Lebensdaten
1791 - 1864
Geburtsort
Angern bei Budweis
Sterbeort
Wien
Beruf/Funktion
Botaniker
Konfession
katholisch
Normdaten
GND: 132911043 | OGND | VIAF: 52862292
Namensvarianten
  • Alschinger, Andreas

Quellen(nachweise)

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Alschinger, Andreas, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd132911043.html [13.05.2021].

CC0

  • Leben

    Als Sohn armer Eltern kam A. erst 16jährig ans Gymnasium in Linz; dort studierte er auch Philosophie und 3 Jahre Theologie. Seit 1818 im Küstenland, war er 1821-58 Professor für Geschichte, klassische Philologie und Naturgeschichte am Gymnasium Zara. 1829 machte er eine botanische Reise durch ganz Dalmatien, dann folgte die Erforschung der Berge bei Zara. Seine „Flora Jadrensis“ ist eine Quelle für die Kenntnis der Vegetation des Landes und bietet neben den lateinischen und deutschen Namen auch die italienischen, griechischen und dalmatisch-illyrischen Bezeichnungen. Außer für Botanik zeigte er auch Interesse für Fauna und Mineralogie und legte Sammlungen aus den drei Gebieten an.

  • Werke

    Flora Jadrensis, 1832; Verz. d. seit Ausg. d. Flora Jadrensis f. d. Gebiet entdeckten Pflanzen, Progr. Zara, 1852–53;
    Botan. Ausflug auf d. Biscovo, in: Österr. botan. Ztschr. 9, 1859;
    Ausflug ins Velebith-Gebirge, ebenda 10, 1860; Zur Flora v. Lesina, ebenda 11, 1861.

  • Literatur

    ADB I;
    A. Skofitz, A. A., in: Österr. botan. Ztschr., Bd. 14, 1864, S. 151 ff.;
    Wurzbach XIV.

  • Portraits

    in: Bildarchiv d. österr. Nat.-Bibl.

  • Autor/in

    Hans Scharold
  • Empfohlene Zitierweise

    Scharold, Hans, "Alschinger, Andreas" in: Neue Deutsche Biographie 1 (1953), S. 205 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd132911043.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA

  • Leben

    Alschinger: Andreas A., Botaniker, geb. 20. Nov. 1791 zu Angern nächst Budweis in Böhmen, zu Wien 10. Jan. 1864. Er absolvirte das Gymnasium und die Philosophie in Linz, wurde 1821 Professor am Lyceum (seit 1855 Obergymnasium) zu Zara in Dalmatien und lehrte an dieser Anstalt Weltgeschichte, classische Philologie und nach dem Inslebentreten des neuen noch gegenwärtig geltenden Studienplanes auch Naturgeschichte. 1858 trat A. in|den Ruhestand und übersiedelte nach Wien. Während seines Aufenthaltes in Dalmatien durchforschte er dieses Land in botanischer Richtung und gab 1832 die „Flora Jaderensis“ heraus. Genau und gewissenhaft gearbeitet, trug dieselbe wesentlich zur besseren Kenntniß der Vegetation Dalmatiens bei und war vor dem Erscheinen von de Visiani's „Flora dalmata“ eine vielfach benützte Quelle für das Studium der dortigen Pflanzenwelt. Ferner veröffentlichte A. einen Nachtrag zur „Flora Jaderensis“ (1853) und schrieb noch mehrere kleinere Abhandlungen botanischen Inhaltes. Eine ausführliche Biographie Alschinger's mit Anführung aller seiner Publicationen findet sich in der „Oesterreichischen botanischen Zeitschrift“ von Skofitz XIV. (1864) S. 151—154.

  • Autor/in

    Reichardt.
  • Empfohlene Zitierweise

    Reichardt, Heinrich Wilhelm, "Alschinger, Andreas" in: Allgemeine Deutsche Biographie 1 (1875), S. 353-354 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd132911043.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA