• Leben

    Schultz: Johann S., ein geborener Lüneburger und Organist in Dannenberg im 17. Jahrhundert, welches dem Hause Braunschweig gehörte. Wir besitzen von ihm „40 neue außerlesene schöne liebliche Paduanen, Intraden und Galliarden, 4 vocum benebst mit 2-chorigen „Passometzen“ mit 8 Stimmen, auf allen Instrumenten gantz lieblich zu gebrauchen. Hamburg 1617 bei Carstens.“ Die königl. Bibliothek zu Berlin und die Landesbibliothek in Kassel besitzen nur Fragmente von dem Werke. Ein zweites Werk von 1622, betitelt: „Musikalischer Lustgarten“, aus allerhand Motetten bestehend, ist bis heute nur dem Titel nach bekannt. Der in Rist's Neue himlische Lieder von 1651 genannte J. S. ist Jakob Praetorius und daher mit obigem nicht zu verwechseln.

  • Autor/in

    Rob. Eitner.
  • Empfohlene Zitierweise

    Eitner, Robert, "Schultz, Johann" in: Allgemeine Deutsche Biographie 32 (1891), S. 716 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118762303.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA