Lebensdaten
um 1490 bis 1539
Sterbeort
Rain/Donau (begraben Ingolstadt)
Beruf/Funktion
Jurist
Konfession
katholisch
Normdaten
GND: 133469832 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • de Burchardis, Franz
  • Burchardis, Franz de
  • Burkhard, Franz
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Orte

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Zitierweise

Burkhard, Franz, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd133469832.html [25.05.2020].

CC0

  • Leben

    B. trat 1515 in die juristische Fakultät in Ingolstadt ein und wurde 1519 Ordinarius für Zivilrecht,|später für kanonisches Recht. Er war ein Gesinnungsgenosse des Johannes Eck und einer der einflußreichsten Führer der Universität sowohl in den Kämpfen zwischen Studenten und Stadt wie in den religiösen Auseinandersetzungen der Zeit. Ein entschiedener Gegner der Glaubenserneuerung, gab er 1522 die Anregung zum 1. bayerischen Religionsedikt, führte 1523 die Verhöre gegen lutherische Magister durch und unterschrieb die Verurteilung der Artikel Seehofers. 1524 wurde er Vollzugskommissär des 2. bayerischen Religionsedikts und 1530 zum Superattendens der artistischen Fakultät gewählt. Mit seiner Fakultät übersiedelte er 1539 wegen der in Ingolstadt ausgebrochenen Pest nach Rain. Literarisch ist er nicht hervorgetreten. Er wird oft verwechselt mit dem gleichnamigen Kölner Kanzler.

  • Literatur

    K. v. Prantl, Gesch. d. Ludw.-Maximilians-Univ. in Ingolstadt, 1872;
    LThK (unter Burkard).

  • Autor/in

    Hermann Tüchle
  • Empfohlene Zitierweise

    Tüchle, Hermann, "Burkhard, Franz" in: Neue Deutsche Biographie 3 (1957), S. 52 f. [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd133469832.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA