Lebensdaten
1829 bis 1893
Geburtsort
Wien
Sterbeort
Wien
Beruf/Funktion
Maler
Konfession
keine Angabe
Normdaten
GND: 138633940 | OGND | VIAF: 294904720
Namensvarianten
  • Till, Leopold

Verknüpfungen

Von der Person ausgehende Verknüpfungen

Personen in der GND - familiäre Beziehungen

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Till, Leopold, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd138633940.html [24.09.2020].

CC0

  • Leben

    Till: Leopold T., Maler, 1829 in Prag geboren, Sohn des wenig bekannten Malers Jacob Till, genoß den ersten Unterricht im Hause seines Vaters und trat 1844 in die Wiener Akademie, wo er unter der Leitung J. Führich's sich für die Historienmalerei ausbildete. Er lenkte zuerst die Aufmerksamkeit auf sich durch das Gemälde: „Rudolf v. Habsburg in der Schlacht bei Murten in Lebensgefahr“. Auf Anregung des Directors der Prager Akademie der Künste, Ruben, erhielt T. den Auftrag sich an den Fresken des Belvedere auf dem Hradschin, welche der böhmische Kunstverein ausführen ließ, zu betheiligen und führte nach der Composition Ruben's und dem Carton Swoboda's das Bild „Wissenschaften“ aus. Später widmete sich T. vorzugsweise der Genremalerei und stellte zahlreiche Bilder im österreichischen Kunstverein aus. Seit dem J. 1872 lebte T. zurückgezogen und starb in Wien am 7. Juli 1893.

  • Autor/in

    K. W.
  • Empfohlene Zitierweise

    W., K., "Till, Leopold" in: Allgemeine Deutsche Biographie 38 (1894), S. 303 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd138633940.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA