Lebensdaten
1706 bis 1771
Beruf/Funktion
Markgraf von Baden-Baden
Konfession
katholisch
Normdaten
GND: 102787743 | OGND | VIAF: 74251089
Namensvarianten
  • August Georg von Baden-Baden
  • August Georg
  • August Georg von Baden-Baden
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Zitierweise

August Georg, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd102787743.html [30.09.2020].

CC0

  • Leben

    August Georg, Markgraf von Baden-Baden, geboren als jüngster Sohn des Markgrafen Ludwig Wilhelm 4. Jan. 1706 zu Rastatt, ward in früher Jugend dem geistlichen Stande bestimmt, unter die Zahl der Kölner Domherren aufgenommen und im Jahre 1728 zum Domdechant zu Augsburg ernannt. Indeß empfing er nur die Weihe eines Subdiaconus, verließ, durch eine Bulle Papst Clemens' XII. vom 6. Sept. 1734 dazu ermächtigt, den geistlichen Stand wieder, und schritt am 7. Dec. 1735 zu seiner Vermählung mit Maria Victoria, Prinzessin von Aremberg. Am 22. Oct. 1761 trat Markgraf August Georg|die Regierung der Markgrafschaft Baden-Baden an, nachdem sein Bruder Markgraf Ludwig Georg, ohne Söhne zu hinterlassen, gestorben war. Seine Regierung ist durch keinerlei hervorstechende Züge ausgezeichnet; er war von wohlwollender Gesinnung, aber schwach und völlig in den Händen des Klerus. Mit großer Mühe gelang es, da seine Ehe kinderlos blieb, dem Haupte der badendurlach'schen Linie, Markgraf Karl Friedrich einen Erbvertrag (abgeschlossen am 28. Jan. 1765) zu Stande zu bringen, der den Anfall der baden-baden'schen Lande an die durlach'schen und damit die Vereinigung dieser Territorien sicherte. A. G. starb 21. Oct. 1771.

  • Autor/in

    v. Weech.
  • Empfohlene Zitierweise

    Weech, Friedrich von, "August Georg" in: Allgemeine Deutsche Biographie 1 (1875), S. 659-660 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd102787743.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA