Lebensdaten
1769 - 1847
Beruf/Funktion
Maler ; Künstler
Konfession
evangelisch?
Normdaten
GND: 116525851 | OGND | VIAF: 307167983
Namensvarianten
  • Kretzschmar, Johann Karl Heinrich
  • Kretzschmar, Johann
  • Kretzschmar, Johann Karl Heinrich
  • mehr

Porträt(nachweise)

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Kretzschmar, Johann, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd116525851.html [19.09.2021].

CC0

  • Leben

    Kretzschmar: Johann Karl Heinrich K., Historien- und Porträtmaler, wurde den 17. Octbr. 1769 zu Braunschweig geboren. Von seinen Eltern zum Kaufmann bestimmt, wurde er in der Folge Maler und zunächst Schüler von Joh. Friedr. Weitsch. Zur weiteren Ausbildung genoß er seit 1789 den akademischen Unterricht von Frisch und Meil und wählte die Richtung auf die Historienmalerei. Er gewann im J. 1800 den von der Akademie ausgesetzten Preis durch seine Composition: „Der große Kurfürst Friedrich Wilhelm verzeiht dem Prinzen von Homburg auf dem Schlachtfelde“. Von einer Studienreise nach Frankreich und Italien heimgekehrt, vollendete er im J. 1802 ein zweites größeres Gemälde „Die Rückkehr des großen Kurfürsten als Kronprinzen von seiner Reise nach den Niederlanden“, womit er in weiteren Kreisen Anerkennung und den Lohn einer zweiten Studienreise fand. Von seinen späteren Arbeiten ist die Darstellung der Episode hervorzuheben, wie der große Kurfürst vor der Schlacht von Fehrbellin seine Truppen zum Kampfe begeistert. Im Geiste der Auffassung und in der technischen Durchbildung namentlich des Colorits erhebt sich K. kaum über das Durchschnittsmaß der zeitgenössischen Künstler. Sein bedeutendster Schüler war Wach, dessen ansprechendes Jugendbildniß von K. gemalt, sich in der Nationalgallerie zu Berlin befindet. Seit 1805 daselbst dauernd ansässig, wurde er im folgenden Jahre ordentliches Mitglied der Akabemie, 1817 Professor der Geschichtsmalerei und 1828 in den Senat der Akademie berufen. Er starb in Berlin den 2. März 1847.

  • Autor/in

    v. Donop.
  • Empfohlene Zitierweise

    Donop, von, "Kretzschmar, Johann" in: Allgemeine Deutsche Biographie 17 (1883), S. 141 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116525851.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA