Lebensdaten
1833 bis 1889
Geburtsort
Oradea
Sterbeort
Wien
Beruf/Funktion
Nervenarzt
Konfession
keine Angabe
Normdaten
GND: 124671888 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Rosenthal, Moritz
  • Rosenthal, M.
  • Rosenthal, Maurizio

Orte

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Zitierweise

Rosenthal, Moritz, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd124671888.html [18.11.2019].

CC0

  • Leben

    Rosenthal: Moritz R., Arzt und Nervenarzt aus Großwardein in Ungarn, geboren 1833, studirte an der Wiener Universität, wo Tuerck sein Lehrer war. 1858 erfolgte seine Promotion, 1863 habilitirte er sich, 1875 erhielt er eine Professur für Nervenkrankheiten und eine Abtheilung im Allgemeinen Krankenhause, wo er bis zu seinem am 30. December 1889 erfolgten Tode thätig war. Um das von ihm speciell gepflegte Fach der Pathologie des Nervensystems hat sich R. litterarisch wie praktisch ein beträchtliches Verdienst erworben. Sein Hauptwerk ist die: „Klinik der Nervenkrankheiten“ (1875 in 2. Auflage; auch französisch, englisch, italienisch und russisch), ferner veröffentlichte R.: „Handbuch der Elektrotherapie" (1873 in 2. Auflage, mehrfach übersetzt); „Ueber Stottern" (1861); „Ueber Hirntumoren" (1863 resp. 1870); „Ueber Scheintod" (1872); „Cervicale Paraplegie“ (1876); „Hysterie“ (drei Abhandlungen); „Polymyelitis anterior“ (1878); „Rindencentren des Menschenhirns" (1878); „Diagnose und Therapie der Rückenmarkskrankheiten" (1878); „Myelitis und Tabes nach Lues" (1881); „Motorische Hirnfunctionen“ (1882); „Diagnose und Therapie der Magenkrankheiten“ (1883); außerdem ca. 70 kleinere Aufsätze.

    • Literatur

      Vgl. Biogr. Lexikon hervorr. Aerzte etc., hsg. v. Pagel, Berlin u. Wien 1901, S. 1425.

  • Autor/in

    Pagel.
  • Empfohlene Zitierweise

    Pagel, Julius Leopold, "Rosenthal, Moritz" in: Allgemeine Deutsche Biographie 53 (1907), S. 496 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd124671888.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA