Lebensdaten
um 1740 – 1794
Beruf/Funktion
Sänger
Konfession
evangelisch?
Normdaten
GND: 131711768 | OGND | VIAF: 69424600
Namensvarianten
  • Koch, Friedrich Karl
  • Coch, Friedrich Carl

Quellen(nachweise)

Objekt/Werk(nachweise)

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Koch, Friedrich Karl, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd131711768.html [25.04.2024].

CC0

  • Biographie

    Koch: Friedrich Karl K., Sänger und Schauspieler, geb. um 1740 zu Kosaucken in Preußen, in der Nacht vom 18. zum 19. Febr. 1794 zu Charlottenburg bei Berlin. Von Noth gedrängt kam er zur Bühne und erlangte unter Noverre's Anleitung tüchtige Fertigkeiten als Tänzer. Von 1756 ab war er — eine kurze Unterbrechung im J. 1761 ausgenommen — bis zum 11. Juni 1763, in welchem Jahre er zu Schuch ging, Mitglied der Ackermann’schen Gesellschaft. Darauf wirkte er bei der Koch’schen Gesellschaft und heirathete die bei derselben Truppe angestellte Franziska Romana K. (s. o.), geb. Gieraneck, tanzte von 1767 bis zum Februar 1768 bei der von Seyler und Tillemann gebildeten Gesellschaft, von 1769 wieder bei Ackermann und Schröder und dann bei Seyler, mit dem er nach Weimar kam, wo er sich ebenso wie in Gotha (1775—77) als Mitglied des Hoftheaters eine sehr geachtete Position erwarb. Da in Gotha das Ballet nicht gepflegt wurde, vollzog er hier seinen Uebergang zum Schauspiel und leistete Bemerkenswerthes in komischen Bedientenrollen. Nach Aufhebung des Gothaischen Hoftheaters trat er in den Verband der Bondinischen Gesellschaft ein, 1783 in den der Wahr’schen Truppe, kam später nach Berlin und starb als Kastellan des Schauspielhauses zu Charlottenburg bei Berlin. Auch als Schriftsteller versuchte sich K., so hat man von ihm die Lustspiele „Die drei Pächter" (1781) und „Romana", ferner die komische Oper „Der lahme Husar“ (1784) und eine theatralische Schrift unter dem Titel „Vorfälle des deutschen Theaters für Schauspieler“ (Lpz. 1780).

  • Autor/in

    Joseph Kürschner.
  • Zitierweise

    Kürschner, Joseph, "Koch, Friedrich Karl" in: Allgemeine Deutsche Biographie 16 (1882), S. 376 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd131711768.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA