• Leben

    Nerreter: David N., geb. am 8. Februar 1649 zu Nürnberg, studirte zu Altdorf, war poeta laureatus und Mitglied des Pegnitzischen Blumenordens; ward 1672 Magister in Königsberg, 1677 Hofcaplan zu Oettingen, 1681 Diakonus, 1683 Consistorialrath daselbst, 1688 Superintendent zu Kirchheim, später Geistlicher in Nürnberg, 1709 Generalsuperintendent in Hinterpommern, dort in Cammin am 5. Juli 1726 gestorben (vgl. Jöcher). Sein bekanntestes Werk ist der „wunderwürdige Juden- und Heidentempel“ 1700, eine deutsche durch reichliche Zusätze vermehrte Bearbeitung eines englischen Werkes von Roß, welches eine Art Religionsgeschichte zu geben versucht. Vgl. Diestel, Gesch. des A. T's. S. 473. — Andre kleinere Werke s. b. Jöcher.

  • Autor/in

    C. Siegfried.
  • Empfohlene Zitierweise

    Siegfried, C., "Nerreter, David" in: Allgemeine Deutsche Biographie 23 (1886), S. 437 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116939877.html#adbcontent

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