Lebensdaten
1760 – 1835
Beruf/Funktion
Stenograph ; Stadtgerichtsassessor ; Justizbeamter ; Stenograf
Konfession
katholisch?
Normdaten
GND: 138455910 | OGND | VIAF: 89994870
Namensvarianten
  • Reischl, Thomas Alois

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Reischl, Thomas Alois, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd138455910.html [08.12.2022].

CC0

  • Biographie

    Reischl: Thomas Alois R., Stadtgerichtsassessor und Stenograph, geboren 1760 zu Salzburg, daselbst am 22. December 1835, wurde 1788 wirklicher Auditorlieutenant beim hochfürstlichen Kriegsrath, 1815 Stadtgerichtsassessor und 1818 erster Registrant beim Stadt- und Landgericht in Salzburg. Er hatte sich mit den stenographischen Systemen von Horstig und Mosengeil bekannt gemacht und stenographischen Unterricht am erzbischöflichen Priesterseminar in Salzburg ertheilt. Im J. 1808 gab er in Salzburg unter der Bezeichnung R**** eine „Anleitung zur deutschen Stenographie“ heraus, die eine Verbesserung des älteren Mosengeil’schen Systems, namentlich an der Vocalbezeichnung, bezweckte, ohne damit besondern Erfolg zu erzielen. Neuerdings wird als Verfasser dieser Anleitung ein Michaël Riehr genannt.

    • Literatur

      Vgl. Zeibig, Gesch. u. Litteratur der Geschwindschreibekunst, 2. Aufl., S. 146, Anm. 1. — Johnen, Die Bahnbrecher deutscher Kurzschrift (Berlin 1896), S. 36 u. 37. — Ahnert im Korresp.-Blatt des Stenogr. Instituts zu Dresden, 1907, Nr. 3, S. 71.

  • Autor/in

    Johnen.
  • Zitierweise

    Johnen, Christian, "Reischl, Thomas Alois" in: Allgemeine Deutsche Biographie 53 (1907), S. 295 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd138455910.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA