• Leben

    Magnus: Johann Samuel M., geb. den 4. Septbr. 1678 zu Albrechtsdorf bei Sorau, wo sein Vater, Johann M., Prediger war, studirte zu Greifswalde und Wittenberg und starb als Candidatus Ministerii am 10. Novbr. 1707 zu Sorau. Aus seinem Nachlaß wurde eine historische Beschreibung der Stadt Sorau herausgegeben (Leipzig 1710), welche für die Geschichte und namentlich auch die Gelehrtengeschichte der Lausitz von Werth ist. Während seines kurzen Lebens erschienen von ihm außer einer kleinen hebräischen Grammatik (Leipzig 1707) einige Erbauungsschriften; in seiner Schrift „Erquickung auf dem Siechbette“ (Liegnitz 1707) befindet sich unter einer Anzahl von ihm|gedichteter Lieder auch das in mehrere Gesangbücher aufgenommene Lied: „Jesum Hab ich mir erwählet, Jesus ist mein Licht und Schein“.

    Jöcher III, Sp. 43. Rotermund zum Jöcher IV, Sp. 383 f. Fischer, Kirchenliederlexikon, 1. Hälfte, S. 383 a.

  • Autor/in

    l. u.
  • Empfohlene Zitierweise

    Cantor, Moritz, "Magnus, Johann Samuel" in: Allgemeine Deutsche Biographie 20 (1884), S. 90-91 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd104223014.html#adbcontent

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