Lebensdaten
erwähnt 1643, gestorben 1654
Sterbeort
Rotterdam
Beruf/Funktion
Dichter
Konfession
reformiert?
Normdaten
GND: 132095572 | OGND | VIAF: 10997368
Namensvarianten
  • Joncktys, Daniel
  • Jonctys, Daniel
  • Jongtys, Daniel
  • mehr

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Joncktys, Daniel, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd132095572.html [22.09.2020].

CC0

  • Leben

    Joncktys: Daniel J., holländischer Dichter, geb. zu Dordrecht 1600 und hier als Arzt thätig, begab er sich 1643 nach Rotterdam, wo er, zum Schöffen erwählt, 1654 starb. Zu dieser Uebersiedelung veranlaßte ihn der Kirchenbann, welchen der reformirte Kirchenrath wegen seines satirischen Gedichtes „Hedendaegse Venus en Minerva“ 1641 über ihn aussprach. Seinen Freisinn bethätigte er auch in seinen Schriften gegen den Zauberwahn 1638 und gegen die Folter 1651. Als Dichter hat er sich durch seine zierlichen, oft aber auch spitzfindigen Minnelieder dauernde Anerkennung erworben. Sie erschienen zuerst o. J. (zwischen 1620 und 23), dann 1639, unter dem Titel „Roselyns Oochies": der Glanz dieser Augen ist das endlos variirte Hauptthema des Dichters.

    • Literatur

      Van der Aa, Biogr. Woordenboek.

  • Autor/in

    Martin.
  • Empfohlene Zitierweise

    Martin, "Joncktys, Daniel" in: Allgemeine Deutsche Biographie 14 (1881), S. 499 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd132095572.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA