Lebensdaten
1900 – 1979
Geburtsort
Leipzig-Volksmarsdorf
Sterbeort
Berlin-Ost
Beruf/Funktion
Schriftsteller ; Kommunist ; Schauspieler ; Redakteur ; Widerstandskämpfer ; Dramaturg
Konfession
konfessionslos
Normdaten
GND: 118829637 | OGND | VIAF: 129620
Namensvarianten
  • Britz
  • Bethelisa, Bruno
  • Apitz, Bruno
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Zitierweise

Apitz, Bruno, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118829637.html [29.05.2024].

CC0

  • Bruno Apitz erlangte mit seinem Werk „Nackt unter Wölfen“ (1958) weltweite Anerkennung. Der Roman war der erste, weltweit ausstrahlende Bestseller der DDR-Literatur, wurde mehrfach publikumswirksam verfilmt und geriet nach 1989/90 immer wieder zum Gegenstand kritischer Auseinandersetzungen über die DDR-Literatur. Apitz war ein prominenter Vertreter des DDR-Literaturbetriebs und ein Vorzeigeautor für den propagierten Antifaschismus.

    Lebensdaten

    Geboren am 28. April 1900 in Leipzig-Volksmarsdorf
    Gestorben am 7. April 1979 in Berlin-Ost
    Grabstätte Zentralfriedhof Friedrichsfelde in Berlin
    Konfession konfessionslos
    Bruno Apitz, BArch / Bildarchiv (InC)
    Bruno Apitz, BArch / Bildarchiv (InC)
  • Lebenslauf

    28. April 1900 - Leipzig-Volksmarsdorf

    1905 - 1914 - Leipzig

    Schulbesuch

    Volksschule

    1914 - 1915 - Leipzig

    Ausbildung zum Stempelschneider (abgebrochen)

    1917 - 1918 - Leipzig; Cottbus; Wohlau (Schlesien, heute Wołów, Polen)

    Rede vor streikenden Arbeitern; Verurteilung; Inhaftierung

    1919 - Leipzig

    Mitglied

    SPD

    1919 - 1919 - Leipzig

    Ausbildung zum Buchhändler (erzwungener Abbruch nach Teilnahme an einer Streikkundgebung)

    1919 - 1927 - u. a. Leipzig

    Aushilfsarbeiter, Schauspieler; zeitweise arbeitslos

    1927 - 1930 - Leipzig

    Mitglied; Spielleiter von Agitprop-Truppen der Partei

    KPD

    1930 - 1933 - Leipzig

    Funktionär der Bezirksleitung; Korrespondent und Referent im Agitprop-Kader

    KPD

    1933 - 1934 - Colditz bei Leipzig; Sachsenburg bei Chemnitz

    Inhaftierung

    Konzentrationslager

    1934 - 1937 - Waldheim bei Chemnitz

    Inhaftierung

    Zuchthaus

    1937 - 1945 - Buchenwald bei Weimar

    Inhaftierung

    Konzentrationslager

    1945 - 1946 - Leipzig

    Verwaltungsdirektor

    Städtische Bühnen

    1946

    Gründungsmitglied

    SED

    1948 - 1949 - Leipzig

    Redakteur

    Leipziger Volkszeitung

    1950 - 1955 - Leipzig; seit 1952 Berlin-Ost

    Autor, Dramaturg

    DEFA

    1955 - 1979 - Berlin-Ost

    freischaffender Schriftsteller

    7. April 1979 - Berlin-Ost
  • Genealogie

    Vater Friedrich Hermann Apitz 1858–1917 Wachstuchdrucker in Leipzig
    Mutter Marie Friederike Apitz, geb. Anhalt 1863–1936 Waschfrau
    Geschwister elf ältere Geschwister
    1. Heirat 1950
    Ehefrau Martha Eleonore Apitz, geb. Ehrhardt geb. 1912 Sekretärin
    Scheidung 1954
    2. Heirat 1965
    Ehefrau (Lebenspartnerin seit 1956/57) Marlis Apitz, geb. Kiekhäfer geb. 1938 Physiotherapeutin
    Kinder eine Tochter
    Diese Grafik wurde automatisch erzeugt und bietet nur einen Ausschnitt der Angaben zur Genealogie.

    Apitz, Bruno (1900 – 1979)

    • Vater

      Friedrich Hermann Apitz

      1858–1917

      Wachstuchdrucker in Leipzig

    • Mutter

      Marie Friederike Apitz

      1863–1936

      Waschfrau

    • 1.·Heirat

      • Ehefrau

        Martha Eleonore Apitz

        geb. 1912

        Sekretärin

    • 2.·Heirat

      • Ehefrau

        Martha Eleonore Apitz

        geb. 1912

        Sekretärin

  • Biografie

    alternativer text
    Bruno Apitz, BArch / Bildarchiv (InC)

    Apitz’ Abstammung ist nicht geklärt. Früh vermutete er, dass nicht Friedrich Hermann Apitz sein leiblicher Vater, sondern er aus einer außerehelichen Beziehung seiner Mutter mit dem Maschinenschlosser Max Frölich (1858–1942) hervorgegangen sei, was Apitz auch in seinem stark autobiografisch gefärbtem Roman „Der Regenbogen“ (1976) andeutete und was von Angehörigen der Familie Frölich untermauert wurde. Sollte die als wahrscheinlich zu bewertende Vermutung stimmen, wäre der kommunistische Politiker und Publizist Paul Frölich (1884–1953) Apitz’ natürlicher Halbbruder.

    Apitz besuchte von 1905 bis 1914 die Volksschule in Leipzig und engagierte sich bereits als Jugendlicher politisch. In Leipzig hielt er als Mitglied des Arbeiterjugendbildungsvereins der SPD am 16. August 1917 vor streikenden Arbeitern eine Rede gegen die Fortdauer des Kriegs, in deren Folge er wegen „versuchten Landesverrats“ verurteilt und bis zur Begnadigung kurz vor Beginn der Novemberrevolution 1918 in den Anstalten Cottbus und Wohlau (Schlesien, heute Wołów, Polen) inhaftiert wurde. Die Haft hatte entscheidenden Einfluss auf seine spätere Entwicklung: Im Gefängnis begann Apitz Verse zu schreiben und entdeckte seine Lust am schriftstellerischen Schaffen.

    Nach abgebrochenen Ausbildungen zum Stempelschneider (1914/15) und Buchhändler 1919 war Apitz in den 1920er Jahren als Aushilfsarbeiter und Schauspieler tätig, unterbrochen von Phasen der Arbeitslosigkeit. 1927 trat er der KPD bei und begann etwa zur selben Zeit, kulturpropagandistisch zu arbeiten und zu schreiben; erste Kurzgeschichten wie „Der junge Dichter“ erschienen in der satirischen Wochenzeitschrift „Der Drache“ bzw. „Weihnacht in der Zelle“ in der Hallischen KPD-Zeitung „Klassenkampf“. Zwei frühe Romane gelten als verschollen. Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten kam Apitz im Mai 1933 für drei Monate in „Schutzhaft“ im KZ Colditz bei Leipzig, später im KZ Sachsenburg bei Chemnitz. Mit der Gestaltung und Verteilung illegaler politischer Plakate und Flugblätter beteiligte sich Apitz am Wiederaufbau der KPD und kämpfte gegen den Nationalsozialismus. 1934 wurde er abermals verhaftet, misshandelt, wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ verurteilt und im Zuchthaus Waldheim inhaftiert. Nach Verbüßung der Haftstrafe wurde Apitz 1937 in das KZ Buchenwald überführt und bis zur Befreiung des Lagers im April 1945 gefangen gehalten.

    Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs arbeitete Apitz u. a. als Redakteur bei der „Leipziger Volkszeitung“ (unter dem Pseudonym „Britz“) und als Verwaltungsdirektor der Städtischen Bühnen Leipzig. 1955 zog er nach Berlin-Ost und verfasste als freischaffender Schriftsteller seinen Buchenwald-Roman „Nackt unter Wölfen“ (1958), der von Martin Gregor-Dellin (1926–1988) als Lektor beim Mitteldeutschen Verlag in Halle an der Saale betreut wurde und Apitz schlagartig berühmt machte. In dem Werk, das in der DDR seit 1960 zur Schullektüre gehörte, erzählte er die Geschichte eines kleinen jüdischen Jungen, der im Frühjahr 1945 in einem Koffer in das KZ Buchenwald gebracht und bis zum Tag der Befreiung von kommunistischen Häftlingen vor der SS versteckt und damit gerettet wird. Bis heute wurde das Buch weltweit über drei Millionen Mal verkauft und in mehr als 30 Sprachen übersetzt. Auch in der Bundesrepublik erfuhr der Roman eine in Teilen positive Aufnahme, so etwa durch Marcel Reich-Ranicki (1920–2013) anlässlich des Erscheinens der westdeutschen Taschenbuchausgabe 1961.

    1958 als Hörspielfassung gesendet, wurde „Nackt unter Wölfen“ 1960 erstmals unter der Regie von Georg Leopold (1920–2004) für den Deutschen Fernsehfunk der DDR verfilmt. Internationale Aufmerksamkeit erregte die Neuverfilmung für die DEFA 1963 mit Frank Beyer (1932–2006) als Regisseur und Armin Mueller-Stahl (geb. 1930) als einem der Hauptdarsteller. Eine dritte Verfilmung unter der Regie von Philipp Kadelbach (geb. 1974) für den Mitteldeutschen Rundfunk folgte zum 70. Jahrestag der Befreiung Buchenwalds 2015; das Drehbuch von Stefan Kolditz (geb. 1956) basiert auf Apitz’ unveröffentlichtem, unlektoriertem Manuskript.

    Stefan Heym (1913–2001) nannte Apitz einen „Ein-Buch-Autor“, da dieser mit seinen weiteren Werken nie an den Erfolg von „Nackt unter Wölfen“ anknüpfen konnte: Seine Romane „Der Regenbogen“ (1976) und „Schwelbrand“ (postum 1984) sowie die KZ-Novelle „Esther“ (1988), die unter der Regie von Robert Trösch (1911–1986) und zur Musik von Hanns Eisler (1898–1962) 1962 als Fernsehspiel produziert und erst am 18. April 1980 erstgesendet wurde, fanden kaum öffentliche Beachtung. Gleiches gilt für den Tatsachenbericht „Das war Buchenwald!“ (1946), der authentisch über das Grauen und Elend im KZ Buchenwald berichtet. Jüngste Archivfunde widerlegten aber Heyms Urteil: So zeigen das Prosafragment „Die Marmorstatue“ und zahlreiche Gedichte aus Apitz‘ Haftzeiten die Bandbreite seines schriftstellerischen Könnens.

    Literaturwissenschaftliches Aufsehen erregte 2012 eine Neuausgabe von „Nackt unter Wölfen“, die erstmals für die Veröffentlichung 1958 gestrichene Originalpassagen enthielt und damit Roman und Autor in ein neues Licht rückte. Deutlich wird, dass Apitz lange um die Publikation seines Werks kämpfen und – z. T. aus politischen und ideologischen Gründen – etliche Umarbeitungen des Texts hinnehmen musste. Die ursprüngliche Fassung war viel konfliktreicher und erzählte in allen Einzelheiten von der prekären Zwangslage, in der kommunistische Funktionshäftlinge andere Häftlinge an die SS übergeben mussten oder in der sie einem SS-Arzt bei Giftinjektionen assistierten. Das Manuskript trug dazu bei, Vorwürfe aus der Zeit nach 1989/90 zu relativieren, Apitz habe ein übertrieben positives Bild der kommunistischen Häftlinge entwerfen wollen.

    Apitz, der 1946 zu den Gründungsmitgliedern der SED zählte, stand seit August 1957 in Verbindung mit dem Ministerium für Staatssicherheit (MfS) und wurde als Deckadresse („Brendel“) für den Postempfang eingesetzt. Er erklärte sich bereit, die an ihn adressierte Post an das MfS weiterzuleiten und darüber hinaus Berichte für das MfS anzufertigen. Mitarbeitern des MfS gelang auf dem „Wege der Überzeugung“ die Anwerbung zu jener Zeit, als Apitz vor dem Abschluss von „Nackt unter Wölfen“ stand. Apitz leitete Post an das MfS weiter, schrieb zwei Berichte und beendete die Zusammenarbeit auf eigenen Wunsch im Oktober 1959.

    Neben seiner Tätigkeit als Schriftsteller war Apitz Bildhauer und Zeichner sowie Kabarettist und Schauspieler. Als Schauspieler arbeitete er u. a. in den 1920er Jahren in Nebenrollen am Leipziger „Alten Theater“ und am Stadttheater Harburg (Elbe). Im KZ Buchenwald schuf er – z. T. im Auftrag der Lagerleiter – zahlreiche Skulpturen und Schnitzereien, die ihn im ganzen Lager bekannt machten und letztlich beitrugen, sein Überleben zu sichern, darunter die vielbeachtete Holzplastik „Das letzte Gesicht“ (1944, heute Deutsches Historisches Museum, Berlin).

  • Auszeichnungen

    1930–1933 Mitglied im Bund proletarischer Schriftsteller
    1958 Medaille für Kämpfer gegen den Faschismus 1933–1945
    1958 Nationalpreis der DDR für Kunst und Kultur 3. Klasse (1. Klasse 1963)
    1959 Vaterländischer Verdienstorden in Silber (in Gold 1965, mit Ehrenspange 1972)
    1961 Ehrennadel der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft in Gold
    1961 ordentliches Mitglied der Akademie der Künste, Berlin-Ost
    1961 ordentliches Mitglied des PEN-Zentrums der DDR
    1961 Ehrenbürger der Stadt Weimar
    1963 Johannes-R.-Becher-Medaille
    1964 Deutsche Friedensmedaille
    1965 Artur-Becker-Medaille
    1965 Verdienstmedaille der DDR
    1970 Karl-Marx-Orden
    1975 Ehrenbürger der Stadt Leipzig
    1976 Kunstpreis des Freien Deutschen Gewerkschaftsbunds
  • Quellen

    Nachlass:

    Bruno-Apitz-Archiv im Literaturarchiv der Akademie der Künste, Berlin. (P) (weiterführende Informationen)

  • Werke

    Veröffentlichte Werke:

    Der junge Dichter, 1920. (Kurzgeschichte)

    Weihnacht in der Zelle, 1920. (Kurzgeschichte)

    Das Blümchen im Gefängnishof, 1921 (Gedicht)

    Müde, 1921. (Gedicht)

    Und was sagt ihr dazu? 1925. (Bühnenstück, unter dem Pseudonym Bruno Bethelisa)

    Das war Buchenwald! Ein Tatsachenbericht, 1946. (Dokumentation; sechs Artikel u. Vorw. v. Apitz)

    Nackt unter Wölfen, 1958, zahlr. Neuaufl. u. Übersetzungen, erw. Neuausg. hg. v. Susanne Hantke/Angela Drescher, 2012. (Roman)

    Esther, 1959, Neuaufl. 1988. (Novelle)

    Letzter Appell, 1961. (Gedicht)

    Der Regenbogen, 1976. (Roman)

    Krematorium Buchenwald, 1976. (Gedicht)

    Kopf hoch!, 1979. (Gedicht)

    Ward einer mal in früheren Jahren, 1979. (Gedicht)

    Du kennst mich nicht, 1980. (Gedicht)

    Schwelbrand, 1984. (Roman)

    Unveröffentlichte Werke:

    Der Mensch im Nacken. (1924, Bühnenstück)

    Fleck und Barb, die Unrasierten, (1933, Roman, verschollen)

    Der Infusor und seine Magd (1935/36, Roman, verschollen)

    Die Marmorstatue. (1942/43, Novelle)

    Paradies und Gute Erde. (1944/45, Bühnenstück)

    Butter aus Holland. (1966, Komödienstück)

    Interviews:

    Kunst im Widerstand. Helmut Hauptmann im Gespräch mit Bruno Apitz, 2 T., in: ndl. Neue Deutsche Literatur (1976), H. 11, S. 19–26 u. (1980), H. 4, S. 47–57.

    Von der Größe und Schönheit des Menschen. Josef-Hermann Sauter im Interview mit Bruno Apitz, in: Anneliese Löffler (Hg.), Auskünfte. Werkstattgespräche mit DDR-Autoren, 1974, S. 355–371.

    Bibliografie:

    Claude D. Conter, Bruno Apitz. Eine Werkgeschichte, unveröff. Magisterarbeit, Universität Bamberg, 1997.

    Stadt- und Bezirksbibliothek Leipzig/Zentralinstitut für Bibliothekswesen (Hg.), Bruno Apitz 1900–1979. Biographie – Texte – Bibliographie, erarbeitet u. komm. v. Renate Florstedt, 1990.

  • Literatur

    Monografien und Sammelbände:

    Thomas Heimann, Bilder von Buchenwald: Die Visualisierung des Antifaschismus in der DDR (1945–1990), 2005.

    Bill Niven, Das Buchenwaldkind. Wahrheit, Fiktion und Propaganda, 2009.

    Lars Förster, Bruno Apitz. Eine politische Biographie, 2015. (P)

    Stefanie Götze (Hg.), Verfolgt – Bejubelt – Vergessen. Zum Leben und Werk von Bruno Apitz, 2015. (P)

    Susanne Hantke, Schreiben und Tilgen. Bruno Apitz und die Entstehung des Buchenwald-Romans „Nackt unter Wölfen“, 2018.

    Aufsätze und Beiträge:

    Marcel Reich-Ranicki, Ein ungewöhnlicher Publikumserfolg, in: Die Zeit v. 27.10.1961, S. 17.

    Claude D. Conter, Bruno Apitz. Im Auftrag des Antifaschismus, in: Germanistik. Publications du Centre universitaire de Luxembourg 15 (2001), S. 39–69.

    Claude D. Conter, Ein unbekannt gebliebenes Gedicht von Bruno Apitz, in: Zeitschrift für Germanistik 3 (1998), S. 655–659.

    Harry Stein, „Nackt unter Wölfen“. Literarische Fiktion und Realität einer KZ-Gesellschaft, in: Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (Hg.), Sehen, Verstehen und Verarbeiten. KZ Buchenwald 1937–1945, KZ Mittelbau-Dora 1943–1945, 2000, H. 43, S. 27–40.

    Claude D. Conter „Aufbau aus Trümmern, neue Menschwerdung“. Bruno Apitz’ literarische Erziehung zum Sozialismus, in: Günter Häntzschel (Hg.), Treibhaus. Jahrbuch für die Literatur der fünfziger Jahre 4 (2009), S. 82–102.

    Stefan Heym, Nachruf, 2011, S. 721.

    Susanne Hantke, „Das Dschungelgesetz, unter dem wir alle standen“. Der Erfolg von „Nackt unter Wölfen“ und die unerzählten Geschichten der Buchenwalder Kommunisten [Nachwort], in: Bruno Apitz, Nackt unter Wölfen, erw. Neuausg., 2012, S. 515–574.

    Lars Förster, Bruno Apitz und die Staatssicherheit. Ein Recherchebericht über die DA „Brendel“, in: Deutschlandarchiv v. 21.10.2013. (Onlineressource)

    Lars Förster, Bruno Apitz und das MfS. Zum Selbstverständnis eines deutschen Kommunisten, in: Marcus Hawel/Herausgeber_innen-Kollektiv (Hg.), Work in progress. Work on progress. Doktorand_innen-Jahrbuch 2012 der Rosa-Luxemburg-Stiftung 2 (2013), S. 109–131.

    Claude D. Conter, „Das war ein fast vergessenes Stück Literatur“. Bruno Apitz’ Novelle Esther oder Archäologie eines Missverständnisses, in: Ulrich von Bülow/Sabine Wolf (Hg.), DDR-Literatur. Eine Archivexpedition, 2014, S. 187–206.

    Lars Förster, Mehr als ein Ein-Buch-Autor. Das künstlerische Schaffen von Bruno Apitz im KZ Buchenwald, in: Gerbergasse 18. Thüringer Vierteljahresschrift für Zeitgeschichte und Politik 77 (2015), S. 28–33.

    Denise Görlach, Bruno Apitz. Die Marmorstatue – Edition eines Prosafragments, in: Jörg Jungmayr/Marcus Schotte (Hg.). Opera minora editorica. Editorische Beiträge zur Kulturwissenschaft, 2017, S. 341–456.

    Lars Förster, „… als wäre bei unserem Eintritt ins Lager ein großes Tor zugeschlagen“. Bruno Apitz (1900–1979), in: Bert Pampel/Mike Schmeitzner (Hg.), Konzentrationslager Sachsenburg (1933–1937), 2018, S. 241–261.

    Lexikonartikel:

    Anke Hees, Art. „Apitz, Bruno“, in: Deutsches Literaturlexikon. Das 20. Jahrhundert, Bd. 1, hg. v. Carl Ludwig Lang, 2000, Sp. 295–297. (W, L)

    Claude D. Conter, Art. „Apitz, Bruno“, in: Bernd Lutz/Benedikt Jeßing (Hg.), Metzler Autoren Lexikon. Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 2004, S. 20 f.

    Claude D. Conter, Art. „Bruno Apitz“, in: Gertrud Maria Rösch (Hg.), Fakten und Fiktionen. Werklexikon deutschsprachiger Schlüsselliteratur 1900–2010, Bd. 1, 2011, S. 5–9.

    Bernd-Rainer Barth, Art. „Apitz, Bruno“, in: Wer war wer in der DDR? 5. Ausg., Bd. 1, 2010. (Onlineressource)

  • Onlineressourcen

  • Porträts

    Büste v. Ruthild Hahne (1910–2001), 1965, Privatbesitz, Abbildung in: Bildende Kunst, (Berlin-Ost) 4 (1966), S. 175.

    Bleistiftzeichnung v. Walter Arnold (1909–1979), 1966. (Onlineressource)

  • Autor/in

    Lars Förster (Chemnitz)

  • Zitierweise

    Förster, Lars, „Apitz, Bruno“ in: NDB-online, veröffentlicht am 01.01.2024, URL: https://www.deutsche-biographie.de/118829637.html#dbocontent

    CC-BY-NC-SA