Lebensdaten
1731 bis 1817
Geburtsort
Wilsdruff
Sterbeort
Bucha (Saale-Holzland-Kreis)
Beruf/Funktion
Dichter ; Historiker
Konfession
evangelisch?
Normdaten
GND: 116481021 | OGND | VIAF: 37668301
Namensvarianten
  • Breitenbauch, Georg August von
  • Breitenbach, G. August
  • Breitenbach, Georg A. von
  • mehr

Verknüpfungen

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Breitenbauch, Georg August von, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd116481021.html [01.12.2020].

CC0

  • Leben

    Breitenbauch: Georg August v. B., Gerichtsherr auf Bucha (in der goldenen Au in Thüringen), Schriftsteller, geb. 28. Aug. 1731 zu Wilsdruff bei Dresden, 15. Sept. 1817. Durch Privatunterricht wohl vorbereitet, besuchte er die Universität Jena 1749—1753 und bereiste darauf, sich ganz seiner Neigung für Poesie und Kunst hingebend, Frankreich. 1754 besuchte er Berlin, wo er Lessing's und Sulzer's Umgang genoß. Dann aber mußte er, da sein Vater schon 1747, seine Mutter 1753 gestorben, die Bewirthschaftung des väterlichen Erbes übernehmen. 1757 vermählte er sich mit Juliane Henr. Christ. v. Thüna. Da er zugleich ein thätiger Landwirth war, erregt die Masse seiner schriftstellerischen Hervorbringungen in der That Staunen. Seine anfänglichen dichterischen Arbeiten, Schäferpoesien u. dergl., hatten ihn auf morgenländische Poesie geführt, diese auf Geschichte und Geographie des Morgenlandes, Asiens und Afrika's, in alter und neuer Zeit. Zu mittelalterlichen Geschichtsstudien regte ihn das seinen Besitzungen naheliegende Kloster Memleben an ("Lebensgeschichte der Kaiserin Adelheid", 1782, 1788). Ebenso wandte er sich der alten namentlich griechischen Geschichte zu; verfaßte „Zeittafeln der allgem. Geschichte“, „synchronistische Uebersichten“ u. dergl. mehr in Menge. 1804 erschien in Leipzig ein eigenes Verzeichniß seiner Schriften „nebst der Anzeige ihres Inhalts“. — 1782 erhielt er auf sein Ansuchen vom Herzog Karl August von Weimar, mit dem er einige Briefe wechselte (Weimar. Geh. Kanzleiacten H. tit. 15. 12) den Titel eines Kammerrathes.

    • Literatur

      Vgl. Meusel, G. T.; Galerie der vorzüglichsten Staatsm. und Gelehrten, Bd. 1; Leipz. litt. Zeitg. 1817, Nr. 281.

  • Autor/in

    Burkhard.
  • Empfohlene Zitierweise

    Burkhardt, Karl August Hugo, "Breitenbauch, Georg August von" in: Allgemeine Deutsche Biographie 3 (1876), S. 290 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116481021.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA