Lebensdaten
1761 bis 1827
Beruf/Funktion
Schriftsteller ; Professor für Philosophie
Konfession
evangelisch?
Normdaten
GND: 117441651 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Snell, Friedrich Wilhelm Daniel

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Zitierweise

Snell, Friedrich Wilhelm Daniel, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd117441651.html [24.01.2019].

CC0

  • Leben

    Snell: Friedrich Wilhelm Daniel S., Schulmann, geboren am 26. October 1761 zu Dachsenhausen in der damals darmstädtischen Niedergrafschaft Katzenellenbogen, am 28. October 1827 zu Gießen. Sohn eines Pfarrers sollte er, gleich diesem und gleich drei von dessen fünf Söhnen, dem geistlichen Stande sich widmen, entsagte aber nach schon vollendetem Studium wegen eines Fehlers seiner Sprachorgane und wandte sich nach dem Beispiele seines vierten Bruders dem Schulfache zu. Schon 1784 wurde er am Pädagogium zu Gießen angestellt, um Mathematik zu lehren, welche er neben der Theologie mit großer Vorliebe getrieben hatte. Seit 1789 war S. auch an der Universität thätig, erst als Privatdocent, dann als außerordentlicher, endlich 1800 als ordentlicher Professor. 1805 erhielt er die Professur der Geschichte, für welche er aber in keiner Weise geeignet war. Ersprießlicher wirkte er dagegen in der Pädagogcommission, welche die Oberaufsicht über die oberhessischen Gymnasien zu führen hatte. Von seinen zahlreichen Schriften elementarmathematischen und philosophischen Inhaltes dürsten wenige mehr bekannt sein.

    • Literatur

      Neuer Nekrolog der Deutschen. Jahrgang 1827. Zweiter Theil. S. 916 bis 921.

  • Autor/in

    Cantor.
  • Empfohlene Zitierweise

    Cantor, Moritz, "Snell, Friedrich Wilhelm Daniel" in: Allgemeine Deutsche Biographie 34 (1892), S. 506 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd117441651.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA