzierte Projekt zur Überwachung der Sonnenaktivität auf, um Störungen der Kurzwellenübertragung voraussagen zu können.

    Hamburger Zeit

    Heckmann, der während der Weimarer Republik eher dem linken Flügel des Zentrums zuzurechnen war, trat nach 1933 NS-Organisationen bei, u. a. 1937 der NSDAP, um seine Chancen auf eine Professur zu erhöhen. Geplante Berufungen nach Frankfurt am Main (1934) und München (1934) scheiterten; die Verhandlungen mit der Universität Hamburg wurden vom Reichserziehungsministerium verzögert. 1942 wurde Heckmann ordentlicher Professor für Astronomie und Direktor der Hamburger Sternwarte, die als Staatsinstitut 1968 an die Universität überging. Mit Heckmanns Wechsel wurde auch Hamburg in die Sonnenforschung einbezogen und hier ein horizontales Sonnenteleskop errichtet sowie 1944 ein verbesserter Spektroheliograf entwickelt.

    1945 entnazifiziert, warb Heckmann 1948 Mittel zur Modernisierung der Hamburger Sternwarte ein. Im Austausch mit Walter Baade (1893–1960) konzipierte er den Großen Schmidtspiegel, der 1954 im neu errichteten Gebäude und von ihm justiert als größter Schmidtspiegel mit Objektivprisma für Spektroskopie eingeweiht und 1975 wegen der besseren Beobachtungsbedingungen zum Calar Alto Observatorium nach Spanien verlegt wurde. Heckmann unterstützte die instrumentelle Ausstattung von Observatorien weltweit, z. B. das Boyden Observatory in Bloemfontein (Südafrika) 1953 sowie die Errichtung eines Observatoriums in Venezuela.

    Nach der Fertigstellung des zweiten Zonenkatalog der Astronomischen Gesellschaft (AGK 2) mit 180 000 Sternen an der Hamburger Sternwarte 1952 beschloss die Generalversammlung der Internationalen Astronomischen Union (IAU) in Rom im selben Jahr auf Vorschlag von Heckmann und Dirk Brouwer (1902–1966) die Erstellung des AGK 3 mit 250 000 Sternen unter Einbeziehung der Eigenbewegungen. Die Aufnahme der Fotoplatten und deren Ausmessungen erfolgten in Hamburg fast vollständig durch Wilhelm Dieckvoß (1908–1982) und dessen Team mit Lochkarten und Computer; an den Meridiankreisbeobachtungen und der 1975 publizierten Auswertung der rund 10 000 Fotoplatten beteiligten sich zwölf Sternwarten weltweit.

    Heckmanns Hauptinteressensgebiete waren die Relativitätstheorie und Kosmologie. So war er am sog. Münchener Religionsgespräch am 15. November 1940 beteiligt, bei dem Vertreter der „Deutschen Physik“ und Vertreter der modernen Physik unter Aufsicht des Nationalsozialistischen Deutschen Dozentenbunds übereinkamen, die Quantenmechanik und die Relativitätstheorie als Bestandteile der Physik anzuerkennen. Heckmanns wegweisendes Buch „Theorien der Kosmologie“ (1942, 21968) basiert auf drei kosmologischen Konzepten: die klassische oder dynamische Darstellung auf Grundlage der Newtonschen Mechanik, die Einsteinsche Allgemeine Relativitätstheorie und die kinematische Kosmologie im Anschluss an Arbeiten von Edward Arthur Milne (1896–1950) und William McCrea (1904–1999).

    Unter Heckmanns Federführung diskutierten in den 1950er und 1960er Jahren Hamburger Astronomen und Theoretische Physiker im „Relativitäts-Seminar“ über homogene, aber nicht-isotrope Modelle und über die absolute Rotation des Universums und deren Einfluss auf die Expansion, um die Interpretation der Einsteinschen Gravitationstheorie zu vertiefen. Aus diesem Kreis gingen bedeutende Persönlichkeiten wie Jürgen Ehlers (1929–2008), Wolfgang Kundt (geb. 1931), Engelbert Schücking (1926–2015), Rainer Kurt Sachs (1932–2024) und Manfred Trümper (1934–2024) hervor. In einem umfangreichen Artikel im „Handbuch der Physik“ (Bd. 53, 1959) diskutierten Heckmann und Schücking den Zusammenhang zwischen den Problemen der Mikrophysik und der Struktur der Welt im Großen sowie alternative Erweiterungen der Einsteinschen Gravitationstheorie und der zugehörigen Kosmologie, z. B. die Theorie eines stationären Universums oder die Vorstellung des ersten anisotropen homogenen Weltmodells. Heckmann verband Erkenntnisse und Methoden der aktuellen Theoretischen Physik, die Feldgleichungen mit oder ohne Einführung eines kosmologischen Gliedes mit astronomischen Beobachtungen und trug so zur innovativen Weiterentwicklung der relativistischen Kosmologie bei.

    Gründung des European Southern Observatory

    Seit 1953 betrieb Heckmann u. a. mit den Astronomen Jan Hendrik Oort (1900–1992) und André Danjon (1890–1967) die Gründung des European Southern Observatory (ESO), um mit dem gemeinschaftlichen Bau eines großen Teleskops europäischen Astronomen Beobachtungsmöglichkeiten am noch wenig erforschten Südsternhimmel zu ermöglichen. Ursprünglich in Südafrika geplant und dort anfänglich getestet, verlagerte sich 1959 das Interesse auf Chile, das deutlich bessere Beobachtungsbedingungen bot. Mit der Gründung des ESO 1962 wurde Heckmann von der Universität beurlaubt und fungierte bis 1970 als erster Generaldirektor. Die Hamburger Sternwarte in Bergedorf diente bis 1975 als erster Sitz der ESO-Zentrale. In den 1960er Jahren wurden erste Teleskope, darunter eine vergrößerte Kopie des Hamburger Schmidtspiegels mit Objektivprisma, am Beobachtungsort La Silla in der Atacamawüste und das Headquarter in Santiago de Chile (1964) errichtet. Bis heute ist die Europäische Organisation für astronomische Forschung sowie Konzeption und Bau innovativer Instrumente in der südlichen Hemisphäre mit 16 Mitgliedsländern aktiv.

    Die Hamburger Sternwarte genoss unter Heckmann großes nationales und internationales Ansehen. Heckmann sorgte, u. a. 1955–1961 als stellvertretender Präsident und 1967–1970 als Präsident der IAU sowie 1964 als Gastgeber deren erster Generalversammlung auf deutschem Boden, für eine zügige Einbindung in internationale Netzwerke.

    1952–1956 Präsident der Astronomischen Gesellschaft
    1955–1956 Präsident der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte
    1955–1961 stellvertretender Präsident der International Astronomical Union (1967–1970 Präsident)
    1956 Mitglied der Leopoldina
    1961 James Craig Watson Medal der National Academy of Sciences (USA)
    1962 Jules-Janssen-Preis der Société Astronomique de France
    1964 1964 Bruce Medal der Astronomical Society of the Pacific
    1964 Ehrenmitglied der American Astronomical Society
    1964 Research Associate der Royal Astronomical Society, London
    1965 ordentliches Mitglied der Göttinger Akademie der Wissenschaften
    1966 Dr. h. c., Universität Aix-Marseille
    1967 korrespondierendes Mitglied der Académie des Sciences, Paris
    1968 Dr. h. c., Universität La Plata (Argentinien)
    1970 Dr. h. c., Universität Sussex
    1973 korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, München
    1976 Asteroid (1650) Heckmann

    Teilnachlässe:

    Sternwarte Göttingen. (Akten zur Sonnenphysik)

    Sternwarte Freiburg im Breisgau. (Akten zur Sonnenphysik)

    Sternwarte Hamburg. (Kopien; Jahresberichte 1941–1955; Korrespondenz; Foto- und Fotoplattenarchiv)

    Weitere Archivmaterialien:

    Bundesarchiv, Berlin-Lichterfelde, Berlin Document Center (BDC), Mappe Heckmann.

    Universitätsarchiv der Universität Göttingen, Akten des Universität-Kuratoriums, Sternwarte Göttingen, Abt. XVI, IV C, 2. Assistenten, Bd. 1: bis 1933, Bd. 2: ab 1934. (Personalakte)

    Archiv des Deutschen Museums, München, Nachlass Sommerfeld.

    Staatsarchiv Hamburg, 361-6 IV 1164 u. 361-6 IV 2392. (Personalakte; Akten zur Berufung; Ergänzung zum Personalfragebogen, 9.7.1945)

    Archiv der Max-Planck-Gesellschaft, Berlin-Dahlem, Nachlass Werner Heisenberg. (Korrespondenz)

    Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen, Nachlass Helmut Hasse. (Korrespondenz)

    Stadtarchiv Leverkusen. (genealogische Mitteilungen)

    Monografien:

    Rechenformeln und Fehlergrenzen, 1936.

    Theorien der Kosmologie, 1942, 21968.

    Die Astronomie im Kreise der Wissenschaften, 1968.

    Moderne Kosmologie, 1970.

    Copernicus und die moderne Astronomie, Leipzig 1973, 41988.

    Sterne, Kosmos, Weltmodelle, 1976, 21977, Taschenbuchausg. 1980, ungar. 1983.

    Artikel:

    Photographische Vermessung der Praesepe, in: Astronomische Nachrichten 225 (1925), H. 4, Nr. 5380, S. 49–70.

    Otto Heckmann/Heinrich Siedentopf, Zur Dynamik kugelförmiger Sternhaufen, in: Zeitschrift für Astrophysik 1 (1930), S. 67–97.

    Die Ausdehnung der Welt in ihrer Abhängigkeit von der Zeit, in: Veröffentlichungen der Universitäts-Sternwarte zu Göttingen 2 (1932), H. 23, S. 97–106.

    Otto Heckmann/Hans Straßl, Zur Dynamik des Sternsystems, Teil I und II, in: Nachrichten von der Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen. Mathematisch-physikalische Klasse N. F. 1 (1934), Nr. 7, S. 91–106 u. Nr. 13 (1935), S. 153–170.

    Hans Haffner/Otto Heckmann, Das Farben-Helligkeits-Diagramm der Praesepe auf Grund neuer Beobachtungen, in: Veröffentlichungen der Universitäts-Sternwarte zu Göttingen 4 (1937), S. 237–255.

    Skizze eines neuen Spektroheliographen, in: Zeitschrift für Astrophysik 23 (1944), S. 19–23.

    Otto Heckmann/Willy Kruse, Eigenbewegungen von 829 Sternen in der Umgebung der Praesepe, in: Astronomische Nachrichten 275 (1947), H. 4, S. 73–83.

    Otto Heckmann/Pascual Jordan/Walter Fricke, Zur erweiterten Gravitationstheorie. I, in: Zeitschrift für Astrophysik 28 (1951), S. 113–149.

    The New Schmidt Telescope of the Hamburg Observatory, in: Nature 176 (1955), H. 4487, S. 805 f.

    Photographic Photometry of the Hyades, in: Vistas in Astronomy 2 (1956), H. 1, S. 1115–1122.

    Otto Heckmann/Harold Lester Johnson, A New Color-Magnitude Diagram for the Hyades Cluster, in: Astrophysical Journal 124 (1956), S. 477–479.

    Otto Heckmann/Klaus Lübeck, Das Farben-Helligkeits-Diagramm des Bewegungshaufens um Alpha Persei, in: Zeitschrift für Astrophysik 45 (1958), S. 243–263.

    Otto Heckmann/Wilhelm Dieckvoß, Proceedings of the Cosmic Distance Scale Conference: Part 1. Astronomic Distances. Questions of Method and Technique Concerning Proper Motions, in: Astronomical Journal 63 (1958), S. 156–165.

    Otto Heckmann/Engelbert Schücking, Andere kosmologische Theorien, in: Siegfried Flügge (Hg.), Handbuch der Physik, Bd. 53: Astrophysik 4, 1959, S. 520–537.

    Newtonian and Relativistic Cosmology, in: The Observatory 79 (1959), Nr. 911, S. 130 f.

    The Present State of the Project for a European Observatory in South Africa, in: Monthly Notes of the Astronomical Society of Southern Africa 20 (1961), S. 44–48.

    General Review of Cosmological Theories, in: George Cunliffe McVittie (Hg.), Problems of Extra-Galactic Research. Proceedings from IAU Symposium No. 15, 1962, S. 429–440.

    L’Observatoire de Hambourg-Bergedorf, in: L’Astronomie 77 (1963), S. 253–260.

    Otto Heckmann/Gerd Klare, 50 Jahre International Astronomische Union (IAU), in: Sterne Weltraum 9 (1970), S. 170–172.

    Monografien:

    Alan D. Beyerchen, Wissenschaftler unter Hitler. Physiker im Dritten Reich, 1980, S. 55, 63, 211, 230 f, 240 u. 245.

    Adriaan Blaauw, ESO’s Early History. The European Southern Observatory from Concept to Reality, 1991.

    Adriaan Blaauw, History of the IAU. The Birth and First Half-Century of the International Astronomical Union, 1994.

    Claus Madsen, The Jewel on the Mountaintop. Fifty Years of the European Southern Observatory, 2012. (P)

    Anton F. Guhl, Wege aus dem „Dritten Reich“. Die Entnazifizierung der Hamburger Universität als ambivalente Nachgeschichte des Nationalsozialismus, 2021, S. 427.

    Aufsätze und Artikel:

    J. C. Poggendorffs biographisch-literarisches Handwörterbuch der exakten Naturwissenschaften, Bd. 6, 1937, S. 1059 f. u. Bd. 7a, 1958, S. 411. (W)

    Gerard P. Kuiper, German Astronomy during the War, in: Popular Astronomy 54 (1946), H. 6, S. 263–287.

    Monika Renneberg, Zur Mathematisch-Naturwissenschaften Fakultät der Hamburger Universität im „Dritten Reich“, in: Eckart Krause/Ludwig Huber/Holger Fischer (Hg.), Hochschulalltag im „Dritten Reich“. Die Hamburger Universität 1933–1945, Teil 3, 1991, S. 1051–1074.

    Gudrun Wolfschmidt, Sonnenphysik im Zweiten Weltkrieg. Wissenschaft oder Kriegsforschung?, in: Christoph Meinel/Peter Voswinckel (Hg.), Medizin, Naturwissenschaft, Technik und Nationalsozialismus. Kontinuitäten und Diskontinuitäten, 1994, S. 152–159.

    Klaus Hentschel/Monika Renneberg, Eine akademische Karriere. Der Astronom Otto Heckmann im Dritten Reich, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 43 (1995), H. 4, S. 581–610. (Onlineressource)

    Paul A. Schons, Heckmann, Otto Hermann Leopold, in: Thomas Hockey (Hg.), Biographical Encyclopedia of Astronomers, 22014, S. 922 f.

    Gudrun Wolfschmidt, Otto Heckmanns Aktivitäten in der Sonnenphysik im Zweiten Weltkrieg, in: dies. (Hg.), Kometen, Sterne, Galaxien. Astronomie in der Hamburger Sternwarte. Zum 100jährigen Jubiläum der Hamburger Sternwarte in Bergedorf, 2014, S. 374–417. (P)

    Jochen Schramm, Der Große Hamburger Schmidtspiegel, in: Gudrun Wolfschmidt (Hg.), Kometen, Sterne, Galaxien. Astronomie in der Hamburger Sternwarte. Zum 100jährigen Jubiläum der Hamburger Sternwarte in Bergedorf, 2014, S. 418–449.

    Gudrun Wolfschmidt, Internationalität in der astronomischen Forschung vom 17. bis zum 21. Jahrhundert, in: Gudrun Wolfschmidt (Hg.), Internationalität in der astronomischen Forschung (18. bis 21. Jahrhundert), 2020, S. 80–85 u. 90–96. (P)

    Gudrun Wolfschmidt, Hamburger Sternwarte. 400 Jahre Astronomie in Hamburg. 100 Jahre Forschung an der Hamburger Universität, in: Rainer Nicolaysen/Eckart Krause/Gunnar B. Zimmermann (Hg.), 100 Jahre Universität Hamburg, Bd. 4, 2024, S. 305–331.

    Würdigungen und Nachrufe:

    Robert M. Petrie, Award of the Bruce Gold Medal to Otto H. L. Heckmann, in: Publications of the Astronomical Society of the Pacific 76 (1964), H. 450, S. 135.

    Hans Haffner, Otto Heckmann. 65 Jahre, in: Sterne und Weltraum 5 (1966), S. 138 f. (P)

    Alfred Behr, Otto Heckmann, 1901–1983, in: ESO Messenger 33 (1983), S. 1. (P) (Onlineressource)

    Jürgen Ehlers, Otto Heckmann 23.6.1901–13.5.1983, in: Jahrbuch der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (1984), S. 249–251. (P) (Onlineressource)

    Hans-Heinrich Voigt, Otto Heckmann, in: Mitteilungen der Astronomischen Gesellschaft 60 (1983), S. 9–12. (P)

    Charles Fehrenbach, La vie et l’œuvre d’Otto Heckmann, in: Comptes rendus hebdomadaires des séances de l’Académie des sciences. Série générale. La Vie des Sciences 1 (1984), H. 6, S. 591–593.

    Walter Fricke, Otto H. L. Heckmann, in: Quarterly Journal of the Royal Astronomical Society 25 (1984), S. 374–376.

    Hans-Jürgen Treder, Otto Heckmann (1901–1983), in: Astronomische Nachrichten 305 (1984), H. 3, S. 150 f.

    Fotografie, 1926/27, Universitäts- und Landesbibliothek Bonn, NL Hausdorff/König: 161.4. (weiterführende Informationen)

    Porträtpostkarte v. Hanna Kunsch (1872–1945), 1937, Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen, Sammlung Voit. (weiterführende Informationen)

    Fotografien, 1948–1963, Bildarchiv der Hamburger Sternwarte.

    Fotografien, 1950, Archiv des Deutschen Museums, München.

    Gemälde (Öl/Leinwand) v. Herbert von Krumhaar (geb. 1959), 1970, ESO Hauptquartier Garching. (Onlineressource)

  • Autor/in

    Gudrun Wolfschmidt (Hamburg)

  • Zitierweise

    Wolfschmidt, Gudrun, „Heckmann, Otto“ in: NDB-online, veröffentlicht am 01.01.2026, URL: https://www.deutsche-biographie.de/gnd118547542.html#dbocontent

    CC-BY-NC-SA