Lebensdaten
1739 – 1823
Geburtsort
Krems an der Donau
Sterbeort
Wien
Beruf/Funktion
Maler
Konfession
katholisch?
Normdaten
GND: 129293717 | OGND | VIAF: 187261335
Namensvarianten
  • Wuttky, Michael
  • Wutky, Michael

Porträt(nachweise)

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Wuttky, Michael, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd129293717.html [22.02.2024].

CC0

  • Biographie

    Wuttky: Michael W., Maler, wurde zu Krems oder zu Tulln in Niederösterreich im J. 1739 geboren. Im J. 1759 bezog er die unter Meytens' Direction stehende Akademie der bildenden Künste in Wien und widmete sich an ihr mit Glück der Historienmalerei. Nachdem er im J. 1770 Mitglied der Akademie geworden war, begab er sich nach Italien und verlegte sich hier säst ausschließlich auf die Landschaftsmalerei, in der er es als geschickter Manierift zu großem Rus brachte. In den Jahren 1781—1787 malte er in Rom zahlreiche Ansichten aus der Stadt und ihrer Umgebung, sowie componirte Landschaften, die er mit verfallenen oder erhaltenen römischen Bauwerken ausstasfirte. Sie sind sämmtlich auf den Effect berechnet und streben alle Arten von Lichtwirkungen ziemlich scrupellos an. Nach sechsjährigem Aufenthalt in Italien kehrte W. nach Wien zurück und erhielt nun zahlreiche Aufträge auf Bilder. Einige Zeit lang war er hier auch als Professor an der Akademie thätig. Im J. 1805 reiste er zum zweiten Mal nach Italien, um neue Studien für seine Landschaften zu machen. Nach seiner Rückkehr blieb er unermüdlich bis zu seinem Tode thätig, der in Wien am 23. September 1823 erfolgte. Von seinen Arbeiten, die bei seinen Lebzeiten namentlich von der österreichischen Aristokratie mit Vorliebe gekauft wurden, besitzt die Gemäldegalerie der k. k. Akademie der bildenden Künste in Wien elf, und in der Gemäldegalerie im Künstlerhause Rudolphinum zu Prag wird wenigstens eines derselben aufbewahrt. W. hat sich auch als Kupferstecher versucht, doch ist bisher keine Arbeit dieser Art von ihm bekannt geworden.

    • Literatur

      Vgl. G. K. Nagler, Neues allgemeines Künstler-Lexikon. München 1852. XXII, 137. — C. v. Lützow, Geschichte der k. k. Akademie der bildenden Künste. Wien 1877. S. 149. —
      Ders., k. k. Akademie der bildenden Künste. Katalog der Gemälde-Galerie. Wien 1889. S. 324—327. —
      (Vict. Barvitius), Katalog der Gemälde-Galerie im Künstlerhause Rudolfinum zu Prag. Prag 1889. S. 252. —
      Die Historische Ausstellung der k. k. Akademie der bildenden Künste in Wien 1877. Wien 1877. S. 229. — Wurzbach LIX, 33—35.

  • Autor/in

    H. A. Lier.
  • Zitierweise

    Lier, Hermann Arthur, "Wuttky, Michael" in: Allgemeine Deutsche Biographie 44 (1898), S. 379 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd129293717.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA