Lebensdaten
1883 – 1960
Geburtsort
Altkirch (Elsass, heute Frankreich)
Sterbeort
Darmstadt
Beruf/Funktion
Politiker ; Parteienforscher ; Historiker ; Archivar ; Hochschullehrer
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 118656155 | OGND | VIAF: 66489549
Namensvarianten
  • Bergsträsser, Ludwig Karl
  • Bergsträsser, Ludwig
  • Bergsträsser, Ludwig Karl
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Zitierweise

Bergsträsser, Ludwig, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118656155.html [24.06.2024].

CC0

  • Ludwig Bergsträsser engagierte sich seit 1918 für die Durchsetzung der Demokratie in Deutschland. Dazu gehörte der Kampf gegen die NS-Herrschaft ebenso wie seine maßgebliche Beteiligung an der Entstehung der hessischen Landesverfassung und des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. Darüber hinaus war Bergsträsser ein engagierter Bildungspolitiker und Befürworter der Einführung des Studienfachs Politikwissenschaft an den Universitäten.

    Lebensdaten

    Geboren am 23. Februar 1883 in Altkirch (Elsass, heute Frankreich)
    Gestorben am 23. März 1960 in Darmstadt
    Grabstätte Alter Friedhof in Darmstadt
    Konfession evangelisch
    Ludwig Bergsträsser, Stiftung Haus der Geschichte (InC)
    Ludwig Bergsträsser, Stiftung Haus der Geschichte (InC)
  • Lebenslauf

    23. Februar 1883 - Altkirch (Elsass, heute Frankreich)

    1895 - 1902 - Colmar (Elsass, heute Frankreich)

    Schulbesuch (Abschluss: Abitur)

    Gymnasium

    1902 - 1906 - Heidelberg; München; Leipzig; Paris

    Studium der Rechtswissenschaft, später der Geschichte

    Universität

    1902 - 1926

    Mitglied

    Verband der Vereine Deutscher Studenten (Kyffhäuserverband)

    1906 - Heidelberg

    Promotion (Dr. phil.)

    Universität

    1908 - 1910 - Leipzig

    Redakteur

    Akademische Blätter

    1910 - Greifswald

    Habilitation für Geschichte

    Universität

    1910 - 1918 - Greifswald

    Privatdozent, 1916 außerordentlicher Professor für Neuere Geschichte

    Universität

    1915 - 1918 - Gnesen (heute Gniezno, Polen); Kowno (heute Kaunas, Litauen)

    Kriegsdienst

    Presseabteilung Stab Oberbefehlshaber Ost

    1916 - 1918 - Libau (Russland, heute Liepāja, Lettland)

    Lehrer

    Realgymnasium

    1918 - Berlin

    Umhabilitation; Lehrauftrag

    Universität; Handelshochschule

    1919

    Mitglied

    Deutsche Demokratische Partei (DDP)

    vermutlich 1919 - vermutlich 1920 - Berlin

    Redakteur

    Wochenschrift Das demokratische Deutschland; Ostsee-Zeitung

    1919 - 1920 - Berlin; Potsdam

    Übersiedlung

    1920 - 1933 - Potsdam

    Archivar

    Reichsarchiv, bis 1923 Forschungsabteilung

    1919 - 1928 - Berlin

    1919/20 Privatdozent, 1923 außerordentlicher Professor für Neuere Geschichte und Politik

    TH

    1924 - 1928 - Berlin

    Abgeordneter der DDP

    Reichstag

    1928 - Frankfurt am Main

    Übersiedlung

    1928 - 1933 - Frankfurt am Main

    Archivar (Oberarchivrat)

    Reichsarchiv, Außenstelle

    1928 - 1934 - Frankfurt am Main

    Umhabilitation; Lehrauftrag „Innere Politik“

    Universität, Wirtschafts- u. Sozialwissenschaftliche Fakultät

    1928 - 1931

    Mitarbeiter

    1928 Redaktionsverband der Neuen Badischen Landeszeitung; 1929 Zeitschrift Deutsche Republik

    1930/31

    Mitglied

    SPD

    1933/34 - Frankfurt am Main

    Entlassung aus dem Archivdienst; Versetzung in den Ruhestand

    Reichsarchiv, Außenstelle

    1933 - 1945

    Privatgelehrter

    1934 - Frankfurt am Main

    Entzug der Lehrbefugnis

    Universität

    1934 - Darmstadt

    Übersiedlung

    1942 - Darmstadt

    Gestapo-Verhör

    1945 - 1945 - Darmstadt

    Präsident

    Regierung des Landes Hessen

    1945 - 1948 - Darmstadt

    Regierungspräsident

    Regierungsbezirk Darmstadt

    nach 1945 - 1952 - Frankfurt am Main; Darmstadt; Bonn

    Lehrbeauftragter

    Universität; TH

    1946 - 1946 - Wiesbaden

    Mitglied

    Verfassungberatende Landesversammlung Hessen

    1946 - 1949 - Wiesbaden

    Abgeordneter der SPD

    Hessischer Landtag

    1948 - 1949 - Bonn

    Mitglied

    Parlamentarischer Rat, Grundsatzausschuss

    1949 - 1953 - Bonn

    Abgeordneter der SPD

    Bundestag

    1950 - München

    Mitgründer

    Institut für Zeitgeschichte

    23. März 1960 - Darmstadt
  • Genealogie

    Vater Karl Bergsträsser 29.5.1844–6.2.1926 aus Breuberg (Hessen), zuletzt in Wiesbaden; Jurist, Richter, kaiserlicher Amtsgerichtsrat in Kaysersberg (Elsass), römisch-katholisch
    Großvater väterlicherseits Georg Friedrich Bergsträsser (Bergsträßer) 8.7.1800–11.10.1847 aus König (Hessen), zuletzt in Neustadt (Hessen); gräflich erbach-schönbergscher Rentamtmann, 1835-1842 liberal-konservatives Mitglied der Zweiten Kammer des Landtags des Großherzogtums Hessen (Wahlbezirk Starkenburg, Breuberg/Höchst)
    Großmutter väterlicherseits Maria Anna Elisabeth Bergsträsser (Bergsträßer), geb. Camesasca 8.7.1800–25.3.1857 aus Habitzheim (Hessen), zuletzt in Darmstadt
    Mutter Elise Ferdinande Bergsträsser, geb. Weyland 10.9.1855–4.4.1928 aus Darmstadt, evangelisch-lutherisch
    Großvater mütterlicherseits August Weyland Dr. phil., großherzoglicher Oberbaurat in Darmstadt
    Großmutter mütterlicherseits Anna Weyland, geb. Michel
    Onkel väterlicherseits Arnold Bergsträßer 3.10.1841–5.1.1897 aus Breuberg; 1866 großherzoglich hessischer Oberleutnant, 1884 Hofbuchhändler in Darmstadt, Verleger, 1885–1888 und 1892–1897 Vorstandsmitglied des Börsenvereins der Deutschen Buchhändler in Leipzig, 1887–1892 Mitglied der Zweiten Kammer des Landtags des Großherzogtums Hessen
    Geschwister keine
    Heirat 9.6.1910
    Ehefrau Helene Minna Martha Bergsträsser, geb. Unger 10.5.1884–8.7.1953 aus Zerbst (Anhalt), zuletzt in Darmstadt
    Schwiegervater Adolf Unger zuletzt in Zerbst (Anhalt)
    Schwiegermutter Minna Unger, geb. Hübenthal zuletzt in Darmstadt
    Tochter Gisela Bergsträsser 11.5.1911–12.4.2003 Dr. phil., Kunsthistorikerin, Oberkustodin am Landesmuseum Darmstadt
    Tochter Irmgard Bergsträsser 9.5.1913–4.9.1964 Buchhändlerin, Kindergärtnerin
    Tochter Erika Christine Bergsträsser 25.8.1916–2002
    Sohn Ludwig Bergsträsser 4.1.1926–23.12.1995 Buchhändler, Galerist in Darmstadt, Inhaber der Darmstädter Galerie
    Vetter Arnold Bergsträsser 1896–1964 Politikwissenschaftler
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    Bergsträsser, Ludwig (1883 – 1960)

  • Biografie

    Bergsträsser besuchte das Gymnasium in Colmar und studierte nach dem Abitur 1902 Jura, dann Geschichte in Heidelberg, München, Berlin und Paris bei Erich Marcks (1861–1938), Walter Goetz (1867–1958), François-Alphonse Aulard (1849–1928) und Ernest Denis (1849–1921). Nach seiner Promotion zum Dr. phil. 1906 in Heidelberg bei Marcks war er Mitgründer des Nationalvereins für das liberale Deutschland und leitete von 1907 bis etwa 1910 die „Akademischen Blätter“ des Kyffhäuserverbands, dem er von 1902 bis 1926 angehörte. 1910 in Greifswald für Geschichte habilitiert, war er dort Privatdozent. Nach kurzem Kriegseinsatz 1915/16 in der Pressestelle des Stabs Oberbefehlshaber Ost war er von September 1916 bis Dezember 1918 als Lehrer an ein Gymnasium in Libau (Russland, heute Liepāja, Lettland) abgeordnet.

    Zu Bergsträssers wichtigsten Zielen gehörte die Durchsetzung der Demokratie in Deutschland. Hierfür engagierte er sich als Mitglied der DDP ab 1919, ab etwa 1930 in der SPD. Neben seiner Tätigkeit als Archivar im Reichsarchiv in Potsdam, bis 1923 in dessen Forschungsabteilung, arbeitete Bergsträsser weiter publizistisch, u. a. 1919/20 als Herausgeber der Wochenschrift „Das demokratische Deutschland“ und als Leitartikler bei verschiedenen Zeitungen. Daneben lehrte er an der Berliner Handelshochschule und war von 1924 bis 1928 Reichstagsabgeordneter für die DDP. 1926 wurde er wegen seiner Kritik an der Ehrenmitgliedschaft Erich Ludendorffs (1865–1937) im Verein Deutscher Studenten München aus dem Kyffhäuserverband ausgeschlossen. 1928 mit dem Auftrag, eine Geschichte der Frankfurter Nationalversammlung zu schreiben, an die Außenstelle des Reichsarchivs in Frankfurt am Main versetzt, lehrte er an der dortigen Universität als außerordentlicher Professor und war publizistisch tätig.

    Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme wurde Bergsträsser am 1. Juli 1933 aus politischen Gründen aus dem Dienst des Reichsarchivs entlassen und verlor 1934 seine Venia Legendi an der Universität Frankfurt am Main. Er arbeitete als Privatgelehrter weiterhin wissenschaftlich und vermied Konflikte mit dem NS-Regime, indem er sich mit unverfänglichen Themen wie dem Leben des Fürsten Felix von Lichnowsky (1814–1848) beschäftigte. Seine Bücher waren jedoch nicht verboten. 1935 nahm er Kontakt zu Widerstandsgruppen auf und arbeitete bis 1939 mit sozialdemokratischen Emigranten im Elsass zusammen, seit 1939 mit der Gruppe um Wilhelm Leuschner (1890–1944), für den er 1943 zwei Denkschriften für die Ausgestaltung des politischen sowie des Bildungssystems im nach-nationalsozialistischen Deutschland erarbeitete. Während Leuschner nach dem Attentat auf Hitler 1944 festgenommen und hingerichtet wurde, blieb Bergsträssers Tätigkeit für das Widerstandsnetzwerk unentdeckt.

    1945 wurde Bergsträsser von den US-amerikanischen Besatzungsbehörden zum Präsidenten der Regierung des Landes Hessen ernannt, anschließend war er bis 1948 Regierungspräsident des neu gegründeten Regierungsbezirks Darmstadt. Als Vorsitzender des „Verfassungsausschusses“ der hessischen „Verfassungberatenden Landesversammlung“ war er maßgeblich an der Ausarbeitung der hessischen Landesverfassung beteiligt und gehörte von September 1948 bis Mai 1949 dem Parlamentarischen Rat an. Als Mitglied des Grundsatzausschusses beschäftigte er sich mit der Ausarbeitung und Formulierung der Grund- und Menschenrechte; er hatte erheblichen Anteil an der Abfassung von Artikel 3 und Artikel 5 des Grundgesetzes. Bildungspolitisch engagierte er sich für die Einführung des Schulfachs „Sozialkunde“ und des Studienfachs „Politikwissenschaft“.

    Wissenschaftlich beschäftigte sich Bergsträsser seit den 1920er Jahren mit der Geschichte der 1848er Revolution sowie mit der Entstehung der politischen Parteien. Letzteres stellte ein Novum in der Geschichtsforschung des frühen 20. Jahrhunderts dar, weshalb Bergsträsser wegen seiner „Geschichte der politischen Parteien in Deutschland“ (1921) als Begründer der Parteiengeschichte gilt. Von 1919 bis zu seinem Lebensende lehrte er Politikwissenschaft an verschiedenen Universitäten und arbeitete an wissenschaftlichen Projekten wie einer Dokumentation zum Leben und Wirken Leuschners, die er nicht mehr fertigstellen konnte. Außerdem forderte er immer wieder eine intensivere Beschäftigung und Aufarbeitung des „Widerstands von links“, also aus den Reihen der Arbeiterschaft und der Sozialdemokratie, der nach Bergsträssers Auffassung nach 1945 nicht ausreichend untersucht und gewürdigt worden war.

    Diese Auffassung brachte Bergsträsser auch in die Diskussion um die Einrichtung eines „Instituts zur Erforschung des Nationalsozialismus“ ein, das er in einem Gespräch mit Robert M. W. Kempner (1899–1993), dem US-amerikanischen Anklagevertreter bei den Nürnberger Prozessen, bereits 1945 angeregt hatte. 1949 nahm das Deutsche Institut für Geschichte der nationalsozialistischen Zeit, seit 1952 Institut für Zeitgeschichte (IfZ), dessen Wissenschaftlichem Beirat Bergsträsser angehörte, seine Tätigkeit auf. Ab 1948 wurde er als „Nestor der Parteiengeschichte“ auch einbezogen in die Debatten über die Einrichtung einer „Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien“ und gehörte ab 1952 zu den zehn ordentlichen Mitgliedern der Kommission.

  • Auszeichnungen

    1950 Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des Deutschen Institut für Geschichte der nationalsozialistischen Zeit, seit 1952 Institut für Zeitgeschichte, München
    1950 Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Darmstadt
    1952 Mitgründer und Mitglied der Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien
    1953 Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
  • Quellen

    Nachlass:

    Universitätsbibliothek Marburg.

    Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, Abt. O 21 Nachlass Ludwig Bergsträsser.

    Weitere Archivmaterialien:

    Archiv des Hessischen Landtags, Wahlperiode I (1947–1949).

    Archiv der Sozialen Demokratie, Personalia Ludwig Bergsträsser (Nr. 4690).

    Bundesarchiv Berlin: DHZc 7 339, Handakten Oberreichsanwalt beim Volksgerichtshof, Strafsache Ludwig Bergsträsser; RKK 2101, Box 0085, File 01: Reichskulturkammer-Reichsschrifttumskammer, Akte Bergsträsser.

    Gedruckte Quellen:

    Verhandlungen des Reichstags, III. Wahlperiode 1924, Stenographische Berichte, Bd. 386–392, 1925–1927.

    Verhandlungen des Reichstags, III. Wahlperiode 1924, Anlagen zu den stenographischen Berichten, Bd. 401, 1925.

    Helmut Berding (Hg.), Die Entstehung der Hessischen Verfassung von 1946. Eine Dokumentation, 1996.

    Andreas Hedwig (Hg.), Die Kabinettsprotokolle der Hessischen Landesregierung. Kabinett Geiler 1945–1946, 2000.

    Protokolle der Sitzungen und Drucksachen des Hessischen Landtags in der 1. und 2. Wahlperiode, 1946–1950, 1950–1954. (Onlineressource)

    Register zu den Verhandlungen des Deutschen Bundestages und zu den Anlagen, 1. Wahlperiode (1949–1953), Zweiter Teil: Sprechregister, Stenographische Berichte der 1.–282. Sitzung, o. J.

    Verhandlungen des Deutschen Bundestages, 1. Wahlperiode 1949, Stenographische Berichte, Bd. 1–3, 9–10, 15–16, 1950–1953.

    Verhandlungen des Deutschen Bundestages, 1. Wahlperiode 1949, Anlagen zu den Stenographischen Berichten (Drucksachen), 1951 ff.

  • Werke

    Christian Friedrich Pfeffels politische Tätigkeit in französischem Dienste 1758–1784, 1906. (Diss. phil.)

    Studien zur Vorgeschichte der Zentrumspartei, 1910. (Habilitationsschrift)

    Reinhard Carl Theodor Eigenbrodt. Meine Erinnerungen aus den Jahren 1848, 1849 und 1850. Mit einer biographischen Einl,, 1914.

    Geschichte der politischen Parteien in Deutschland, 1921, 111965 überarb. u. hg. v. Wilhelm Mommsen.

    Der politische Katholizismus. Dokumente seiner Entwicklung II (1871–1914), 1923.

    Der Weg der Jugend in unserer Zeit, 1947.

    Mein Weg, 1953.

    Erinnerungen an Wilhelm Leuschner, in: Das Parlament, Sondernr. zum 20. Juli 1954, S. 8.

    Zeugnisse zur Entstehungsgeschichte des Landes Hessen, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, 5 (1957), S. 397–416.

    Befreiung, Besatzung, Neubeginn. Tagebuch des Darmstädter Regierungspräsidenten 1945–1948, hg. v. Walter Mühlhausen, 1987.

  • Literatur

    Monografien:

    Friedrich Wilhelm Möbius, Genealogie der Familie Bergsträßer, 1869.

    Alfred Hermann (Hg.), Aus Geschichte und Politik. Festschrift zum 70. Geburtstag von Ludwig Bergsträsser. Reprint der von der Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien beauftragten Ausgabe von 1954, 1993.

    Stephanie Zibell, Ludwig Bergsträsser. Ein politisches Portrait, 2 Bde., 2002.

    Stephanie Zibell, Politische Bildung und demokratische Verfassung. Ludwig Bergsträsser (1883–1963), 2006. (P)

    Aufsätze:

    Elisabeth Fehrenbach, Ludwig Bergsträsser, in: Hans-Ulrich Wehler (Hg.), Deutsche Historiker, Bd. VII, 1980, S. 101–117.

    Eckhart G. Franz, Ludwig Bergsträsser (1883–1960) in: Bernd Heidenreich/Walter Mühlhausen (Hg.), Einheit und Freiheit. Hessische Persönlichkeiten und der Weg zur Bundesrepublik Deutschland, 2000, S. 187–200.

    Walter Mühlhausen, Eine Denkschrift für Wilhelm Leuschner – Ludwig Bergsträsser und die Widerstandsbewegung, in: Renate Knigge-Tesche/Axel Ulrich (Hg.), Verfolgung und Widerstand in Hessen 1933–1945, 1996, S. 593–611.

    Stephanie Zibell, Politik ist Praxis, nicht Illusion. Das politische Leben und Wirken des Sozialdemokraten Ludwig Bergsträsser (1883–1960), in: Archiv für hessische Geschichte und Altertumskunde 75 (2017), S. 269–296. (P)

    Lexikonartikel

    N. N., Art. „Bergsträsser, Ludwig, in: Hessische Biographie, 2022. (P) (Onlineressource)

    Eckhart. G. Franz, Art. „Bergsträsser, Ludwig“, in: Stadtlexikon Darmstadt. (P) (Onlineressource)

    Erhard H. M. Lange, Art. „Ludwig Bergstässer (SPD), in: Bundeszentrale für politische Bildung, Biografien, 2008. (Onlineressource)

    Marc Zirlewagen, Art. „Bergsträsser, Ludwig“, in: Frankfurter Personenlexikon, 2018. (P) (Onlineressource).

  • Onlineressourcen

  • Porträts

    Gemälde (Öl/Leinwand) v. Eberhard Schlotter (1921–2014), Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, Abbildung in: Stadtlexikon Darmstadt.

  • Autor/in

    Stephanie Zibell (Wiesbaden)

  • Zitierweise

    Zibell, Stephanie, „Bergsträsser, Ludwig“ in: NDB-online, veröffentlicht am 01.10.2022, URL: https://www.deutsche-biographie.de/118656155.html#dbocontent

    CC-BY-NC-SA