Lebensdaten
nach 1510 bis 1582
Geburtsort
Aub (Unterfranken)
Sterbeort
Kurland
Beruf/Funktion
baltendeutscher Diplomat ; Kleriker und Notar des Würzburger Bischofs
Konfession
katholisch
Normdaten
GND: 135647843 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Brüggener, Michael
  • Bruckner, Michael
  • Brüggener, Michael
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Orte

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Zitierweise

Bruckner, Michael, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd135647843.html [23.09.2019].

CC0

  • Genealogie

    V Thomas;
    K 1631 in die kurländische Ritterbank aufgenommen als „von Brüggener“.

  • Leben

    B. ist 1545 als Laie im Bistum Würzburg nachweisbar, 1550 finden wir ihn als Kleriker und Notar des Würzburger Bischofs auf Hof Weißensee. Um 1550 ging er in die Dienste des Deutschen Ordens nach Livland und wurde 1551 Sekretär des Ordensmeisters, als welcher er zahlreiche Gesandtschaftsreisen unternahm, vor allem zum Kaiser, auf die Reichstage und zur Hanse. Er war der Hauptvorkämpfer einer engen Bindung zwischen Livland und dem Reich, unter Gotthard Kettler Hauptgegner der polnischen Partei im Orden. 1555 wurde er Ordensrat, 1562 aber trat er als herzoglich kurländischer Rat in den Dienst Kettlers, wo er unentwegt als Diplomat die Verbindung des Baltenlandes, d. h. des Herzogtums Kurland, mit dem Reich aufrechtzuerhalten suchte.

  • Literatur

    L. Arbusow sen., Livlands Geistlichkeit v. Ende d. 12. bis ins 16. Jh., Mitau 1904, S. 34;
    H. Mattiesen, Kurland unter d. Kettlers, Biogr. Anhang (ungedr.).

  • Autor/in

    Heinz Mattiesen
  • Empfohlene Zitierweise

    Mattiesen, Heinz, "Bruckner, Michael" in: Neue Deutsche Biographie 2 (1955), S. 652 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd135647843.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA