Lebensdaten
1699 bis 1772
Geburtsort
Bad Lobenstein
Sterbeort
Jena
Beruf/Funktion
lutherischer Theologe
Konfession
lutherisch
Normdaten
GND: 118129619 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Köcher, Johann Christoph
  • Aschpanus, Gratian
  • Aschpanus, Gratianus
  • mehr

Quellen(nachweise)

Orte

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Zitierweise

Köcher, Johann Christoph, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118129619.html [24.08.2019].

CC0

  • Leben

    Köcher: Johann Christoph K. ward den 23. April 1699 zu Lobenstein im Voigtlande geboren als Sohn des dortigen Diaconus Joseph Heinrich K. Auf der Schule zu Gera vorgebildet, bezog er 1716 die Universität Jena, wo Mich. Förtsch ihn in sein Haus aufnahm und in die Theologie einführte. Nach dreijährigem Studium hielt er sich längere Zeit abwechselnd bei seinem Vater oder bei Verwandten in Thüringen auf, kehrte 1722 nach Jena zurück, promovirte als Magister und hielt als solcher philosophische und exegetische Vorlesungen. 1729 übernahm K. das Rectorat des Gymnasiums zu Osnabrück, erwarb 1737 bei der Einweihung der Universität Göttingen durch öffentliche Vertheidigung seiner Dissertation „De angelis bonis, doctorum theologiae titulo vere ac falso ornatis“ die theologische Doctorwürde, ward 1742 Superintendent der Kirchen und Schulen und erster Beisitzer des Consistoriums zu Braunschweig, 1751 ordentlicher Professor der Theologie zu Jena, 1771 weimarischer Kirchenrath und starb am 21. September 1772. Seine zahlreichen Schriften stehen verzeichnet bei Döring, Die gelehrten Theologen des 18. und 19. Jahrh., Bd. II S. 148 f.

  • Autor/in

    Pünjer.
  • Empfohlene Zitierweise

    Pünjer, Bernhard, "Köcher, Johann Christoph" in: Allgemeine Deutsche Biographie 16 (1882), S. 409 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118129619.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA