Lebensdaten
1805 bis 1859
Geburtsort
Trier
Sterbeort
Trier
Beruf/Funktion
Mundartdichter
Konfession
katholische Eltern
Normdaten
GND: 116846453 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Laven, Philipp Franz
  • Laven, Philipp
  • Laven, Philipp Franz
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Porträt(nachweise)

Orte

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Zitierweise

Laven, Philipp, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd116846453.html [23.11.2019].

CC0

  • Leben

    Laven: Philipp Franz L., wurde am 20. Nivose XIII (d. i. am 11. Jan. 1805) zu Trier von katholischen Eltern geboren. Sein Vater war Kaufmann daselbst. Nachdem der Sohn das Gymnasium seiner Vaterstadt absolvirt, studierte er auf der Universität Bonn klassische Philologie, Geschichte und Litteratur, kehrte dann nach Trier zurück und wirkte hier vom J. 1827 an 22 Jahre lang als Lehrer am Gymnasium. Im J. 1849 wurde ihm das Amt eines Bibliothekais an der Trier'schen Stadtbibliothek übertragen, das er bis zu seinem Tode, am 14. April 1859, verwaltete. Seine Studien und litterarischen Arbeiten bewegten sich vorzugsweise auf dem Gebiete Trier'scher Archäologie, Geschichte und Sagenkunde; er war auch Gründer der archäologischen Zeitschrift Treviris, deren erste Jahrgänge er redigirte. Nebenher ging seine Beschäftigung mit der Poesie, und er war der erste, der die Mundart seiner Vaterstadt in Gedichten zur Anwendung brachte. Seine poetischen Publicationen sind: „König Orendel von Trier, oder: Der graue Rock. Gedicht des 12. Jahrh., übersetzt“ (1845), „Kleine Lieder. Enthaltend Gebete und Betrachtungen für Kinder“ (1846), „Trier und seine Umgebungen in Sagen und Liedern. Mit Bemerkungen über die Quellen dieser Sagen“ (1851), „Gedichte in Trier'scher Mundart. Mit angehängtem Glossar“ (1857), „Octona. Achtzeilige Lieder“ (1858). Zwölf seiner Kinderlieder wurden von Maintzer in Musik gesetzt.

    • Literatur

      Nach Familienmitth.

  • Autor/in

    Franz Brümmer.
  • Empfohlene Zitierweise

    Brümmer, Franz, "Laven, Philipp" in: Allgemeine Deutsche Biographie 18 (1883), S. 84 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116846453.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA