Lebensdaten
1766 bis 1824
Geburtsort
Magdeburg
Sterbeort
Düsseldorf
Beruf/Funktion
Kapellmeister ; Gründer der Niederrheinischen Musikfeste
Konfession
evangelischer Sohn
Normdaten
GND: 117168939 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Burgmüller, August Franz
  • Burgmüller, August Friedrich
  • Burgmüller, Johann August Franz
  • mehr

Verknüpfungen

Verknüpfungen auf die Person andernorts

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Burgmüller, Johann August Franz, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd117168939.html [11.07.2020].

CC0

  • Leben

    Burgmüller: August Friedrich B., geb. 1760 in Magdeburg, 1824 in Düsseldorf, wo er städtischer Musikdirector war, Componist der Operette: „Das hätte ich nicht gedacht“ und einer Musik zu Macbeth, Mitbegründer der Niederrheinischen Musikfeste (1818), ist der Vater von Friedrich und Norbert B. — Friedrich, geb. 1804 in Regensburg, 1874 in Paris, componirte das Ballet: „La Péri“ (Paris 1843) und einen Act des im Verein mit F. v. Flotow und Deldeviz geschriebenen Ballets: „Lady Henriette“ (von St. Georges, Paris 1844), aus welchem des ersteren Oper: „Martha“ (1846) entstanden ist. — Norbert, geb. 8. Febr. 1810 in Düsseldorf, (ertrunken in Folge eines Anfalls von Epilepsie) 7. Mai 1836 zu Burtscheid (bei Aachen), der bedeutendste der genannten. Er war ein Schüler von Spohr und Hauptmann (Kassel 1828—30) und lebte übrigens größtentheils in Düsseldorf, mit Grabbe innig befreundet, ein reich begabtes und viel verheißendes, aber durch häufiges Kranksein gehemmtes, nicht zu vollständiger Entwicklung und Selbständigkeit gelangtes Talent. Von seinen Werken erschienen bei Kistner und bei Hofmeister in Leipzig: Klavierconcert, Fism., op. 1. — Sinfonie Nr. 1, Cm. op. 2. — Klaviersonate, Fm., op. 8. — Sinfonie Nr. 2, Dd., op. 11 (Allegro und Andante, Scherzo von R. Schumann pietätvoll ergänzt und vollendet; letzter Satz fehlt). — Rhapsodie für Klavier, Hm., op. 13. — Lieder. — Begann die Composition der Opern: „Dionys“ (Ouvertüre in F, op. 5, Kistner), und „Der Cid“ (Text von Grabbe, verloren).

    • Literatur

      Vgl. Rob. Schumann's gesamm. Schriften (Leipzig 1854), III,145, 41, 260. — Neue Zeitschrift für Musik (Leipzig), VIII, Nr. 27 (Aufsatz von Immermann). —
      Grabbe's sämmtl. Werke (Leipzig 1870), I, XXXI.
      Signale für die musik. Welt (Leipzig), 1864, Nr. 32 (Aufsatz von Hauptmann). — M. Hauptmann's Briefe an Fr. Hauser (Leipzig 1871), II,245.

  • Autor/in

    v. Sahr.
  • Empfohlene Zitierweise

    Sahr, von, "Burgmüller, Johann August Franz" in: Allgemeine Deutsche Biographie 3 (1876), S. 610 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd117168939.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA