Lebensdaten
1761 – 1827
Geburtsort
Dachsenhausen
Sterbeort
Gießen
Beruf/Funktion
Schriftsteller ; Professor für Philosophie
Konfession
evangelisch?
Normdaten
GND: 117441651 | OGND | VIAF: 30313639
Namensvarianten
  • Snell, Friedrich Wilhelm Daniel
  • Snell, F. W. D.
  • Snell, F.W.D.
  • mehr

Objekt/Werk(nachweise)

Verknüpfungen

Verknüpfungen auf die Person andernorts

Aus dem Register von NDB/ADB

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Snell, Friedrich Wilhelm Daniel, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd117441651.html [03.03.2024].

CC0

  • Biographie

    Snell: Friedrich Wilhelm Daniel S., Schulmann, geboren am 26. October 1761 zu Dachsenhausen in der damals darmstädtischen Niedergrafschaft Katzenellenbogen, am 28. October 1827 zu Gießen. Sohn eines Pfarrers sollte er, gleich diesem und gleich drei von dessen fünf Söhnen, dem geistlichen Stande sich widmen, entsagte aber nach schon vollendetem Studium wegen eines Fehlers seiner Sprachorgane und wandte sich nach dem Beispiele seines vierten Bruders dem Schulfache zu. Schon 1784 wurde er am Pädagogium zu Gießen angestellt, um Mathematik zu lehren, welche er neben der Theologie mit großer Vorliebe getrieben hatte. Seit 1789 war S. auch an der Universität thätig, erst als Privatdocent, dann als außerordentlicher, endlich 1800 als ordentlicher Professor. 1805 erhielt er die Professur der Geschichte, für welche er aber in keiner Weise geeignet war. Ersprießlicher wirkte er dagegen in der Pädagogcommission, welche die Oberaufsicht über die oberhessischen Gymnasien zu führen hatte. Von seinen zahlreichen Schriften elementarmathematischen und philosophischen Inhaltes dürsten wenige mehr bekannt sein.

    • Literatur

      Neuer Nekrolog der Deutschen. Jahrgang 1827. Zweiter Theil. S. 916 bis 921.

  • Autor/in

    Cantor.
  • Zitierweise

    Cantor, Moritz, "Snell, Friedrich Wilhelm Daniel" in: Allgemeine Deutsche Biographie 34 (1892), S. 506 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd117441651.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA