• Genealogie

    V Johann Leberecht Albanus (1723–80);
    M Friederike Ernest. Flacht (1728–97), T des Pastors Georg Andreas Flacht und der Johanna Regina Claudius.

  • Leben

    Nach Besuch der Fürstenschule in Grimma (1779–84) und Studium der Theologie in Leipzig wurde A. 1789 Hauslehrer in Livland, 1792 Rektor der Domschule in Riga und 1798 zugleich Inspektor derselben. Daneben war A. ab 1799 als Diakonus an der Domkirche, ab 1800 an der Petrikirche tätig. 1804-19 arbeitete er als Gouvernementsschuldirektor und seit 1833 als Superintendent des rigischen Konsistorialbezirks und Vizepräsident des rigischen Stadt-Konsistoriums. In zahlreichen|Reden, Predigten und pädagogischen Schriften, sowie in den von ihm herausgegebenen „Livländischen Schulblättern“ (1813-15), deren Beiträge meist aus der Feder A.' selbst stammen, der „Schulmännischen Zeitschrift“ (1816) und den „Rigaischen Stadtblättern“, deren Jahrgang 1813 er allein redigierte, zeigte sich die Tiefe und Weite seiner pädagogischen und kulturfördernden Bestrebungen.

  • Werke

    Weitere W Üb. d. Erfolge eines guten Taubstummenunterrichts, Riga 1809;
    Das Orakel, Drama, ebenda 1813: Belli adversus Napoleonem postremi memoria, Gedicht, ebenda 1814; s. a.
    J. F. v. Recke u. K. E. Napiersky, Allg. Schriftsteller u. Gelehrten-Lex. d. Prov. Livland, Estland u. Kurland I, S. 19-26 u. II. S. 590, 1827 ff., sowie I Nachtrag, 1859, S. 5-7.

  • Literatur

    Goedeke VII, 1900, S. 491 f. (W, L).

  • Autor/in

    Herbert Rister
  • Empfohlene Zitierweise

    Rister, Herbert, "Albanus, August" in: Neue Deutsche Biographie 1 (1953), S. 121-122 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd137147651.html#ndbcontent

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