Rapoport, Ingeborg

Lebensdaten
1912 – 2017
Geburtsort
Kribi (Deutsche Kolonie Kamerun, heute Kamerun)
Sterbeort
Berlin
Beruf/Funktion
Kinderärztin ; Professorin für Pädiatrie und Neonatologie ; Kinderärztin ; Kinderbuchautorin
Konfession
evangelisch, nach 1990 jüdisch
Normdaten
GND: 120997363 | OGND | VIAF: 47606532
Namensvarianten

  • Rapoport, Inge
  • Syllm-Rapoport, Ingeborg
  • Rapoport, Ingeborg
  • Rapoport, Inge
  • Syllm-Rapoport, Ingeborg
  • Rapoport, Ingeborg Syllm-
  • Syllm, Ingeborg

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Zitierweise

Rapoport, Ingeborg, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd120997363.html [06.04.2026].

CC0

  • Rapoport, Ingeborg ( Inge ) Antonie (auch Ingeborg Syllm-Rapoport, geborene Ingeborg Antonie Syllm)

    1912 – 2017

    Kinderärztin, Professorin für Pädiatrie und Neonatologie

    Ingeborg Rapoport wurde 1969 als erste Frau in Europa zur ordentlichen Professorin für Pädiatrie (Neonatologie) an die Charité in Berlin-Ost berufen. Auf ihr Betreiben hin wurde die erste Abteilung für Neonatologie in Deutschland eingerichtet, der eine Intensivtherapiestation wie auch ein biochemisches Forschungslabor angehörten. Ihr besonderes Forschungsinteresse galt der Hypoxie bei Früh- und Neugeborenen. Mit ihrer interdisziplinären Arbeitsweise trug Rapoport wesentlich zur Institutionalisierung des Fachgebiets Neonatologie in der Perinatologie in der DDR und durch die Überführung von Forschungsergebnissen in die Praxis zur Senkung der Sterblichkeit von Säuglingen und Frühgeborenen bei.

    Lebensdaten

    Geboren am 2. September 1912 in Kribi (Deutsche Kolonie Kamerun, heute Kamerun)
    Gestorben am 23. März 2017 in Berlin
    Grabstätte Friedhof Pankow III in Berlin
    Konfession evangelisch, nach 1990 jüdisch
    Ingeborg Rapoport, Imago Images (InC)
    Ingeborg Rapoport, Imago Images (InC)
  • 2. September 1912 - Kribi (Deutsche Kolonie Kamerun, heute Kamerun)

    November 1912 - Hamburg

    Rückkehr mit der Familie aus Kamerun

    - bis 1932 - Hamburg

    Schulbesuch (Abschluss: Abitur)

    Realgymnasium Klosterschule

    1932 - 1937 - Hamburg

    Studium der Humanmedizin (Abschluss: medizinisches Staatsexamen)

    Universität

    Januar 1938 - August 1938 - Hamburg

    Medizinalpraktikantin

    Israelitisches Krankenhaus

    September 1938 - USA

    Emigration

    November 1938 - Juni 1940 - New York City; seit Juli 1939 Akron (Ohio, USA)

    ärztliche Praktika

    Norwegian Lutheran Deacorneses Hospital; seit Juli 1939 Peoples Hospital

    1940 - 1942 - Philadelphia (Pennsylvania, USA)

    Studium der Humanmedizin (Abschluss: Doctor of Medicine)

    Woman’s Medical College of Pennsylvania

    1943

    Diplom

    National Board of Medical Examiners

    1942 - 1944 - Baltimore (Maryland, USA)

    Assistenzärztin (Internship)

    The Baltimore City Hospitals; seit Juli 1943 (Harriet Lane) Johns Hopkins Hospital (Universitätskinderklinik)

    1944 - 1946 - Cincinnati (Ohio, USA)

    Assistenzärztin

    Cincinnati General Hospital

    1946 - 1950 - USA

    Mitglied

    Communist Party

    1946 - 1947 - Cincinnati

    Stipendiatin

    Children’s-Hospital Research Foundation (Universitätskinderklinik)

    1947 - 1948 - Cincinnati

    Assistenzärztin

    Medical Director (Poliklinik, Universitätskinderklinik)

    1950 - Wien

    Emigration

    1950 - 1956

    Mitglied

    Kommunistische Partei Österreichs

    1952 - Berlin-Ost

    Übersiedlung

    1952

    Mitglied

    Demokratischer Frauenbund Deutschland

    1952

    Mitglied

    Freier Deutscher Gewerkschaftsbund

    1952 - Berlin-Ost

    Approbation (rückwirkend zum Dezember 1937)

    Abteilung Gesundheitswesen des Magistrats von Gross-Berlin

    April 1952 - 1953 - Berlin-Ost

    Assistenzärztin; seit August 1952 Oberärztin

    Tuberkulose- und Säuglingsstation des Hufeland Krankenhauses

    1953 - 1958 - Berlin-Ost

    wissenschaftliche Aspirantin

    Physiologisch-Chemisches Institut der Medizinischen Fakultät (Charité) der Humboldt-Universität

    1956

    Mitglied

    SED

    1959 - Berlin-Ost

    Habilitation für Kinderheilkunde (Dr. med. habil.)

    Medizinische Fakultät (Charité) der Humboldt-Universität

    1959 - 1960 - Berlin-Ost

    Fachärztin für Kinderheilkunde

    Medizinische Fakultät (Charité) der Humboldt-Universität

    1960 - 1964 - Berlin-Ost

    Dozentin für Kinderheilkunde

    Medizinische Fakultät (Charité) der Humboldt-Universität

    1964 - 1969 - Berlin-Ost

    Professorin für Kinderheilkunde (mit Lehrauftrag); seit 1967 mit vollem Lehrauftrag

    Medizinische Fakultät (Charité) der Humboldt-Universität

    1968 - 1975 - Berlin-Ost

    Leiterin des Forschungsprojekts Neonatologie (seit 1971 Perinatologie); später Hauptforschungsrichtung Schwangerschaft und frühkindliche Entwicklung

    Gesundheitsministerium der DDR

    1969 - 1973 - Berlin-Ost

    ordentliche Professorin (mit Lehrauftrag) für Pädiatrie (Neonatologie); seit 1970 Professorin mit Lehrstuhl für Pädiatrie (Neonatologie)

    Medizinische Fakultät (Charité) der Humboldt-Universität

    1970 - Berlin-Ost

    Leiterin der Abteilung Neonatologie (in der Universitätsfrauenklinik, seit 1971 Universitätskinderklinik)

    Medizinische Fakultät (Charité) der Humboldt-Universität

    1970 - Berlin-Ost

    Promotion B (Dr. sc. med)

    Wissenschaftlicher Rat der Humboldt-Universität

    - bis 1990 - Berlin-Ost

    Leiterin eines Teilprojekts der Hauptforschungsrichtung Schwangerschaft und frühkindliche Entwicklung

    Ministerium für Gesundheitswesen

    2015 - Hamburg

    Promotion (Dr. med.)

    Universität

    23. März 2017 - Berlin

    alternativer text
    Ingeborg Rapoport (zweite v.l.), BArch / Bildarchiv (InC)

    Rapoport wuchs in Hamburg auf und erhielt 1932 an der Klosterschule, einem Realgymnasium für Mädchen, das Abitur. Im selben Jahr begann sie mit dem Medizinstudium an der Universität Hamburg, das sie 1937 mit dem Staatsexamen abschloss. Aufgrund der „Nürnberger Gesetze“ wurde ihr die Promotion verwehrt; 2015 verteidigte sie ihre 1937 verfasste Dissertation an der Universität Hamburg und wurde zur Dr. med. promoviert.

    Im September 1938 emigrierte Rapoport in die USA, wo sie bis 1945 in New York City, Akron (Ohio), Philadelphia (Pennsylvania), Baltimore (Maryland) und Cincinnati (Ohio) ärztliche Praktika absolvierte. Der Leiter der Universitätskinderklinik (Harriet Lane) des Johns Hopkins Hospitals in Baltimore, Edward A. Park (1877–1969), und dessen Mitarbeiterin, die Kardiologin Helen Taussig (1898–1986), prägten Rapoports wissenschaftliche Entwicklung. Zugleich studierte sie von 1940 bis 1942 am Woman’s Medical College of Pennsylvania in Philadelphia erneut Medizin, da ihr Hamburger Staatsexamen für die Zulassung nicht anerkannt wurde. Mit dem Studienabschluss als Medical Doctor erwirkte sie zeitgleich beim National Board of Medical Examiners die Berufszulassung als Ärztin. Von 1944 bis 1948 war Rapoport in verschiedenen Funktionen im Children’s Hospital of the University of Cincinnati, in der dazugehörenden Research Foundation sowie der dortigen Kinderpoliklinik tätig.

    Während ihrer klinischen Tätigkeit interessierte sich Rapoport zunehmend für Fragestellungen und Methoden einer forschungsorientierten Medizin, v. a. in der Pädiatrie. So forschte sie in Cincinnati zu biochemischen Themen, unterstützt von ihrem Mann Mitja Rapoport (1912–004), George Martin Guest (1898–1966), Norton Nelson (gest. 1990) und Alexander Ashley Weech (1895–1977), und erwarb Kenntnisse in der Differentialdiagnostik und in Public Health.

    Da Rapoport und ihr Mann wegen der Mitgliedschaft in der Communist Party der USA 1950 politischer Verfolgung ausgesetzt waren, emigrierte die Familie 1952 über Wien nach Berlin-Ost, wo Rapoport nach einer Tätigkeit als Kinderärztin im Hufeland Krankenhaus in Berlin-Buch 1953 an die Kinderklinik der Humboldt-Universität (Charité) wechselte. In Anknüpfung an ihre Arbeiten in Cincinnati setzte sie ihre tierexperimentellen Untersuchungen zum Magnesiummangel im Blut fort, um Kenntnisse über die bis dahin wenig bekannte Magnesiummangeltetanie zu gewinnen. 1959 wurde sie von der Medizinischen Fakultät (Charité) der Humboldt-Universität Berlin für Kinderheilkunde habilitiert.

    Nach verschiedenen Beförderungen wurde Rapoport 1969 zur ersten ordentlichen Professorin für Pädiatrie (Neonatologie) in der DDR und damit auch in Europa und 1970 zur ordentlichen Professorin (mit Lehrstuhl) für Neonatologie an der Humboldt-Universität (Charité) berufen. Rapoport war eine treibende Kraft bei der Konstituierung und Gestaltung der Neonatologie in der DDR, die sie in interdisziplinärer Perspektive erforschte. Durch die Zusammenführung diagnostischer und therapeutischer Kapazitäten der auf das neugeborene Kind bezogenen Fachrichtungen sowie entsprechender Versorgungseinrichtungen trug sie zur Reduktion der Säuglingssterblichkeit wesentlich bei. Ihr fächerübergreifendes Konzept kombinierte eine umfassende medizinische Versorgung von Schwangeren und Risikogeburten, Überführung klinischer und experimenteller Forschung in die Lehre und Praxis sowie Aus- und Weiterbildung von Ärzten. Hierdurch konnte in der DDR die Säuglingssterblichkeit von 78,3 pro 1000 Geburten auf 16 im Jahr 1973 reduziert werden und war damit geringer als in der BRD.

    Rapoport war nicht nur Mitbegründerin der Perinatalen Medizin in der DDR, sondern etablierte im Auftrag des Gesundheitsministeriums der DDR 1968 das Forschungsprojekt Neonatologie, seit 1971 Perinatologie, später Hauptforschungsrichtung Schwangerschaft und frühkindliche Entwicklung, mit über 400 Mitarbeiterinnen aus 14 universitären und staatlichen Institutionen, dessen Leitung sie bis 1975 innehatte. Bis 1990 war sie in dieses Forschungsprojekt als Leiterin eines der vier Themenkomplexe eingebunden, nahm an internationalen Symposien teil und publizierte zuletzt 1991 in internationalen Fachorganen. Zu ihren engen Kooperationspartnern gehörten u. a. Dieter Gmyrek (geb. 1933), Ernst Ludwig Grauel (1935–2005), Johann Gross (geb. 1939) und Roland R. Wauer (1942–2020).

    1962 Hufeland-Medaille in Gold
    1965 Medaille für ausgezeichnete Leistungen
    1966 Verfolgte des Naziregimes
    1968 Aktivist der Sozialistischen Partei
    1969 Verdienter Arzt des Volkes
    1969–1975 stellvertretende Vorsitzende der Gesellschaft für Perinatale Medizin der DDR
    1973 Vaterländischer Verdienstorden in Bronze (1977 in Silber)
    1973–1985 Kommissionsmitglied für Säuglings- und Kindersterblichkeit des Magistrats von Groß-Berlin
    1975 Ehrenplakette der Gesellschaft für Pädiatrie der DDR
    1976 Ehrenmitglied der Gesellschaft für Pädiatrie der DDR
    1981 Fritz-Gietzelt-Medaille
    1984 Nationalpreis der DDR III. Klasse für Wissenschaft und Technik
    1987 Mitglied der Zentralen Kommission zur Senkung der Mütter-, Säuglings- und Kindersterblichkeit im Ministerrat und Gesundheitsministerium der DDR
    1991–2002 Vorsitzende der Interessengemeinschaft Medizin und Gesellschaft e. V.
    2022 Rapoport Fellowship zur Karriereförderung hoch qualifizierter Studentinnen der Charité – Universitätsmedizin Berlin
    2024 Ingeborg-Syllm-Rapoport-Hörsaal, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (weiterführende Informationen)
    Mitglied der Europäischen Gesellschaft für perinatale Medizin
    Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Pädiatrie der DDR
    Mitglied der Revisionskommission des Präsidiums der Gesellschaft für Klinische Medizin der DDR
    Mitglied der Kommission des Gesellschaftlichen Rats der Humboldt-Universität zu Berlin
    Präsidiumsmitglied des Zentralvorstands Gewerkschaft Wissenschaft
    Mitglied der Fakultätsgewerkschaftsleitung
    Mitglied der Kreisleitung der SED der Humboldt-Universität
    Mitglied der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft

    Nachlass:

    Bundesarchiv, Berlin-Lichterfelde, N 2656.

    Monografien:

    Erziehungsprobleme im Blickfeld des Arztes, 1954.

    Studien über den Magnesium-Mangel, 1959. (Habilitationsschrift)

    Meine ersten drei Leben, 1997, 22002, Neuaufl. u. Taschenbuchausg. 2021.

    Der Einfluß von Adrenalin, Pilocarpin, Calcium, Kalium und Barium auf den überlebenden Meerschweinchen-Dünndarm bei normalen und diphteriekranken Tieren, 2015. (ungedr. Diss. med., Universität Hamburg)

    Eselsohren. Ein Lesebuch weint. Kinderbuch, 2017.

    Aufsätze:

    Samuel Rapoport/Katherine Dodd/M. Clark/Ingeborg Syllm, Postacidotic State of Infantile Diarrhea. Symptoms and Chemical Data, in: American Journal of Diseases of Children 73 (1947), H. 4, S. 391–441.

    Samuel Rapoport/Ingeborg Syllm/Norton Nelson/William Aaron Brodsky/Katherine Dodd, Hypoelectrolytemia in Peritonitis, in: Journal of Clinical Investigation 26 (1947), H. 6, S. 1194.

    R. Ames/Ingeborg Syllm/Samuel Rapoport, The Effect of Infusions of Citrated Plasma on the Plasma Citrate Level of Infants, in: Pediatrics 6 (1950), H. 3, S. 361–370.

    Eine einfache komplexmetrische Bestimmung von Calcium im Blutserum mit Murexid als Indikator, in: Deutsches Gesundheitswesen 10 (1955), H. 39, S. 1278–1280.

    Ingeborg Syllm-Rapoport/I. Straßburger, Herz-, Gefäss- und Nierenverkalkung bei experimentellem Magnesiummangel, in: Klinische Wochenschrift 34 (1956), H. 27 f. u. 762.

    Dieter Gmyrek/Friedrich Max Gerhard Otto/Ingeborg Syllm-Rapoport, Über das familiäre Auftreten von Fanconi-Anämie und Thrompocytopenie mit Mißbildungen, in: Monatsschrift für Kinderheilkunde 113 (1965), H. 9, S. 542–552.

    Ingeborg Syllm-Rapoport/Gisela Jacobasch/Peter Grossmann/Samuel Rapoport, Zum Erythrocytenstoffwechsel beim Phosphatdiabetes, in: Zeitschrift für Kinderheilkunde 97 (1966), S. 57–69.

    Das Neugeborene, in: Josef Dieckhoff (Hg.), Lehrbuch für Pädiatrie, 21966, S. 101–145.

    Dieter Gmyrek/Regine Witkowski/Ingeborg Syllm-Rapoport/Gisela Jacobasch, Chromosomenaberrationen und Stoffwechselstörungen der Blutzellen bei Faconi-Anämie vor und nach Übergang in Leukose am Beispiel einer Patientin, in: Deutsche Medizinische Wochenschrift 92 (1967), H. 38, S. 1701–1707.

    Empfehlungen der Gesellschaft für Perinatale Medizin der DDR für die spezielle Betreuung des Neugeborenen bei primären Gefahrenzuständen nach der Geburt (erste 2 Lebensstunden), in: Zeitschrift für Ärztliche Fortbildung 66 (1972), H. 3, S. 121–128.

    25 Jahre Bekämpfung der Säuglingssterblichkeit in der DDR. Ergebnisse und Aufgaben, in: Kinderärztliche Praxis 42 (1974), H. 10, S. 433–438.

    Das Frühgeborene bzw. das Neugeborene mit niedrigem Geburtsgewicht, in: Josef Dieckhoff (Hg.), Lehrbuch für Pädiatrie, 31974, S. 165–181.

    Bedeutung der Biochemie für die perinatale Medizin, in: Ergebnisse der experimentellen Medizin 30 (1978), S. 169 f.

    Ingeborg Syllm-Rapoport/Ludwig Grauel, Aus der Arbeit des Forschungsprojektes „Perinatologie“ der Deutschen Demokratischen Republik, in: Deutsches Gesundheitswesen 34 (1979), H. 40, S. 1942–1946.

    Erythrozytäre Kriterien in der Diagnostik und Prognose der perinatalen Hypoxie, in: Zeitschrift für Klinische Medizin 42 (1987), H. 12, S. 1081–1085.

    Kämpfe um Köpfe und Herzen, in: Karl Seidel (Hg.), Im Dienst des Menschen. Erinnerungen an den Aufbau des sozialistischen Gesundheitswesens, 1989, S. 383–388.

    Erfahrungen und Probleme mit Demokratie und Kollektivität in der medizinischen Forschung der DDR, in: Werner Scheler (Hg.), Planung und Selbstbestimmung in der Forschung. Erfahrungen aus der DDR, 2002, S. 63–68.

    Literatur:

    Johann Gross/Gisela Jacobasch (Hg.), Akademischer Festakt anlässlich des 100. Geburtstages von Prof. Dr. Ingeborg Rapoport (2.9.1912) und Prof. Dr. Mitja Rapoport (27.11.1912–7.7.2014), 2013.

    Roland R. Wauer, Ingeborg Rapoport. Nestorin der deutschen Neonatologie, in: ebd., S. 37–59.

    PM/Red., 77 Jahre nach dem Unrecht. 102-Jährige wird erfolgreich promoviert, in: UHH Newsletter (2015), Nr. 75. (Onlineressource)

    Sabine Schleiermacher, Bürgerlich sozialisiert, Kommunistin in den USA und der DDR. Die Professorin für Pädiatrie Ingeborg Rapoport, in: Yuliya von Saal/Michael Schwartz/Tobias Wals/Hermann Wentker (Hg.), Leben im Unfreien. Bürgerlichkeiten in den Diktaturen des 20. Jahrhunderts, 2026. (im Druck)

    Dokumentarfilm:

    Die Rapoports. Unsere drei Leben, 2003, Regie: Britta Wauer/Sissi Hüetlin.

    Spielfilm:

    Die Charité. Ein Krankenhaus im Kalten Krieg (sechsteilige Serie), ARD, 2021, Regie: Christine Hartmann.

  • Autor/in

    Sabine Schleiermacher (Berlin)

  • Zitierweise

    Schleiermacher, Sabine, „Rapoport, Ingeborg“ in: NDB-online, veröffentlicht am 01.04.2026, URL: https://www.deutsche-biographie.de/gnd120997363.html#dbocontent

    CC-BY-NC-SA