Lebensdaten
1614 oder 1615 bis 1685
Geburtsort
Gadebusch
Sterbeort
Reval
Beruf/Funktion
Mediziner
Konfession
evangelisch?
Normdaten
GND: 121434702 | OGND | VIAF: 72249252
Namensvarianten
  • Küster, Johannes (vor der Erhebung in den Adelsstand)
  • Costerus, Johannes (genannt)
  • Küster von Rosenberg, Johannes
  • mehr

Verknüpfungen

Von der Person ausgehende Verknüpfungen

Personen in der GND - familiäre Beziehungen
Personen in der GND - Bekannte und Freunde

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Küster von Rosenberg, Johannes, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd121434702.html [15.08.2020].

CC0

  • Leben

    Küster: Johannes K., gewöhnlich Costerus genannt, später als K. v. Rosenberg geadelt, war zu Gadebusch 1614 oder Anfang 1615 geboren, studirte vermuthlich zuerst in Rostock, nachher in Königsberg Medicin, war dann aber von 1640—41 in letzterer Stadt Lehrer an der Domschule. Zum Dr. med. promovirte er 1645 in Leyden, war dann 1646 wieder in Königsberg, wo er de dysenteria disputirte, 1649 wurde er Stadtphysikus zu Wismar unter schwebischer Herrschaft. Zugleich war er Arzt in Lübeck und seit dem 20. April 1657 „fürstlicher Medicus“ des Herzogs Chrétien Louis von Mecklenburg, eine gehäufte Stellung, wie sie namentlich im Anfang des 17. Jahrhunderts öfter vorkam. Von dort wurde er nach Reval als esthländischer Ritterschaftsarzt gerufen, wo er fünf Jahre blieb, während der König Karl X. Gustav von Schweden ihn auch zum Leibarzt ernannte und adelte. Eine „relatio medica morbi et obitus Caroli Gustavi regis Sueciae“ ( 1660) gab er 1663 als Anhang seiner „Affectuum totius corporis humani praecip. theoria et praxis“ in Frankfurt heraus und ließ seine „Opera medica“ 1666 in Lübeck erscheinen. 1667 wurde er als Leibarzt des Zaren Alexei Michailowitsch nach Moskau berufen, von wo er später nach Reval zurückkehrte. Dort starb er am 22. Februar 1685.

    • Literatur

      Vgl. Krey, Handschriftl. Samml., auf der Rostocker Univ.-Bibl. — Blanck, Die mecklenb. Aerzte, S. 34, v. Costerus.

  • Autor/in

    Krause.
  • Empfohlene Zitierweise

    Krause, "Küster von Rosenberg, Johannes" in: Allgemeine Deutsche Biographie 17 (1883), S. 437-438 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd121434702.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA