Lebensdaten
1700 bis 1781
Geburtsort
Stein am Rhein
Sterbeort
Küssnacht am Rigi
Beruf/Funktion
reformierter Pfarrer ; Theologe
Konfession
reformiert
Normdaten
GND: 102833141 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Meister, Johann Heinrich
  • Le Maitre, Jean Henri
  • Le Maitre, Jean Pierre
  • mehr

Porträt(nachweise)

Verknüpfungen

Von der Person ausgehende Verknüpfungen

Personen in der GND - familiäre Beziehungen

Verknüpfungen auf die Person andernorts

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Meister, Johann Heinrich, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd102833141.html [22.01.2020].

CC0

  • Leben

    Meister: Johann Heinrich M. (dit Le Maître), Theologe und Litterat, wurde den 6. Februar 1700 im schweizerischen Stein am Rhein geboren, wo sein Vater, ein Züricher, das Diaconat bekleidete. Er studirte in Zürich, ward 1719 ordinirt, dann Hauslehrer und Pfarrer im Canton Bern, 1721 Prediger der französischen Gemeinde zu Bayreuth, 1730 derjenigen zu Schwabach, 1733 Hofprediger des Grafen von Schaumburg-Lippe zu Bückeburg, 1747 französischer reformirter Prediger in Erlangen. Im J. 1757 kehrte M. in die Schweiz zurück, woselbst er bis zu seinem Tode als Pfarrer in Küßnacht am Züricher See lebte. Er starb daselbst den 27. Juli 1781. Mit seinen Jugendfreunden Bodmer und Breitinger blieb er zeitlebens enge verbunden. M. war ein sehr belesener, milder, friedliebender Mann, dessen germanische Ursprünglichkeit freilich im französischen Wesen aufgegangen war. Neben kleineren Gelegenheitsschriften schrieb er: „Lettre d'un vieux chrétien à M. Scheffmacher Jésuite sur les six obstacles au salut qu'il prétend qu'ils se trouvent dans la religion chrétienne", 1728; „Sermons sur divers textes“, 1737; „Essai de catechisme familier“, 1740; „Quatre lettres sur la discipline ecclésiastique entre M. Necker et M. le Maître", 1740; „Nouveau recueil de sermons“, 1741; „Réflexions sur la manière de prêcher la plus simple et la plus naturelle“, 1745, deutsch 1746; „Abrégé de la doctrine chrétienne“, 1751; „Von den Wirkungen Gottes in dem Verstande und Willen“, 1752; „Le livre des enfants pour l'école française“, 1753; Aufsätze in der Bibliothèque Germanique, T. IX; XXIII, XXX, XXXI; „Jugement sur l'histoire de la religion chrétienne contre l'avantpropos de l'abrége de Fleury“, Zürich 1768.

    • Literatur

      Goetten, Gelehrtes Europa. — Conspectus Ministerii turicensis.
      Simmler's Urkunden I.
      Bodmer's Briefe an Meister. — Meister's Tagebücher auf der Stadtbibliothek Zürich, welche die Jahre 1721—1781 umfassen, aber leider fast ausschließlich nichtssagende Dinge enthalten.

  • Autor/in

    Breitinger.
  • Empfohlene Zitierweise

    Breitinger, "Meister, Johann Heinrich" in: Allgemeine Deutsche Biographie 21 (1885), S. 259 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd102833141.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA